Am Samstag wird Weltmeister Wladimir Klitschko in Hamburg gegen Herausforderer Tony Thompson aus den Vereinigten Staaten in den Ring steigen. “Thompson ist seit fast einem Jahr die Nummer eins der WBO. Er hat den WM-Kampf verdient”, erklärte der jüngere Klitschko-Bruder, der die Titel der Verbände IBF, WBO und IBO hält.
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Die fünfte und über 232km längste Etappe der 95. Tour de France gewann gestern das Sprintass vom Team Columbia Mark Cavendish vor dem dreimaligen Weltmeister Oscar Freire (Rabobank) aus Spanien und Milram-Kapitän Erik Zabel. Stefan Schumacher konnte auf dem Tagesabschnitt von Cholet nach Châteauroux das Gelbe Trikot des Gesamtführenden verteidigen.
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Bei den in einem Monat beginnenden Olympischen Spielen erwarten die US-Athleten einen harten Kampf um Medaillen mit dem Gastgeber China. Die Ausnahmesportler Michael Phelps, Tyson Gay und Co. sollen alles geben, dass die sportliche Ausnahmestellung der USA in der Sportwelt bestehen bleibt und sie für einen Spitzenplatz in der Medaillenwertung sorgen.
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Gewichtheben bei den Olympischen Spielen
Gewichtheben ist bereits seit 1896 olympisch. In Sydney 2000 traten erstmals Frauen an. Erfolgreichster Olympia-Heber ist türkische Federgewichtler Naim Süleymanoglu, “Westentaschen-Herkules” genannt, der als erster Mensch das Dreifache seines Körpergewichts hob und 1988, 1992 und 1996 Gold gewann.
Bei den Olympischen Spielen wird Gewichtheben als Zweikampf aus Reißen und Stoßen ausgetragen. Die Männer starten in den Gewichtsklassen bis 56, 62, 69, 77, 85, 94, 105 und über 105 Kilogramm. Die Frauen messen sich in den Klassen bis 48, 53, 58, 63, 69, 75 und über 75 Kilogramm.
Regeln
Es gewinnt, wer innerhalb einer Gewichtsklasse die größte Last bewältigt. Haben mehrere Athleten die gleiche maximale Last gehoben, gewinnt der leichtere Athlet. Pro Disziplin hat jeder Athlet drei Versuche. Scheitert er dreimal, so ist “geplatzt” und ausgeschieden.
Beim Reißen muss die Hantel mit Hilfe eines Ausfallsschritts oder eines Sprungs in die Hocke in einem Zug über den Kopf zur Hochstrecke gebracht werden. Der Bewegungsablauf muss fließend sein.
Beim Stoßen wird die Hantel zunächst in Brust- oder Schulterhöhe gebracht. Von dort wird das Gewicht “umgesetzt” und durch einen weiteren Ausfallschritt oder eine Hocke in einer Stoßbewegung zur Hochstrecke gebracht.
Favoriten
Schwierige Prognose bei dieser exterm Doping-affinen Sportart, denn wer darf überhaupt antreten? Allein in den letzten Monaten sind in Bulgarien und Griechenland 22 Athleten positiv getestet worden.
Im Superschwergewicht ist Matthias Steiner auf Goldkurs. Allein schon bärenstark, steigen seine Chancen noch, weil der gebürtige Österreicher durch Sperren immer mehr Kontrahenten verliert. Für das Heer freilich ist Steiner zu schwer: Die Bundeswehr hat ihn, der 146 Kilo wiegt bei einer Größe von 1,83 Metern, aussortiert. Der Body-Mass-Index ist zu hoch, da half auch der Einwand nicht, dass Steiner Leistungssportler ist.
Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen/ Wassersport, Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball
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Gerolsteiner-Profi Stefan Schumacher hat gestern beim Einzelzeitfahren über 29,5 Kilometer in Cholet für eine dicke Überraschung gesorgt. Der Gerolsteiner-Profi hat alle Favoriten hinter sich gelassen und seinen ersten Etappensieg bei der Tour eingefahren. Nun kann sich der 26-Jährige das Gelbe Trikot des Gesamtführenden überstreifen.
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Peter Leko ist der neue Schachkönig von Dortmund. Der 28-jährige Ungar gewann das Sparkassen Chess-Meeting 2008, nach 1999 und 2002 sein dritter Triumph. “Ich bin sehr glücklich, dass ich hier gewonnen habe. Ich war bereits 2007 dicht davor, habe aber den Sieg verpasst. Es ist mein bisher größter Erfolg in diesem Jahr”, sagte Leko nach der letzten Partie. Titelverteidiger Wladimir Kramnik enttäuschte als Siebter. Ein Deutscher überraschte.
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David Klemperer und Eric Koreng konnten beim Grand Slam-Turnier der Beachvolleyballer in Moskau am Sonntag den dritten Platz erringen. Sie setzten sich gegen das weitere Duo aus Deutschland Brink/Dieckmann durch.
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Nach den beiden Testspielen gegen Ägypten hat Bundestrainer Heiner Brand gestern aus seiner Olympia-Auswahl vier Spieler aussortiert. Somit werden Stefan Schröder (HSV), Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), Michael Müller (TV Grosswallstadt) und Sven-Sören Christophersen (Wetzlar) nicht in China dabei sein.
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Geschichte des Hockey-Sports
Der Begriff “Hockey” stammt vermutlich aus dem Altfranzösischen (”hoquet”) und bedeutet “gebogener Stab” oder “Schäferstock”. Hockey ist ein Treibballspiel: Zwei Mannschaften versuchen, den Ball mit dem Hockeyschläger möglichst oft ins gegnerische Tor zu schießen.
Aus dem Jahr 4000 v. Chr. stammt die älteste Darstellung eines Hockeyspiels, eine Grabmalerei aus dem Niltal. Vorläufer des Hockey gab es in China um 2800 v. Chr. Stockballspiele sind auch aus Persien (6. Jh. v. Chr.) und Griechenland (500 v. Chr.) überliefert. Später spielte man in Irland “Hurling”, ähnliche Spiele sind im Mittelalter aus Frankreich und den Niederlanden bekannt.
In England wurde der einst raue Sport - der Schläger diente mitunter auch dazu, den Gegner außer Gefecht zu setzen - zum modernen Hockey umgewandelt und verfeinert. In Londons gründeten Sportler 1861 den ersten Verein namens Blackheath Football and Hockey Club. Da Hockey nun nicht mehr als Kampfsport galt, setzten die Teams zunehmend Frauen als “Lückenbüßer” ein. Und da die Damen “ohnehin nach Betätigung suchten, galt Hockey bald als Damensport” in England, wie die Wissenschaftlerin Christiane Eisenberg in ihrem Buch “English Sports und Deutsche Bürger” schreibt. Aus dieser Tradition leitet sich ab, dass Hockeyspielerinnen bis heute Röcke tragen, freilich nicht mehr knöchellang wie damals.
Die England Hockey Association, die zugleich zahlreiche Regeln definierte, wurde 1886 gegründet. Die britische Armee verbreitete Hockey in Indien, Pakistan und Australien, die sich allesamt zu begeisterten Hockeynationen entwickelten. Seit 1908 spielen Herren Hockey bei Olympia, die Damen erst seit 1980.
Regeln
Das Spielfeld, meist Kunstrasen, ist 91,4 m × 55 m groß. Ein Team besteht aus dem Torwart und 10 Feldspielern, es darf fliegend gewechselt werden. Die Spielzeit beträgt 2 x 35 Minuten. Gültige Tore können nur mit der flachen Seite des Schlägers innerhalb des Schusskreises erzielt werden. Einzig der Torwart darf den Ball über Schulterhöhe mit dem Schläger berühren.
Begeht ein Team innerhalb ihres eigenen Schusskreises einen Regelverstoß (Sperren, Stockfehler, Körperspiel), wird eine kurze Ecke (Strafecke) verhängt. Bei groben Regelverstößen gibt es einen Siebenmeter, wobei der Ball nur geschlenzt oder geschoben werden darf. Ähnlich dem Fußball gibt es eine Abseitsregel. Rohes Spiel oder Unsportlichkeiten werden mit Zeitstrafen (2 bis 10 Minuten) oder einem Platzverweis geahndet.
Favoriten
Vier Jahre nach dem sensationellen Sieg der deutschen Damen in Athen und dem Gewinn der Bronzemedaille durch die Herren zählen beide Teams zu den Favoriten. “Wir wollen in Peking den deutschen Hockey-Sport wieder erfolgreich repräsentieren”, kündigte DHB-Sportdirektor Rainer Nittel an. Bei den Damen sind Australien, die Niederlande und China die härtesten Konkurrentinnen. Noch dichter ist die Leistungsdichte bei den Herren, sehr stark scheinen die Niederlande, Spanien und Australien zu sein.
Deutsche Teilnehmer
Die Keller-Family vererbt das bisher kaum erforschte Hockey-Gen: Natascha, Goldmedaillen-Gewinnerin in Athen, ist ebenso für Peking nominiert wie der jüngerer Bruder Florian. Ihr Vater Carsten Keller gewann 1972 in München Hockey-Gold. Andreas Keller, der ältere Bruder von Natascha und Florian, reüssierte 1992 in Barcelona. Großvater Erwin Keller gewann im Jahre 1936 in Berlin olympisches Silber gegen die damals als unschlagbar geltenden Inder.
Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen/ Wassersport, Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball
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Heute findet das erste Zeitfahren auf der vierten Etappe der Tour de France statt. Erstmal werden sich die Profis, welche die gesamte Tour gewinnen wollen, hervortun. Topfavoriten bei dem heutigen Kampf gegen die Uhr sind der Schweizer Fabian Cancellara vom Team CSC, Tour-Mitfavorit Cadel Evans (Silence-Lotto) aus Australien und auch der deutsche Routinier Jens Voigt (CSC).
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