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Olympia 2008: Britta Steffen gewinnt Gold über 100 Meter Freistil

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Mit einem unglaublichen Finish hat Britta Steffen die Goldmedaille über 100 Meter Freistil gewonnen. Achte war die Berlinerin noch bei der Wende, doch mit jedem Armzug kam sie auf den zweiten 50 Metern näher an die führende Australierin Lisbeth Trickett heran und überholte sie auf den allerletzten Metern. Steffen schlug in 53,12 Sekunden an, Silber gewann Trickett (53,16) vor der Amerikanerin Natalie Coughlin (53,39). Es war die erste Goldmedaille für eine deutsche Schwimmerin seit 16 Jahren.

„Ich habe die Augen zugemacht und bin einfach nur mein Rennen geschwommen“, sagte Steffen überglücklich. „Ich kann es noch gar nicht fassen, beim Anschlag habe ich nur die Libby (Trickett, Life4Sports) gesehen. Dann habe ich auf die Anzeigetafel geschaut und es realisiert.“

Bisher lief es für die deutschen Schwimmer in Peking enttäuschend bis desaströs. Die meisten Athleten waren schon in Vorläufen oder im Halbfinale gescheitert. Bei den Rekordjagden der Amerikaner um Medaillensammler Michael Phelps konnten sie nicht mithalten. Umso mehr freute sich Steffen über ihre Goldmedaille: „Das ist ein Wahnsinnsgefühl. Ich habe nie gedacht, dass mir dieser letzte Durchbruch gelingt.“

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