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O’Sullivan ist Snooker-Weltmeister

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In einem einseitigen Finale krönte sich gestern Ronnie O’Sullivan mit 18:8 gegen Ali Carter und sicherte sich damit im Crucible Theatre von Sheffield seinen insgesamt dritten WM-Titel. Durch diesen Triumph führt „The Rocket“ auch wieder die Spitze der Weltrangliste an.

Nach den Snooker-Legenden Steve Davis und Stephen Hendry konnte der Brite auch mehr als zwei Titel im Crucible Theatre gewinnen. Das dritte Mal ist er nun die Nummer eins in der Weltrangliste. Außerdem ist O’Sullivan der vierte Spieler, der in einer Saison mit der UK Championship und der WM die beiden wichtigsten Titel holte. Im Finale boten beide nicht den Glanz, den die Akteure zuvor bei dieser WM gezeigt hatten.

Ausschnitte vom Finale:

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„Wir sind beide nicht so recht ins Spiel gekommen, aber ich bin in Führung gegangen und habe das Match gewonnen“, erläuterte O’Sullivan nach seinem Sieg, der seine beiden Kinder Lily und Ronnie Jr. bei sich hatte. Für gerade einmal zwei Frames waren O’Sullivan und Carter in der Abendsession am Tisch. Mit einer komfortablen 16:8-Führung war „The Rocket“ in die entscheidende Session gegangen und hatte sich nach einem 69er Break bis auf einen Frame an den Titel herangespielt.

„Ronnie war in toller Form. Er ist derjenige, den man schlagen muss, aber manchmal geht das eben nicht“, meinte Carter über den Sieger. O’Sullivan selbst gab sich im Moment des Triumphs zurückhaltend. „Nummer eins im Ranking, UK Champion und Weltmeister – vielleicht ist jetzt auch der richtige Moment, um mal eine Pause einzulegen“, grübelte der 32-Jährige. Aber er machte seinen Fans auch sofort wieder Hoffnungen: „Jeder weiß um meine Probleme. Aber ich verbringe jetzt erst einmal einen ruhigen Sommer, denke viel nach und bin dann hoffentlich in der nächsten Saison wieder da.“