Ratgeber

Olympia 2008: Vier Handballer aussortiert

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Nach den beiden Testspielen gegen Ägypten hat Bundestrainer Heiner Brand gestern aus seiner Olympia-Auswahl vier Spieler aussortiert. Somit werden Stefan Schröder (HSV), Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), Michael Müller (TV Grosswallstadt) und Sven-Sören Christophersen (Wetzlar) nicht in China dabei sein.

„Die Entscheidungen gestalteten sich sehr schwierig, weil die Spieler leistungsmäßig doch alle sehr eng beieinander liegen“, meinte Brand der betonte, dass der Rückraum-Spezialist Christophersen „sich stabilisieren und weiter verbessern“ müsse, um eine Perspektive im DHB-Team zu haben.

Auf Rechtsaußen zog der Trainer Christian Sprenger vor: „Beide spielen mit unterschiedlichen Qualitäten auf einem Niveau. Bei Sprenger gaben die guten Leistungen in der Bundesliga während Schröders Verletzungspause letztlich den Ausschlag“, so Brand zu der Nichtnominierung Schröders. Von dem Großwallstädter Müller „war ich in den letzten Wochen sehr angetan, er hat große Fortschritte gemacht. Aber auf seiner Position im rechten Rückraum steht er mit Holger Glandorf und Christian Zeitz in einer sehr harten Konkurrenzsituation“, erläuterte der Coach abschließend.

Als einen Mann der Zukunft sieht Brand den jüngsten Spieler des Kaders an. Er nimmt Gensheimer nur nicht mit, weil dem 21-Jährigen einzig die Erfahrung gegenüber Dominik Klein fehle.

Am Mittwoch geht es für die DHB-Auswahl mit 18 Spielern nach Meran in Südtirol, wo der dritte Vorbereitungslehrgang beginnt. Christian Schwarzer wird dort zum Team stoßen. Am 18. Juli wird die Mannschaft für Olympia eingekleidet. Am 19. Juli in Mannheim und am 20. Juli in Stuttgart müssen die DHB-Mannen in den letzten beiden Test-Länderspielen gegen Schweden ihre Olympia-Form beweisen. Danach muss der Bundestrainer dann den endgültigen Olympiakader bekannt geben.

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