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Olympia 2012: Fazit für deutsche Olympioniken – „glänzend“ sieht anders aus

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Goodbye London! Ola Rio de Janeiro! Die Olympiade 2012 ging mit einem rauschenden Fest zu Ende. Doch war es auch aus deutscher Sicht ein rauschendes Fest, was die Olympioniken bei den Olympischen Sommerspielen ablieferte?

Werfen wir einen Blick auf den Medaillenspiegel. Im Länder-Klassement landete Deutschland auf Rang sechs und hatte insgesamt 44 Medaillen auf dem Konto (11 Gold, 19 Silber, 14 Bronze). Immerhin drei mehr als bei der Olympiade 2008 in Peking, wobei die Athleten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) die Sommerspiele damals mit 16 Goldmedaillen beendeten.

Deutsche Gold-Highlights Olympia 2012

Dennoch kann man Deutschland für das Abschneiden der Olympiade 2012 ein zufriedenstellendes Zeugnis aussprechen, auch wenn so manche Medaillengaranten leer ausgingen und man die zwischen DOSB und Fachverbänden anvisierten 86 Medaillen (darunter 28 Gold) klar verpasste, wobei diese nur bei einem optimalen Verlauf erreicht werden sollten.

Zu den deutschen Highlights gehören ganz klar die magischen Gold-Momente, die uns Robert Harting (Diskuswerfer), die Hockey-Herren, das Beachvolleyball-Duo Brink/Reckermann, der Ruder-Achter, Kanute Sebastian Brendel oder Vielseitigkeitsreiter Michael Jung bescherten. Diese konnten unterm Strich die Enttäuschungen der deutschen Schwimmer, Schützen, Springreiter oder Fechter zumindest schmälern. Doch von einem „glänzenden Abschneiden“, wie IOC-Vize Thomas Bach den deutschen Auftritt bei Olympia 2012 beschreibt, kann leider keine Rede sein.

Naja, wollen wir unser kleines Deutschland Olympia 2012-Fazit mit einem treffenden Zitat der Kanutin Katrin Wagner-Augustin beenden: „Silber ist das neue Gold!

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