Ratgeber

Olympia 2008 – Eröffnungsfeier: Internationale Presse zwischen Lob und Unwohlsein

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L’Equipe (Frankreich): „Gelandet auf dem Planeten Olympia. Die Eröffnungsfeier im fabelhaften ‚Vogelnest‘ hat ihre Versprechungen gehalten. Ein audiovisuelles Spektakel und eine grandiose Lichtshow, gekrönt von der spektakulären Entzündung des Feuers. Die Sommerspiele haben gut begonnen in einem Land, in dem manche Freiheiten nicht existieren.“

La Repubblica (Italien): „Phantastisch – zu phantastisch.“

People’s Daily (China): „Als die strahlende olympische Flamme die Nacht über dem Vogelnest erleuchtete, sah die Welt nicht nur ein modernes China mit 5000-jähriger Geschichte, sondern ein selbstbewusstes, starkes und weises China. Diese außergewöhnliche Nacht in Peking wird zu einem wichtigen Kapitel in der Geschichte der zivilisierten Welt werden.“

Neue Zürcher Zeitung (Schweiz): „Einen derartig überwältigenden Einsatz des Menschen in der Masse hatte man seit Leni Riefenstahl 1936 in Berlin nicht mehr gesehen – und jene Choreografie dürfte in Peking um den Faktor 100 übertroffen worden sein.“

New York Times (USA): „Die Eröffnungsfeier gab der Kommunistischen Partei die größtmögliche, ununterbrochene und ungefilterte Chance, ein gewaltiges weltweites Publikum zu erreichen. Eine olympische Eröffnungsfeier ist eine Propaganda-Übung. Die Blockbuster-Show am Freitagabend demonstrierte die große PR-Herausforderung, die vor der Kommunistischen Partei liegt, wenn China immer reicher und stärker wird.“

The Guardian (Großbritannien): „Die Zeremonie, die die Olympischen Spiele eröffnet hat, übertraf alle vorherigen in Zahlen, Farben, Lautstärke und Kosten und demonstrierte der Welt, dass das neue China seine Präsenz zeigen will.“

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