Podolski war der beste Spieler gestern           ©flickr/Erene88

Das DFB-Team hat gestern bei der Fußball-Europameisterschaft in Klagenfurt ihr Auftaktspiel gegen Polen mit 2:0 (1:0) gewonnen. Bester Spieler der Deutschen war Lukas Podolski mit zwei Toren (20./72.) Für die deutsche Nationalelf war es der erste EM-Sieg seit 1996.

Durch diesen Sieg besitzt die DFB-Elf eine gute Ausgangslage für die weiteren Partien in der Vorrunde. Deutschland war außer zirka 30 Minuten, in denen sie leicht nachlässig spielten, die bessere Mannschaft. Man sah schönen Kombinationsfußball mit guten Tormöglichkeiten. Dabei zeigten viele DFB-Spieler eine sehr ansehnliche Partie.

“Wir waren hochkonzentriert und haben das wichtige erste Tor geschossen. Zum Glück haben wir im richtigen Moment das 2:0 nachgelegt und insgesamt verdient gewonnen”, meinte Michael Ballack. Der beste Spieler der Partie war Doppeltorschütze Lukas Podolski, der dazu sagte: “Das ist mir egal. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Weiter forderte der 23-Jährige: “Wir haben heute ein gutes Spiel hingelegt und jetzt muss es so weitergehen. Wir dürfen uns nicht ausruhen, das war nur der erste Schritt.“

Nach 20 Minuten passte Gomez steil zu Klose in den Strafraum, der auf der linken Seite mitlaufen Podolski sah. Der Münchener Banksitzer brauchte den Ball nur noch links unten reinschieben und schoss somit sein 26. Länderspieltor. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit ließ die deutsche Defensive-Abteilung weit in die eigene Hälfte zurückdrängen.

Das 2:0 durch Podolski:

Im zweiten Durchgang spielten die Polen wieder sehr offensiv weiter. Erst ab der 70. Minute fand das DFB-Team zur alten Offensiv-Stärke zurück. Bastian Schweinsteiger kam für den überzeugend spielenden Clemens Fritz ins Spiel. Der Münchener eroberte im rechten Strafraum den Ball und spielte quer. Podolski verwandelte daraufhin in der 72. Minute aus 14 Metern mit einem brachialen Schuss in den linken oberen Winkel. Trotz weiterer Angriffsbemühungen der Polen stand die deutsche Abwehr hervorragend und der Auftaktsieg war perfekt.    [...mehr]


Doppelsieg für BMW-Sauber beim Großen Preis von Kanada: Der Pole Robert Kubica siegte vor Nick Heidfeld. Auf den dritten Platz pilotierte der Schotte David Coulthard seinen Red Bull, Timo Glock im Toyota wurde Vierter. Kubica führt nun im Rennen um den WM-Titel.

Robert Kubica © ph-stop/FlickrStorm

Ein kurioser Unfall in der 19. von 70 Runden entschied das Rennen: Als in einer kurzen Safety-Car-Phase die Ampel in der Boxengasse noch auf Rot stand und Kimi Räikkönen (Ferrari) dort wartete, krachte ihm Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) ins Heck, beide fielen aus. Hamilton, der Sieger im Qualifying, wunderte sich: “Ich lag locker vorne und fuhr einem leichten Sieg entgegen. Ich habe mir da keine Gedanken gemacht, auf einmal stehen die da. Ich sage nur: ‘Sorry, Kimi!’”

Es profitierte ausgerechnet Kubica, der im vergangenen Jahr auf dem Kurs in Montreal einen spektakulären Crash überlebt hatte, damals donnerte er mit 280 Stundenkilometern in eine Mauer und überschlug sich mehrmals. “Hier in Kanada zu gewinnen, wo ich in der vergangenen Saison einen heftigen Abflug hatte, war ein überwältigendes Gefühl”, sagte Kubica, der im 41. Rennen seinen ersten Sieg einfuhr. Auch Heidfeld freute sich: “Das fühlt sich verdammt gut an. Nächstes Jahr ist es unser Ziel, um die WM zu kämpfen.” Oder schon in diesem Jahr? Kubica liegt nun mit 42 Punkten auf Rang eins der WM-Wertung vor Hamilton und dem Ferrari-Piloten Felipe Massa (je 38), der am Sonntag Fünfter wurde.

Einen WM-Zähler errang Toro-Rosso-Pilot Sebastian Vettel als Achter. Der von Platz fünf gestartete Nico Rosberg beschädigte den Frontflügel am Williams, als er Hamilton ins Auto fuhr, mehr als Rang zehn sprang nicht heraus. Adrian Sutil im Force India schied mit einem technischen Defekt aus.    [...mehr]


Was für eine Demütigung für Roger Federer: Mit einem 6:1, 6:3, 6:0 im Finale hat Rafael Nadal die French Open gewonnen. Der Spanier setzte sich in Paris souverän gegen Weltranglisten-Ersten aus der Schweiz durch. Mit dem vierten Sieg hintereinander beim einzigen Grand-Slam-Turnier auf Sand zog Nadal mit dem Schweden Björn Borg gleich, der von 1978 bis 1981 im Stade Roland Garros triumphierte.

Sandplatzkönig Rafael Nadal © Querpass Bilder/FlickrStorm

“Ich bin unheimlich glücklich über diesen Sieg und mein Spiel, viel besser kann ich nicht mehr spielen”, sagte der 22-jährige Mallorquiner bei der Siegerehrung. Federer würdigte seinen Kontrahenten: “Rafael war sehr sehr stark, er hat das Turnier mehr denn je dominiert.”

Das Publikum staunte: Schon im ersten Spiel nahm Nadal Federer den Aufschlag ab und diktierte fortan das Spiel. Federers Spiel fehlten Präzision und Ideen gegen den übermächtigen, ungemein körperlich agierenden Nadal, der ihm nur vier Spiele ließ.

Federer hatte sich viel vorgenommen, sogar den früheren Sandplatzspezialisten Jose Higueras als Coach engagiert. Doch letztlich vergebens, auch im zehnten Anlauf blieb dem 26-Jährigen der Sieg in Paris verwehrt. Schwacher Trost für den Schweizer: Er bleibt die Nummer eins der Weltrangliste.    [...mehr]


Federer steht souverän zum 16. Mal im Halbfinale bei einem Major-Turnier  ©flickr/Michael Ponomarenko

Roger Federer glaubt beim heutigen Finale in Paris gegen Rafael Nadal an seine Chance und spricht sich Mut zu, trotz dessen der Spanier klar favorisiert ist. Ohne Probleme erreichte dieser bei den French Open das vierte Finale in Folge.

Bisher gab Nadal keinen einzigen Satz ab. Auf Sand hat er in 37 Matches bisher nur sechsmal verloren. Seit 27 Partien ist er in Paris ungeschlagen und im internen Vergleich auf Sand führt der Spanier gegen Federer mit 8:1 Siegen.

“Jeder weiß, wie sehr ich mir diesen Titel wünsche”, meinte der Schweizer, der bislang alles gewann, außer den Coupe de Mousquetaires, der seine Sammlung komplettieren würde. Das größte Ziel des Baselers ist es, den “Karriere-Grand-Slam” zu vollenden. Federer würde als der sechste Mann in die Tennisgeschichte eingehen, wenn ihm dieser Coup gelingen würde.

“Mir ist da jedesmal ein guter Start gelungen, ich hoffe, das bekomme ich auch am Sonntag hin”, sagte der Schweizer. “Ich fühle, dass ich das Spiel, die Taktik und die Fitness habe, ihn schlagen zu können”, meinte er weiter. Außerdem hat er einen großen Trainer verpflichtet, der Michael Chang und Jim Courier zum Triumph in Paris geführt hatte. “Ich habe mich über die Jahre weiter verbessert, ich habe mehr Möglichkeiten und dadurch taktische Varianten”, erklärte Federer.

Favorit Nadal erweist seinem Gegner Respekt: “Gegen Federer muss ich auch in Bestform sein, sonst habe ich keine Chance. Roger ist der schwerste Gegner, den man sich in einem Endspiel vorstellen kann.” Hoffen wir auf ein spannendes Finale der Tennisgiganten!    [...mehr]


Ivanovic ist die erste Serbin die das Turnier in Paris gewinnen konnte                 ©flickr/Photosaint

Ana Ivanovic hat gestern die French Open gewonnen. Die Serbin hat das Finale gegen die Russin Dinara Safina mit 6:4, 6:3 klar für sich entschieden und damit den ersten Grand-Slam-Titel ihrer noch jungen Karriere gesichert. Die 20-Jährige ist jetzt auch die neue Nummer eins der ab Montag neu geführten Damen-Weltrangliste.

“Mir fehlen die Worte, das zu beschreiben. Es ist einfach wunderbar”, meinte die freudestrahlende Siegerin nach ihrem Triumph. Ivanovic war während des gesamten Turniers die konstanteste Spielerin. Nur im Halbfinale nahm der Belgraderin ihre ärgste Konkurrentin und Landsfrau Jelena Jankovic einen Satz ab. Safina galt als die Überraschungsfinalistin in Roland Garros und zeigte sich als würdige Gegnerin im Endspiel des berühmtesten Sandplatzturniers der Welt.

Ivanovic fand sofort ins Spiel und schnell holte sich die Wahl-Schweizerin ein Doppelbreak zur 4:1-Führung. Vor allem mit ihrer offensiven Vorhand überzeugte sie das Publikum. Safina konnte nach großer Nervosität zu Beginn des Matches kontern und konnte zum 4:4 ausgleichen. Die Serbin schaffte aber das Re-Break und holte sich nach anschließenden eigenen Service den ersten Satz.

Bilder vom Matchball:

Im zweiten Satz erspielte sich Ivanovic beim Stand von 1:1 erneut ein Break. Die Russin schaffte es zwar im Spiel zu bleiben, musste aber bei 5:3 ihren Service abgeben. Die Serbin brachte dann nur noch ihr Spiel durch und verwandelte nach 98 Minuten ihren ersten Matchball.

Als Überraschung bekam die Siegerin den Coupe Suzanne Lenglen von der viermaligen Titelträgerin Justine Henin (2003, 2005 bis 2007) überreicht. Letztes Jahr verlor Ivanovic gegen die vor einigen Wochen zurückgetretenen Belgierin. Für den Triumph bekam Ivanovic ein Preisgeld von einer Million Euro.    [...mehr]


Autor: Sonja Beckmann

Der Brite Lewis Hamilton fuhr im Qualifying auf dem Stadtkurs in Montreal auf die Pole-Position. Zweitschnellster war der Pole Robert Kubica. Der BMW-Sauber-Pilot, der vor einem Jahr in Kanada einen Horror-Crash unverletzt überstanden hatte, lag mehr als eine halbe Sekunde hinter Hamilton zurück. Auf Startplatz drei steht Weltmeister Kimi Räikkönen aus Finnland im Ferrari.

Lewis Hamilton siegt in Melbourne © ChrisMRichards/FlickrStorm

Schnellster Deutscher wurde Nico Rosberg im Williams auf Rang fünf. Der BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld verlor einmal mehr gegen seinen Teamkollegen Robert Kubica und landete auf Position acht. Timo Glock fuhr im Toyota auf Platz elf, Adrian Sutil startet im Force India vom 17. Rang. Sebastian Vettel verzichtete nach einem Unfall im freien Training am Vormittag auf das Qualifying, da sein schwer beschädigter Toro Rosso nicht rechtzeitig repariert werden konnte, und muss vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen.    [...mehr]


Morgen beginnt die Dauphiné Liberé         ©flickr/ibanmayoitxaspe

Einen Monat vor dem Beginn der Tour de France startet morgen die “Dauphiné Libéré”. Dieser knallharte Test in Südwestfrankreich dient für die Tour-Favoriten als Standortbestimmung und für die Helfer als letzte Empfehlung für ihre Mannschaften.

Die 60. Dauphiné verläuft über acht Tage von Avignon nach Grenoble und ist knapp 1100 Kilometer lang. Sieben schwere Anstiege gilt es zu meistern, aber ohne den schweren Mont Ventoux einzubeziehen. Morgen geht es mit dem Prolog-Zeitfahren über 5,6 Kilometer mit Ziel in Avignon los. Dann folgen zwei Flachetappen, wo die Sprinter sich auf die Tour vorbereiten können. Die dritte Etappe wird im Zeitfahren über 31 Kilometern ausgetragen. Die weiteren vier Tage führt das Peloton bei der Dauphiné in die Alpen, wobei die einzige Bergankunft auf den vorletzten Tag gelegt wurde.

Die Königsetappe wartet auf die Radprofis am Samstag. Sie ist 233 Kilometer lang und als Sahnehäubchen wurde die Bergankunft in La Toussuire, einem Skiort auf 1695m Höhe, eingebaut. Davor muss das Fahrerfeld aber noch über das Dach der Dauphiné, dem “Col de la Croix de Fer” (2067m). Am Schlusstag sind es nach Grenoble nur noch 127 Kilometer. Aber auf der finalen Etappe gilt es noch drei anspruchsvolle Anstiege in der zweiten Hälfte des Tagesabschnittes zu bewältigen.

Auch Levi Leipheimer vom Team Astana wurde eingeladen                    ©flickr/halfling_girl7Hochklassige Fahrer sind auch dieses Jahr wieder im Peloton. Levi Leipheimer (Astana) der Sieger von 2006, Alejandro Valverde (Caisse d’Epargne) und dessen Teamkollege Oscar Pereiro sowie Haimar Zubeldia und Samuel Sanchez (Euskaltel) sind vertreten. Auch in diesen prestigeträchtigen Kampf werden Carlos Sastre (CSC), Manuel Beltran (Liquigas) und Jose Angel Gomez Marchante (Saunier Duval) eingreifen.    [...mehr]


Autor: Jörgen Heller

Federer steht morgen im Traumfinale gegen Nadal  ©flickr/Michael Ponomarenko

Roger Federer hat gestern bei den French Open das Halbfinale gegen den Franzosen Gael Monfils in 3:04 Stunden mit 6:2, 5:7, 6:3, 7:5 gewonnen. Damit steht der Weltranglisten-Erste morgen ab 15 Uhr zum dritten Mal in Folge im Roland-Garros-Finale gegen den spanischen Titelverteidiger Rafael Nadal.

Monfils präsentierte sich bei seinem ersten Grand-Slam-Halbfinale seiner Karriere äußerst nervös. Der 21-jährige Lokalmatador hatte im ersten Satz deutlich Probleme, in die Partie zu finden. So fand der Weltranglisten-59. keine Mittel gegen den Schweizer und musste den ersten Satz abgeben.

Im zweiten Satz fand der Franzose seine Stärke zurück, die ihn in das Halbfinale brachte. Er holte sich ein frühes Break von Federer mit drei Assen schnell zurück. Nun kam der Baseler ins Straucheln. Er kaum direkte Punkte mit seinem Aufschlag und am Netz fabrizierte er für ihn äußerst ungewöhnliche Fehler. Monfils hatte natürlich die französischen Zuschauer hinter sich, die ihn dann auch zum Gewinn des zweiten Durchgangs trieben.

Der Weltranglisten-Primus suchte im dritten Satz nach einer neuen Taktik und griff vermehrt am Netz an. Nun lief es wieder mehr zu seinen Gunsten. Aber richtig an sich reißen konnte der 26-Jährige die Partie auch zu diesem Zeitpunkt nicht. Aber solide brachte Federer im vierten Satz seine Aufschlagsspiele durch und nach gut drei Stunden konnte der Schweizer seinen dritten Matchball verwandeln.

Federer wie auch Monfils produzierten teilweise viele Fehler. Dagegen war das erste Halbfinale zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal ein sehr hochklassiges Duell. Möchte der Baseler morgen den Sandplatzkönig in seinem dritten French-Open-Finale erstmals bezwingen, dürfen ihm nicht so viele ungezwungenen Fehler passieren.

Presskonferenz von Federer nach dem Match:



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Nadal zieht ohne Probleme ins Finale von Paris ein          ©flickr/Javelplus

Rafael Nadal hat bei den French Open heute Novak Djokovic deutlich mit 6:4, 6:2, 7:6 (7:3) geschlagen und steht somit zum vierten Mal in Folge im Finale von Paris. Damit bleibt der Sandplatzkönig beim Roland-Garros-Turnier ungeschlagen.

Von Beginn an dominierte der Mallorquiner das Halbfinale. Er erspielte sich in allen drei Sätzen schnelle Breaks. Djokovic spielte teilweise großartiges Tennis, aber wenn er eine Chance besaß, hatte der Serbe Pech oder produzierte zu viele „Unforced Errors“.

Erst als der Sieg fast aussichtslos erschien, konnte Djokovic die Partie im dritten Satz spannend machen. Es ging in den Tiebreak, aber am Ende behielt Nadal die Nerven und entschied das Match klar zu seinen Gunsten.

Gewinnt Nadal das Finale am Sonntag, würde er mit Björn Borg gleichziehen. Der Schwede siegte zwischen 1978 und 1981 viermal in Folge das Roland-Garros-Turnier und triumphierte an der Seine insgesamt sechsmal bei dem Grand-Slam-Turnier, welches als einziges auf Sand ausgetragen wird.

Djokovic fand keine Mittel gegen Nadal        ©flickr/Arnaud LerondeauFür Djokovic war es das fünfte Grand-Slam-Halbfinale hintereinander. Sein erster Grand-Slam-Turnier-Erfolg gelang ihm im Januar „down under“ bei den Australian Open. Durch die heutige Niederlage verpasste der Serbe es, den Spanier vom zweiten Platz der Weltrangliste zu verdrängen. Auch im letzten Jahr, ebenfalls im Halbfinale, verhinderte Nadal den Finaleinzug des Weltranglisten-Dritten. Im direkten Vergleich mit Djokovic führt der Sandplatzkönig mit 8:3 Siegen.    [...mehr]


Ballack zeigt sich entschlossen                 ©flickr/newzweb

Michael Ballack zeigte sich vor dem EM-Auftakt gegen Polen auf einer Pressekonferenz sehr entschlossen. “Wir brennen darauf, am Sonntag den ersten Sieg zu landen und wir wissen, dass die Fans genau so brennen wie wir”, meinte der Kapitän der DFB-Teams.

Der Führungsspieler der deutschen Nationalmannschaft zeigte sich in der Konferenz in Ascona sehr locker aber auch voll auf die Sache konzentriert. “Das erste Spiel eines Turniers ist für jede Mannschaft eines der wichtigsten. Diese Partie gibt Aufschluss darüber, wo man steht, sowohl körperlich als auch spielerisch. Deswegen dürfen wir bei aller Gelassenheit und dem Wissen um unsere Qualität nicht die nötige Anspannung verlieren”, meinte Ballack mit warnenden Worten.

“Es ist wichtig, sich bei solch einem Turnier wieder zu pushen und Aggressivität aufzubauen”, sagte der 31-Jährige. Zum Auftaktgegner Polen erläuterte der Trainer-Assistent Hansi Flick: “Sie haben eine sehr gute Ordnung in ihrem Spiel und haben durch ihren Trainer eine gewisse niederländische Prägung erhalten.” Der England-Legionär zweifelt aber nicht an der klaren Favoritenrolle der DFB-Mannen: “Unsere Form und unser Niveau stimmen uns positiv. Wir haben das Ziel, hier sehr weit zu kommen.”

Ballack sieht die DFB-Elf als klaren Favoriten gegen Polen        ©flickr/thanhhuong_kl“Wir sind als Team gereift und haben uns in den vergangenen Jahren seit der WM in Deutschland noch einmal weiterentwickelt. Warum sollten wir in Österreich und der Schweiz nicht das fortsetzen, was wir bei der Weltmeisterschaft gezeigt haben? Wir sind in der Lage, jeden zu schlagen”, erklärte der 81-fache Nationalspieler selbstbewusst.

Aber auch sprach Ballack eine deutliche Warnung mit Blick auf das Auftaktspiel aus: “Das schöne Angriffsspiel ist eine gute Sache, aber uns hat auch immer ausgezeichnet, dass wir hinten gut stehen. Das ist im modernen Fußball überlebenswichtig. Gerade im ersten Spiel eines Turniers läuft es manchmal noch nicht so rund, deswegen muss der Erfolg da an oberster Stelle stehen.”



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