Ratgeber

Olympia 2008: Deutschland – Brasilien 0:0

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Heißes Spiel in tropischer Hitze: Die deutsche Frauen-Nationalelf ist im Olympiastadion von Shenyang mit einem 0:0 gegen Vizeweltmeister Brasilien ins Turnier gestartet. Es war ein 0:0 der besseren Sorte mit guten Chancen für beide Teams. Im zweiten Spiel der deutschen Gruppe F besiegte Nordkorea am Nachmittag das Team Nigerias 1:0.

„Insgesamt können wir zufrieden mit dem Ergebnis sein. Vor allen Dingen mit dem Abwehrverhalten“, sagte Bundestrainerin Silvia Neid nach dem Spiel. Den besseren Start in die Neuauflage des WM-Finales von 2007 erwischte Brasilien. Nach einem Freistoß von Daniela musste Torhüterin Nadine Angerer bereits in der vierten Minute klären.

Die deutsche Mannschaft, die exakt in der gleichen Aufstellung wie im WM-Finale angetreten war, zog sich in der Anfangsphase weit zurück. Erst nach 24 Minuten tauchten die Weltmeisterinnen gefährlich vor dem brasilianischen Tor auf, Melanie Behringer hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und maßgenau auf den langen Pfosten geflankt. Doch der Kopfball von Sandra Smisek traf nur die Latte.

Danach verlor Brasilien mehr und mehr die Ordnung. Die DFB-Frauen setzten sich konsequent in der Hälfte der Südamerikanerinnen fest. In der 41. Minute strich ein Schuss von der heute zur Fußballerin des Jahres gekürten Birgit Prinz aus halblinker Position nur um Zentimeter am Tor vorbei. In der 45. Minute sorgte Renate Lingor mit einem Freistoß für Gefahr.

Kurz nach Wiederanfpfiff (47.) war es Melanie Behringer, die mit einem Freistoß in der brasilianischen Mauer hängenblieb. Marta konnte in der 50. Minute erst im letzten Moment von Ariane Hingst gestoppt werden. Fünf Minuten später rauschte ein Kopfball der aufgerückten Annike Krahn nach Eckball von Behringer nur knapp am Tor vorbei.

Die deutsche Mannschaft musste in der Folgezeit den hohen Temperaturen von 34 Grad und der hohen Luftfeuchtigkeit einigen Tribut zollen und erspielte sich keine Torchance mehr. Aber auch die „Selecao Feminina“ vermochte die Begegnung in der Schlussphase trotz optischer Spielvorteile nicht mehr zu ihren Gunsten zu entscheiden. Lediglich Marta prüfte in der 81. und 86. Minute nochmals Nadine Angerer.

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