Olympia 2008: Cancellara holt Gold im Zeitfahren

Autor: Jörgen Heller

Der Schweizer Fabian Cancellara triumphierte im olympischen Zeitfahr-Wettbewerb souverän vor Gustav Larsson (Schweden) und Levi Leipheimer (USA). Der deutsche Mitfavorit Stefan Schumacher fuhr in Peking auf Platz 13 ins Ziel ein.

Der Eidgenosse startete als letzter ins olympische Rennen. Direkt vor Cancellara war 90 Sekunden zuvor Stefan Schumacher gestartet, der bei der Tour de Franze beide Zeitfahr-Etappen für sich entschieden hatte. Aber heute hatte der Deutsche keine Chance gegen den starken Schweizer.

Mit schweren Beinen fuhr Schumacher im Wiegetritt den 12,5 Kilomter langen Anstieg zum Badaling-Pass hinauf und beendete auf Platz 13 das Rennen vor seinem Landsmann Bert Grabsch.

Der Schwede wählte eine sehr schwere Übersetzung. Mit dieser niedrigen Trittfrequenz fuhr Larsson auf einen sensationellen zweiten Platz in Peking. Bronze ging an Levi Leipheimer.

Hinter dem US-Amerikaner fuhr sein Teamkollege vom Astana-Rennstall, Alberto Contador auf Platz vier. Der Spanier verhielt sich aber sehr unfair. Der Giro-Sieger nutzte kilometerlang den Windschatten eines Niederländers aus. Komischerweise reagierten die Renn-Kommissare aufgrund dieses Verhaltens nicht.



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DerM schreibt
am 13. August 2008 um 15:11 Uhr

Wollte nur mal fragen: Gibts denn Regularien gegen Fahren im Windschatten? Ich ddachte ganz naiv: Das hat er clever gemacht.

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Jörgen Heller schreibt
am 13. August 2008 um 15:21 Uhr

Beim Einzelzeitfahren muss jeder Fahrer allein im Wind fahren. Deshalb starten auch alle in gewissen Abständen. Windschattenfahren wäre somit ein Vorteil im alleinigen Kampf gegen die Uhr. Somit hat sich Contador unfair verhalten, weil er so Kräfte gespart hat.

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