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Olympia 2008: Deutsche Springreiter erreichen Mannschaftsfinale ganz knapp

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Mit Ach und Hott hat sich die Equipe der deutschen Springreiter ins Mannschaftsfinale gezittert. Nach zahlreichen Abwürfen rutschten die Reiter gerade noch unter die acht besten Teams, die heute an dem entscheidenden zweiten Umlauf teilnehmen dürfen. Doch das Feld ist eng zusammen, noch ist eine Medaille möglich.

Die deutsche Equipe war in der ersten Gruppe mit acht von insgesamt 16 Nationen gestartet. Das Konto zeigte nach den vier Reitern insgesamt 20 Fehlerpunkte – und die nach dem ersten Qualifikationsspringen acht besten Teams sollten erst noch kommen. Da aber nur acht Mannschaften in den zweiten Umlauf weiterkommen, war Hoffen, Bangen und Zittern angesagt.

Lange sah es danach aus, als würde es ein rappenschwarzer Tag für die deutschen Reiter werden. Das Drama begann mit dem Ritt von Christian Ahlmann mit Cöster, der als erster Deutscher acht Fehlerpunkte einheimste. Mit drei Abwürfen und Zeitüberschreitung kam Marco Kutscher mit Cornet Obolensky Ahlmann sogar auf 13 Fehlerpunkte und lieferte das Streichergebnis. Meredith Michaels-Beerbaum auf Shutterfly begnügte sich mit einem Abwurf, Ludger Beerbaum auf All Inclusive touchierte zwei Hindernisse, was insgesamt 20 Fehlerpunkte ergab.

Nach einem spannenden und schweren Springen teilen sich nun mit je zwölf Fehlerpunkten die Schweiz und die USA die Führung. Knapp dahinter folgt Schweden (13 Punkte) vor Großbritannien, das sich zusammen mit Canada den vierten Platz (16 Punkte) teilt. Auf Platz sechs liegen die Niederlande und Norwegen (17 Punkte) und da auch die Australier wie die Deutschen 20 Punkte haben, gehen morgen neun Teams an den Start. Damit ist wieder alles offen. „Wir sind nur zwei Abwürfe von Gold entfernt. Es ist noch alles drin,“ sagte Beerbaum.

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