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Olympia 2008: Franke kritisiert Doping-Tests in Peking scharf

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Doping-Experte Werner Franke zog ein vernichtendes Fazit zu den Dopingtests während der Olympischen Spiele in Peking. Im Mitteldeutschen-Rundfunk (MDR) redete Franke bezüglich der nur zehn positiven Tests bei den diesjährigen Spielen von der „größten weltweiten Volksverdummung und Völkerverdummungsaktion“.

Der Zell- und Molekularbiologie erklärte laut dem MDR, dass während Olympischen Spielen immer nur wenige Dopingkontrollen positiv ausgefallen seien. Laut Franke seien die Kontrollen während der olympischen Wettkämpfe oder großen Meisterschaften der falsche Zeitpunkt. Wer zu den Olympischen Spielen fahre und gedopt sei, könne laut dem Professor an der Universität Heidelberg „doch nur ein Volltrottel“ sein.

„Die Kontrollen hätten im Zeitraum von vier bis zehn Wochen vorher gemacht werden müssen“, klagte Franke an. Aber diese unangemeldeten Tests im Vorfeld von sportlichen Großereignissen zu realisieren ist laut dem Dopingexperten kaum möglich. Am Beispiel Peking hätte kein Kontrolleur der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA unangemeldet nach China einreisen können.

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