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Olympia 2008: Hambüchen patzt und verpasst Mehrkampf-Medaille

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Fabian Hambüchen konnte bei den Olympischen Spielen in Peking nicht für die erste deutsche Mehrkampf-Medaille seit 72 Jahren sorgen. Der Wetzlarer, der durch eine Kapselverletzung am kleinen Finger der linken Hand gehandicapt war, stürzte am Reck und belegte nur Platz sieben.

Hambüchen lag nach zwei Geräten auf Platz 18. Nach Ringen und Sprung kam der 20-Jährige in Medaillennähe. Aber der Patzer am Reck beendete den Traum von Edelmetall. Gold ging an den an diesem Tag unschlagbaren Chinesen Yang Wie. Mit einer Traumnote von 94,575 Punkten erturnte der Volksheld einen neuen Weltrekord. Silber errang der Japaner Kohei Uchimura (Japan/91,975) vor der Bronze-Überraschung Benoit Caranobe (91,925) aus Frankreich.

„Ich bin natürlich traurig. Platz sieben und die Top Ten sind erstmal stark und trotzdem schade. Die Verletzung ist kein Grund, warum es nicht klappt“, erklärte Hambüchen.

Der deutsche Turn-Star ging schwer gehandicapt in die Entscheidungen. Am Abend zuvor entschied er sich aber trotzdem in den Wettkampf zu gehen „Ich bin nicht hier, um zu jammern. Jetzt ziehe ich das Ding durch“, meinte er noch kämpferisch. Die Verletzung hatte er zwei Tage zuvor im Mannschafts-Finale am Barren erlitten.

„Beim Reckfinale darf das nicht passieren. Ich habe im Flug mein rechtes Knie verloren“, sagte er zu der verpatzten Übung. Hoffnungen hat Hambüchen noch auf das Reck-Finale am Dienstag. Drücken wir die Daumen, dass der junge Turner diesmal ohne einen Fehler zu einer Medaille turnt.

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