Das DFB-Team hat gestern bei der Fußball-Europameisterschaft in Klagenfurt ihr Auftaktspiel gegen Polen mit 2:0 (1:0) gewonnen. Bester Spieler der Deutschen war Lukas Podolski mit zwei Toren (20./72.) Für die deutsche Nationalelf war es der erste EM-Sieg seit 1996.
Das 2:0 durch Podolski:
Doppelsieg für BMW-Sauber beim Großen Preis von Kanada: Der Pole Robert Kubica siegte vor Nick Heidfeld. Auf den dritten Platz pilotierte der Schotte David Coulthard seinen Red Bull, Timo Glock im Toyota wurde Vierter. Kubica führt nun im Rennen um den WM-Titel.
Ein kurioser Unfall in der 19. von 70 Runden entschied das Rennen: Als in einer kurzen Safety-Car-Phase die Ampel in der Boxengasse noch auf Rot stand und Kimi Räikkönen (Ferrari) dort wartete, krachte ihm Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) ins Heck, beide fielen aus. Hamilton, der Sieger im Qualifying, wunderte sich: “Ich lag locker vorne und fuhr einem leichten Sieg entgegen. Ich habe mir da keine Gedanken gemacht, auf einmal stehen die da. Ich sage nur: ‘Sorry, Kimi!’”
Es profitierte ausgerechnet Kubica, der im vergangenen Jahr auf dem Kurs in Montreal einen spektakulären Crash überlebt hatte, damals donnerte er mit 280 Stundenkilometern in eine Mauer und überschlug sich mehrmals. “Hier in Kanada zu gewinnen, wo ich in der vergangenen Saison einen heftigen Abflug hatte, war ein überwältigendes Gefühl”, sagte Kubica, der im 41. Rennen seinen ersten Sieg einfuhr. Auch Heidfeld freute sich: “Das fühlt sich verdammt gut an. Nächstes Jahr ist es unser Ziel, um die WM zu kämpfen.” Oder schon in diesem Jahr? Kubica liegt nun mit 42 Punkten auf Rang eins der WM-Wertung vor Hamilton und dem Ferrari-Piloten Felipe Massa (je 38), der am Sonntag Fünfter wurde.
Einen WM-Zähler errang Toro-Rosso-Pilot Sebastian Vettel als Achter. Der von Platz fünf gestartete Nico Rosberg beschädigte den Frontflügel am Williams, als er Hamilton ins Auto fuhr, mehr als Rang zehn sprang nicht heraus. Adrian Sutil im Force India schied mit einem technischen Defekt aus. [...mehr]
Was für eine Demütigung für Roger Federer: Mit einem 6:1, 6:3, 6:0 im Finale hat Rafael Nadal die French Open gewonnen. Der Spanier setzte sich in Paris souverän gegen Weltranglisten-Ersten aus der Schweiz durch. Mit dem vierten Sieg hintereinander beim einzigen Grand-Slam-Turnier auf Sand zog Nadal mit dem Schweden Björn Borg gleich, der von 1978 bis 1981 im Stade Roland Garros triumphierte.
“Ich bin unheimlich glücklich über diesen Sieg und mein Spiel, viel besser kann ich nicht mehr spielen”, sagte der 22-jährige Mallorquiner bei der Siegerehrung. Federer würdigte seinen Kontrahenten: “Rafael war sehr sehr stark, er hat das Turnier mehr denn je dominiert.”
Das Publikum staunte: Schon im ersten Spiel nahm Nadal Federer den Aufschlag ab und diktierte fortan das Spiel. Federers Spiel fehlten Präzision und Ideen gegen den übermächtigen, ungemein körperlich agierenden Nadal, der ihm nur vier Spiele ließ.
Federer hatte sich viel vorgenommen, sogar den früheren Sandplatzspezialisten Jose Higueras als Coach engagiert. Doch letztlich vergebens, auch im zehnten Anlauf blieb dem 26-Jährigen der Sieg in Paris verwehrt. Schwacher Trost für den Schweizer: Er bleibt die Nummer eins der Weltrangliste. [...mehr]
Roger Federer glaubt beim heutigen Finale in Paris gegen Rafael Nadal an seine Chance und spricht sich Mut zu, trotz dessen der Spanier klar favorisiert ist. Ohne Probleme erreichte dieser bei den French Open das vierte Finale in Folge.
“Jeder weiß, wie sehr ich mir diesen Titel wünsche”, meinte der Schweizer, der bislang alles gewann, außer den Coupe de Mousquetaires, der seine Sammlung komplettieren würde. Das größte Ziel des Baselers ist es, den “Karriere-Grand-Slam” zu vollenden. Federer würde als der sechste Mann in die Tennisgeschichte eingehen, wenn ihm dieser Coup gelingen würde.
Ana Ivanovic hat gestern die French Open gewonnen. Die Serbin hat das Finale gegen die Russin Dinara Safina mit 6:4, 6:3 klar für sich entschieden und damit den ersten Grand-Slam-Titel ihrer noch jungen Karriere gesichert. Die 20-Jährige ist jetzt auch die neue Nummer eins der ab Montag neu geführten Damen-Weltrangliste.
Bilder vom Matchball:
Im zweiten Satz erspielte sich Ivanovic beim Stand von 1:1 erneut ein Break. Die Russin schaffte es zwar im Spiel zu bleiben, musste aber bei 5:3 ihren Service abgeben. Die Serbin brachte dann nur noch ihr Spiel durch und verwandelte nach 98 Minuten ihren ersten Matchball.
Der Brite Lewis Hamilton fuhr im Qualifying auf dem Stadtkurs in Montreal auf die Pole-Position. Zweitschnellster war der Pole Robert Kubica. Der BMW-Sauber-Pilot, der vor einem Jahr in Kanada einen Horror-Crash unverletzt überstanden hatte, lag mehr als eine halbe Sekunde hinter Hamilton zurück. Auf Startplatz drei steht Weltmeister Kimi Räikkönen aus Finnland im Ferrari.
Schnellster Deutscher wurde Nico Rosberg im Williams auf Rang fünf. Der BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld verlor einmal mehr gegen seinen Teamkollegen Robert Kubica und landete auf Position acht. Timo Glock fuhr im Toyota auf Platz elf, Adrian Sutil startet im Force India vom 17. Rang. Sebastian Vettel verzichtete nach einem Unfall im freien Training am Vormittag auf das Qualifying, da sein schwer beschädigter Toro Rosso nicht rechtzeitig repariert werden konnte, und muss vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen. [...mehr]
Einen Monat vor dem Beginn der Tour de France startet morgen die “Dauphiné Libéré”. Dieser knallharte Test in Südwestfrankreich dient für die Tour-Favoriten als Standortbestimmung und für die Helfer als letzte Empfehlung für ihre Mannschaften.
Die 60. Dauphiné verläuft über acht Tage von Avignon nach Grenoble und ist knapp 1100 Kilometer lang. Sieben schwere Anstiege gilt es zu meistern, aber ohne den schweren Mont Ventoux einzubeziehen. Morgen geht es mit dem Prolog-Zeitfahren über 5,6 Kilometer mit Ziel in Avignon los. Dann folgen zwei Flachetappen, wo die Sprinter sich auf die Tour vorbereiten können. Die dritte Etappe wird im Zeitfahren über 31 Kilometern ausgetragen. Die weiteren vier Tage führt das Peloton bei der Dauphiné in die Alpen, wobei die einzige Bergankunft auf den vorletzten Tag gelegt wurde.
Die Königsetappe wartet auf die Radprofis am Samstag. Sie ist 233 Kilometer lang und als Sahnehäubchen wurde die Bergankunft in La Toussuire, einem Skiort auf 1695m Höhe, eingebaut. Davor muss das Fahrerfeld aber noch über das Dach der Dauphiné, dem “Col de la Croix de Fer” (2067m). Am Schlusstag sind es nach Grenoble nur noch 127 Kilometer. Aber auf der finalen Etappe gilt es noch drei anspruchsvolle Anstiege in der zweiten Hälfte des Tagesabschnittes zu bewältigen.
Hochklassige Fahrer sind auch dieses Jahr wieder im Peloton. Levi Leipheimer (Astana) der Sieger von 2006, Alejandro Valverde (Caisse d’Epargne) und dessen Teamkollege Oscar Pereiro sowie Haimar Zubeldia und Samuel Sanchez (Euskaltel) sind vertreten. Auch in diesen prestigeträchtigen Kampf werden Carlos Sastre (CSC), Manuel Beltran (Liquigas) und Jose Angel Gomez Marchante (Saunier Duval) eingreifen. [...mehr]
Roger Federer hat gestern bei den French Open das Halbfinale gegen den Franzosen Gael Monfils in 3:04 Stunden mit 6:2, 5:7, 6:3, 7:5 gewonnen. Damit steht der Weltranglisten-Erste morgen ab 15 Uhr zum dritten Mal in Folge im Roland-Garros-Finale gegen den spanischen Titelverteidiger Rafael Nadal.
Federer wie auch Monfils produzierten teilweise viele Fehler. Dagegen war das erste Halbfinale zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal ein sehr hochklassiges Duell. Möchte der Baseler morgen den Sandplatzkönig in seinem dritten French-Open-Finale erstmals bezwingen, dürfen ihm nicht so viele ungezwungenen Fehler passieren.
Rafael Nadal hat bei den French Open heute Novak Djokovic deutlich mit 6:4, 6:2, 7:6 (7:3) geschlagen und steht somit zum vierten Mal in Folge im Finale von Paris. Damit bleibt der Sandplatzkönig beim Roland-Garros-Turnier ungeschlagen.
Erst als der Sieg fast aussichtslos erschien, konnte Djokovic die Partie im dritten Satz spannend machen. Es ging in den Tiebreak, aber am Ende behielt Nadal die Nerven und entschied das Match klar zu seinen Gunsten.
Für Djokovic war es das fünfte Grand-Slam-Halbfinale hintereinander. Sein erster Grand-Slam-Turnier-Erfolg gelang ihm im Januar „down under“ bei den Australian Open. Durch die heutige Niederlage verpasste der Serbe es, den Spanier vom zweiten Platz der Weltrangliste zu verdrängen. Auch im letzten Jahr, ebenfalls im Halbfinale, verhinderte Nadal den Finaleinzug des Weltranglisten-Dritten. Im direkten Vergleich mit Djokovic führt der Sandplatzkönig mit 8:3 Siegen. [...mehr]
Michael Ballack zeigte sich vor dem EM-Auftakt gegen Polen auf einer Pressekonferenz sehr entschlossen. “Wir brennen darauf, am Sonntag den ersten Sieg zu landen und wir wissen, dass die Fans genau so brennen wie wir”, meinte der Kapitän der DFB-Teams.
“Wir sind als Team gereift und haben uns in den vergangenen Jahren seit der WM in Deutschland noch einmal weiterentwickelt. Warum sollten wir in Österreich und der Schweiz nicht das fortsetzen, was wir bei der Weltmeisterschaft gezeigt haben? Wir sind in der Lage, jeden zu schlagen”, erklärte der 81-fache Nationalspieler selbstbewusst.












