Ratgeber

Online-Poker – sind gesponsorte Spieler noch zeitgemäß?

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Der 15. April 2011 hat die Szenerie des Online-Pokers nachhaltig beeinflusst. Denn an diesem auch als Black Friday bekannten Tag, zogen die US-Justizbehörden den Stecker bei den führenden Online Pokerräumen in den USA, da diese ihr Angebot illegal zur Verfügung stellten. Seither ist nicht nur die Branche an sich in Bewegung, sondern auch das Sponsoring durch die Online Poker Anbieter hat sich verändert.

Full Tilt Poker: Statt 40 gesponserte Spieler nur noch drei

Bis zum Black Friday waren insbesondere bei Full Tilt Poker zahlreiche Pokerasse von Tom Dwan über Gus Hansen, Patrik Antonius, Phil Ivey, Chris Ferguson oder Howard Lederer unter Vertrag. Sie alle gehörten zum Team Full Tilt und sind jedem Pokerfan ein Begriff. Darüber hinaus gab es auch noch eine Reihe von Pros wie Carlos Mortensen oder Robert Mizrachi, die von dem ehemaligen weltweit zweitgrößten Pokerraum gesponsert wurden, ohne dem Team Full Tilt anzugehören. Nach dem Neustart allerdings gibt es nun keine rund 40 gesponserten Spieler mehr, sondern lediglich noch drei beim inzwischen wieder ans Netz gegangenen Anbieter Full Tilt Poker. Auch beim Branchenprimus PokerStars, der Konzernmutter von Full Tilt Poker, sind inzwischen einige Pros nicht mehr unter Vertrag.

Konzentration auf tatsächliche Sportgrößen

Die Gründe liegen insbesondere an den zurückgehenden Spielerzahlen auf den Online Poker Plattformen, wenngleich sich diese immer noch auf einem hohen Niveau bewegen. Darüber hinaus allerdings geht es nicht nur um die Kostensenkung bei den führenden Anbietern. Viel mehr erfolgt die Konzentration der Online Poker Räume auf tatsächliche Größen. Beispielsweise hat PokerStars in den zurückliegenden Monaten einige Verträge mit gesponserten Spielern auslaufen lassen, während sich die Anzahl der neuen Kontrakte in Grenzen hält. Immerhin aber verpflichtete der weltweit größte Online Pokerraum Tennis-Superstar Rafael Nadal als neuen Werbeträger. Der Mallorquiner hat rund um den Erdball seine Fans und sorgt somit für eine stetige Präsenz von PokerStars in der Aufmerksamkeit nicht nur der Pokerfans.

Regionales und zeitlich begrenztes Sponsoring erfolgreich

Darüber hinaus setzen die Pokerräume auch jeweils auf nationale Größen sowie eine zeitlich befristete Sponsorentätigkeit. Bestes Beispiel hierfür ist der bislang einzige deutsche Pokerweltmeister Pius Heinz, der von PokerStars wenige Tage vor seinem Titelgewinn unter Vertrag genommen wurde, was den Hype in Deutschland vor allem ankurbelte. Inzwischen ist der Jahresvertrag mit Pius Heinz allerdings ausgelaufen und wurde nicht verlängert. Das gesunde Mittelmaß zwischen internationalem und regionalem Sponsoring ist auch bei führenden deutschen Unternehmen wie AWD bekannt. Weitere Informationen zu Sponsoring finden Sie daher auch auf http://www.awd-sponsoring.de/.

Bildherkunft: Fotolia, 36711733, Calado

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