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Olympia 2008: Jahrtausendschwimmer Michael Phelps gewinnt achte Goldmedaille

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Ein Mann der Superlative: Michael Phelps ist der Schwimmer des Jahrtausends. Phelps triumphierte mit der amerikanischen Lagen-Staffel, natürlich mit Weltrekord, und ließ mit Gold Nummer acht in Peking Mark Spitz in der olympischen Bestenliste hinter sich. Der Australier Grant Hackett verlor über 1500 Meter Freistil Gold an einen Dopingsünder aus Tunesien.

Das US-Quartett mit Phelps, Aaron Peirsol, Brendan Hansen und Jason Lezak blieb bei seinem Olympiasieg in der Weltrekordzeit von 3:29,34 Minuten 1,34 Sekunden unter seiner bisherigen Bestmarke. Zweiter wurde Australien (3:30,04) vor Japan (3:31,18). Russland schwamm als Vierter in 3:31,92 Europarekord. Für Rekord-Olympiasieger Phelps war es das 14. Gold seit Athen 2004. Spitz war 1972 in München zu sieben Goldmedaillen geschwommen.

In Peking gewann Phelps Gold über 200 Meter Lagen, 400 Meter Lagen, 100 Meter Schmetterling, 200 Meter Schmetterling, 200 Meter Freistil und mit den drei Staffeln.

Der Australier Grant Hackett vergab über die 1500 Meter Freistil die historische Chance, als erster Mann auf einer Strecke dreimal in Serie Olympiasieger zu werden. Er schlug hinter Oussama Mellouli als Zweiter an. Mellouli sorgte in 14:40,84 Minuten für die erste Olympia-Medaille eines tunesischen Schwimmers. Vor den Olympischen Spielen war der 24-Jährige 18 Monate wegen Dopings gesperrt gewesen und durfte erst seit Mai wieder an Wettkämpfen teilnehmen. „Ich habe alles versucht. Ich bin auch zufrieden mit Silber, auch wenn es nicht das ist, was ich wollte“, sagte Hackett, der für die Strecke 14:41,53 Minuten benötigte. Bronze gewann der Kanadier Ryan Cochrane in 14:42,69 Minuten.

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