Robert Kubica hatte nicht lange Freunde an seiner ersten Formel-1-Pole: Ferrari-Pilot Felipe Massa zog noch vor der ersten Kurve an dem BMW vorbei, in der dritten Runde überholte auch Massas Teamkollege Kimi Räikkönen den Polen. Die Ferrari-Doppelspitze dominierte nun das Rennen, der Brasilianer siegte beim Großen Preis von Bahrain vor Räikkönen. BMW-Sauber übernahm die Führung in der Konstrukteurs-WM, denn Kubica wurde Dritter vor Nick Heidfeld. BMW-Motorsportchef Mario Theissen äußerte sich zufrieden. “Wir haben noch Potenzial nach oben. Wenn wir das rauskitzeln, sind wir noch für einige Überraschungen gut.”

Felipe Massa gewinnt beim Großen Preis von Bahrain © Yulete/FlickrStorm

Felipe Massa stand nach zwei Ausfällen und null Punkten gewaltig unter Druck. Umso eindrucksvoller sein Sieg vor Räikkönen, den Massa stets auf Abstand hielt, so dass der Finne keine Überholmanöver starten konnte.

Bei Lewis Hamilton klappte gar nichts: Der Brite hatte beim Start Probleme mit der Kupplung und wurde vom dritten auf den zehnten Platz durchgereicht. In der zweiten Runde drängte Hamilton ungestüm nach vorn: Bei einem Überholversuch ausgerechnet gegen Fernando Alonso (Renault) knallte Hamilton auf den Wagen seines ehemaligen Mercedes-Kollegen. In der Box bekam er einen neuen Frontflügel, die Aufholjagd endete auf Platz 13. Immerhin kam der Finne Heikki Kovaleinen als Fünfter noch zu vier WM-Punkten für McLaren-Mercedes.

Sebastian Vettel musste seinen Toro-Rosso bereits in der ersten Runde nach einer Kollision abstellen. Nico Rosberg im Williams wurde Achter und schnappte dem Toyota-Piloten Timo Glock auf Rang neun den Punkt weg. Adrian Sutil sah im Force India als 19. die karierte Flagge.    [...mehr]


Autor: Jörgen Heller

Felix Sturm verteidigte souverän seinen Titel             ©flickr/::>>The Italian Stallion<<::.

Alter und neuer Box-Weltmeister im Mittelgewicht heißt Felix Sturm. Der Leverkusener verteidigte gestern Abend seinen Titel nach Version der World Boxing Association (WBA) vor 4500 Zuschauern in Düsseldorf souverän gegen den Australier Jamie Pittman mit einem technischen K.o.-Sieg in der siebten Runde. Nun will der 29-Jährige am liebsten einen Kampf gegen IBF-Weltmeister Arthur Abraham.

Sturm kann nun seinen 29. Sieg im 32. Profikampf feiern. Sein Gegner Pittman verlor nach 16 Siegen zum ersten Mal.

Trotzdem war es für den Schützling von Trainer Michael Timm ein hartes Stück Arbeit. Sein Gegner aus Australien wurde umso mutiger, desto härter er getroffen wurde. Der Boxer von „Down Under“ zeigte ein großes Kämpferherz. Trotz eines Niederschlages durch einen Leberhaken in der fünften Runde, einem tiefem Cut am linken Auge und einem weiteren Niederschlag in der sechsten Runde machte er immer wieder weiter. Áber in der siebten Runde streckte der intelligent boxende Sturm seinen Gegner dann zum dritten Mal nieder, so dass dem Ringrichter keine andere Wahl blieb, den Kampf abzubrechen.

Sturm war im Vergleich zum Unentschieden bei seinem letzten WM-Kampf gegen den US-Amerikaner Randy Griffin sichtlich besser vorbereitet. Er hielt sich an seine Taktik und arbeitete sehr gut mit seiner Deckung, in die Pittman wild einprügelte. Der Deutsche boxte effizienter und klüger. Immer wenn ein Schlag von Sturm ausging, hinterließ er Wirkung beim Gegner. Den K.o.-Schlag vollführte Sturm wie aus dem Lehrbuch mit einer Kombination Aufwärtshaken-Körpertreffer-Kopftreffer.

Nun ist Sturm heiß auf einen Fight gegen Arthur Abraham, der letzten Samstag seinen Titel souverän verteidigte. Der Gipfel der beiden deutschen Mittelgewichts-Weltmeister muss aber noch warten. Erst trifft WBA-Champion Sturm am 5. Juli auf den Spanier Javier Castillejo oder Europameister Sebastian Sylvester aus Greifswald, die am kommenden Samstag gegeneinander antreten. Dann steht das Rematch gegen Randy Griffin (USA) auf dem Programm, gegen den der gebürtige Bosnier im Oktober 2007 unentschieden geboxt hat.




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FIA-Präsident Max Mosley weilt nicht beim Großen Preis von Bahrain, immerhin. Doch an Rücktritt denkt er nicht. Nachdem das britische Boulevard-Blatt News of the World ein Video veröffentlicht hat, das den Funktionär beim Sex mit fünf Prostituierten zeigt, die Nazi-ähnliche Uniformern und Häftlingskleidung tragen, schlägt Mosley, Sohn des englischen Faschistenführers Oswald Mosley, nun zurück und kündigt rechtliche Schritte gegen das Blatt an.

In einem Brief an den ADAC relativierte Mosley sein Verhalten: “Wenn ich exzessiv schnell gefahren wäre oder das Alkohollimit überschritten hätte, hätte ich am gleichen Tag zurücktreten müssen. Aber ich war ein Opfer in einer hässlichen Konspiration.”

Nachdem die Autohersteller BMW und Mercedes eine Reaktion der FIA forderten, konterte der nicht nur machtgeile britische Funktionär gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters: “Angesichts der Geschichte von BMW und Mercedes, speziell vor und während des Zweiten Weltkrieges, kann ich verstehen, warum sie wünschen, sich klar von etwas abzugrenzen, was von ihnen richtigerweise als beschämender Inhalt der entsprechenden Publikation bezeichnet wird. Keine Frage, dass die Fia ihnen bald antworten wird.”

Pole auf Pole: Robert Kubica © Grand Prix Pix/FlickrStorm

Zum Sport: Der Pole Robert Kubica gewann im BMW-Sauber das Qualifying vor Felipe Massa (Ferrari) und Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes). Bester Deutscher war Kubicas Teamkollege Nick Heidfeld auf Rang sechs, Nico Rosberg startet seinen Williams von Platz acht. “Ich bin sehr glücklich, dass ich ich die erste Pole Position für BMW geholt habe. Damit hätten wir alle nicht gerechnet”, sagte der strahlende Kubica nach dem Qualifying.    [...mehr]


Im rein brasilianischen Finale setzten sich Juliana/Larissa durch     ©flickr/beachvolleyball.com.au

Beim FIVB World Tour-Auftakt der Beachvolleyballer im australischen Adelaide gewann am letzten Wochenende das brasilianische Duo Harley/Pedro erneut. In der olympischen Saison triumphierten bei den Damen Juliana/Larissa ebenfalls aus Brasilien. Die deutschen Duos zeigten beachtliche Ergebnisse.

Die Brasilianer Harley/Pedro haben nach dem Titelgewinn des FIVB World Tour-Auftakts 2007 in Schanghai auch in dieser Saison beim ersten World Tour-Stop im australischen Adelaide den Titel geholt. Das derzeit drittbeste brasilianische Team setzte sich im Finale am Sonntag gegen die an Sieben gesetzten Chinesen Wu/Xu durch (23-21, 21-12). Das chinesische Team stand das erste Mal in einem Endspiel auf der Weltserie.

Bei den Damen gingen beim FIVB World Tour-Auftakt „Down Under“ die besten drei Plätze an brasilianische Teams. Das Duo Juliana/Larissa triumphierte im Endspiel über ihr Landsteam Renata/Talita (21-13, 18-21, 15-12). Im Kleinen Finale setzten sich Ana Paula/Shelda gegen die Amerikanerinnen Branagh/Youngs durch (21-19, 21-13).

Das brasilianische Duo Harley/Pedro gewann wie im letzten Jahr den Tourauftakt    ©flickr/beachvolleyball.com.auDie deutschen Beachvolleyball-Teams errangen teilweise gute vordere Plätze beim Auftakt in Australien. Das derzeit beste Herren-Team aus unseren Landen Brink/Dieckmann verlor erst gegen die Weltmeister Rogers/Dalhausser aus den USA und erreichten einen vorderen fünften Platz (21-16, 26-24). Reckermann/Urbatzka verloren gegen die Spanier Herrera/Mesa und belegten Platz 17 (21-19, 17-21, 13-15). Das dritte Herrenduo Klemperer/Koreng musste aus gesundheitlichen Gründen ihre Teilnahme absagen.

Das beste deutsche Damen Team Goller/Ludwig landete mit einem fünften Rang auch weit vorne (21-14, 21-17). Sie verloren erst im Viertelfinale gegen die US-Amerikanerinnen Branagh/Youngs, die eine Runde vorher das zweite deutsche Duo Pohl/Rau rauswarf, welches Platz 7 erreichte (21-14, 18-21, 15-13). Die Dritten im Bunde Brink-Abeler-Jurich erspielten sich Platz 9, nachdem sie auch vom Deutschland-Schreck Branagh/Youngs aus den USA geschlagen wurden (16-21, 17-21).

Nächster Tour-Stopp ist vom 29. April bis 4. Mai in Shanghai. Dann gilt es für unsere deutschen Teams wieder wichtige Weltranglisten- und Qualifikationspunkte für Olympia zu erspielen.




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Autor: Sonja Beckmann

FUSSBALL Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat Sportkamerad David Jarolim vom Hamburger SV wegen seines Ausrasters gegen Arminia Bielefeld für vier Spiele gesperrt. Dazu muss der 27 Jahre alte Tscheche wegen des Griffs in den Unterleib des Bielefelders Markus Schuler eine Geldbuße von 10.000 Euro zahlen. Der HSV hat das Urteil akzeptiert. Jarolim greinte im Kicker: “Ich sehe eine Kampagne gegen mich laufen, und das kotzt mich an! So macht es keinen Spaß mehr in Deutschland.” Ihr Verhalten auf dem Fußballfeld macht allerdings auch keinen Spaß mehr, Herr Jarolim!

FORMEL 1 FIA-Chef Max Mosley will trotz seiner angeblichen Beteiligung an einer Nazi-Sexaffäre im Amt bleiben. Doch an dem zunächst fest geplanten Besuch des Briten beim dritten Saisonlauf der Formel 1 am Wochenende in Bahrain gibt es Zweifel. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone riet dem 67-Jährigen von dem Trip ab. “Er sollte nicht kommen. Er würde alle Aufmerksamkeit vom Rennen nehmen und auf etwas lenken, das niemand anderen etwas angeht”, sagte Ecclestone der Times.

Wellblechpalast, Spielstatte der Eisbären © Your Friendly Neighborhood Lorelei/FlickrStorm

EISHOCKEY Die Eisbären Berlin und die Kölner Haie haben die ersten Playoff-Halbfinals um die deutsche Eishockey-Meisterschaft gewonnen. Die Eisbären siegten 4:1 gegen die DEG Metro Stars, die Kölner fegten die Frankfurt Lions mit 7:1 vom Eis. Die Halbfinals werden nach dem Modus best of five gespielt.    [...mehr]


Für Voigt war es der erste Saisonsieg   ©flickr/rthorne

Rad-Profi Jens Voigt vom dänischen CSC-Team hat zum vierten Mal in seiner Karriere nach 1999, 2004 und 2007 das Criterium International gewonnen. Die 77. Austragung des traditionellen Drei-Etappen-Rennens in Frankreich war zugleich der erste Saisonsieg für den Berliner.

Mit diesem Triumph zog Voigt mit dem verstorbenen, fünffachen Tour de France-Gewinner Jacques Anquetil aus Frankreich gleich. Für den zweimaligen Deutschland- Tour-Gewinner Voigt, der für gewöhnlich sehr früh in die Saison startet, war dieser Erfolg sein erster Sieg in der jungen Radsportjahr 2008. “Mein Hauptziel war es, nicht zu stürzen. Ich wusste, dass ich einen beruhigenden Vorsprung hatte”, erläuterte Voigt nach dem Sieg. Aber der 36-Jährige sagte auch: “Es ist wichtig für mich, hier ein viertes Mal gewonnen zu haben. Ich bin aber kein Fahrer, der es auf irgendwelche Rekorde abgesehen hat.”

Voigt gewann zum vierten Mal das traditionelle Drei-Etappen-Rennen         ©flickr/leftbrokeneye3Im Finale des Criterium International, einem 8,3 Kilometer langen Zeitfahren in Charleville, konnte sich Voigt in 11:08 Minuten einen großen Rückstand gegen den Tagessieger Edvald Hagen Boasson vom T- Mobile-Nachfolger High Road erlauben, ohne seinen Gesamtsieg zu gefährden. Der norwegische Rad-Profi siegte völlig überraschend in 10:16 Minuten vor seinem Team-Kollegen Tony Martin aus Cottbus, der sieben Sekunden langsamer war..

Voigt eroberte schon auf der zweiten Etappe mit seinem zweiten Platz hinter dem Australier Simons Gerrans nach 98,5 Kilometer in Monthermé das Gelbe Trikot. 50 Kilometer vor dem Ziel ist die kleine Tour durch eine Protestaktion unterbrochen worden. Zu hatte eine vierköpfige Spitzengruppe um Voigt befand sich zu diesem Zeitpunkt in einer vierköpfigen Spitzengruppe, die zwei Minuten Vorsprung auf das Feld hatte. Die Etappe wurde nach einer Pause mit den alten Abständen wieder aufgenommen.    [...mehr]


Autor: Jörgen Heller

Abraham schlug seinen Gegner in der letzten Runde K.o.   ©flickr/Hanriet & Raphael

IBF-Weltmeister Arthur Abraham behält die Boxkrone im Mittelgewicht. Der Box-Profi schickte seinen Gegner, den Amerikaner Elvin Ayala in der letzten Runde mit einem Aufwärtshacken auf die Bretter. Für Abraham ist es der 26. Sieg in seiner Profikarriere.

Der gebürtige Armenier musste bei seiner Titelverteidigung jedoch mehr arbeiten, als er erwartet hatte. Abraham war im Ring zwar deutlich überlegen und landete die besseren Treffer. Der K.o.-Schlag gelang dem Normalausleger aber erst 28 Sekunden vor dem letzten Gong. “So ein K.o. kommt von allein. Den kannst du nicht erzwingen. Wichtig ist, dass ich meinen Gegner erstmal auspunkte”, erklärte der Berliner seinen Kampfstil.

Selbstbewusst prahlte der alte und neue IBF-Champion im Mittelgewicht: “Oscar de la Hoya, Kelly Pavlik oder Jermain Taylor - ich boxe jeden.” Mit seinem 26. Profisieg ist Abraham endgültig zum Objekt der Box-Begierde in den Vereinigten Staaten geworden.

Oscar de la Hoya könnte sein erster Gegner in den Staaten sein          ©flickr/casspixxSein kritischer Trainer Ulli Wegner sagte nach der siebten erfolgreichen Titelverteidigung seines momentan erfolgreichsten Faustkämpfers: “Arthur hat das taktisch sehr gut gemacht. Wir wussten, dass Ayala besser ist, als das viele im Vorfeld erwartet hatten.“

Abraham sah nach dem intensiven Duell gegen seinen stürmischen anrennenden Gegner mit geschwollenem Gesicht und aufgeplatzten Lippen ziemlich lädiert aus. Aber angesichts der sich nun anbahnenden Boxofferten jenseits des Atlantiks dürfte er über diese Blessuren hinwegsehen können.

Laut seines Managers Wilfried Sauerland soll der K.o.-König im Juni erstmals in den USA boxen. Der Gegner steht praktisch fest, wurde aber noch nicht preisgegeben. Wegner verriet aber schon einmal: “Das wird eine Überraschung.“ Und der Manager sagte abschließend: “In den nächsten drei, vier Tagen werden wir die Sache unter Dach und Fach haben.“ Heißester Kandidat dürfte die lebende Box-Legende Oscar de la Hoya sein.




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Beim 4:0-Torfestival der deutschen Nationalmannschaft gegen die Schweiz waren am gestrigen Abend drei Stürmer beteiligt. Der „Shooting Star“ Mario Gomez vom VfB Stuttgart stach besonders hervor, dem mit seiner Leistung ein Stammplatz in der DFB-Elf sicher sein wird.
Mit Miroslav Klose, Gomez, Lukas Podolski und der beim kollektiven Baseler Tor-Jubel im Abseits stehende Kevin Kuranyi hat das deutsche Team in Richtung Europameisterschaft großes Potential und ein Luxusproblem, worüber lange kein Bundestrainer mehr verfügt hat. “Da hat Jogi Löw die Qual der Wahl”, sagte Manager Oliver Bierhoff nach der souveränen Vorstellung der Stürmer beim Testspiel gegen den Mitgastgeber.
Vor allem Newcomer Gomez, dessen Marktwert stark in die Höhe schnellt, machte besonders auf sich aufmerksam. Vor 13 Monaten hatte der Stuttgarter beim 3:1 im letzten Vergleich mit der Schweiz als Torschütze in der DFB-Auswahl debütiert. Und gestern Abend schoss sich der 22-Jährige mit seinem zweiten Doppelpack im Nationaltrikot in den ersten EM-Sturm.

Lukas Podolski überzeugte mit Torvorlage auf Gomez und dem 25. Tor im 46. Länderspiel © flickr/Juli-Milli“Mario Gomez ist seit Wochen in einer guten Verfassung und hat in der zweiten Halbzeit seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor unter Beweis gestellt”, erörterte Löw die Leistung des Angreifers, der auch Wegbereiter von Kloses 1:0 gewesen war. Ansprüche auf einen Stammplatz meldete Gomez aber allein mit seinen Taten an: “Ich werde jetzt nicht irgendetwas verlangen, es sind noch zwei Monate bis zur EM.”

Mit sechs Treffern in neun Länderspielen hat Gomez die beste Torquote (0,66) im deutschen Stürmer-Quartett, gefolgt von Podolski (0,54), Klose (0,51) und Kuranyi (0,41). Diesbezüglich müsste der EM-Sturm Klose/Gomez lauten, wenn das Turnier morgen beginnen würde. Aber besonders der Bayern-Reservist Podolski zeigte nach seiner Einwechslung eine herausragende Leistung. Mit Torvorlage auf Gomez und dem 25. Tor im 46. Länderspiel meldet er Ansprüche an, im Juni dabei sein zu wollen.

Alle Tore in Kürze:



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Autor: Jörgen Heller

Neuer TTR-Champion Kevin Pearce    ©flickr/fargefax

Neuer Swatch Ticket to Ride (TTR) World Tour Champion ist Kevin Pearce. Nach einer Saison erbitterter Fights aber auch überzeugender Siege kann sich der US-Amerikaner nun endgültig die Snowboard-Tour-Krone aufsetzen.

Pearce wurde um 17.30 Uhr Ortszeit in Stratton Mountain vor einer jubelnden Zuschauermenge gekrönt. Reto Lamm, Präsident der Swatch TTR Word Tour, überreichte ihm die zehn Kilogramm schwere Trophäe aus Holz und Metall, die eigens für Pearce angefertigt wurde.

Der junge Amerikaner konnte diese Saison so gute Ergebnisse wie noch kein Athlet vor ihm in der Geschichte der TTR einbringen. Eine Reihe von Siegen und Platzierungen auf dem Siegerpodest brachten ihn an die Spitze der Weltrangliste.

Kevin Pearce nach dem Gewinn der Arctic Challenge     ©flickr/Eirik Helland UrkeSein Siegeszug begann mit seinem zweiten Platz beim 5-Star Abominable Snow Jam in Mt. Hood, USA. Trotz einer etwas schwierigeren Zeit in Neuseeland, war sein Saisonauftakt in der nördlichen Hemisphäre ein voller Erfolg. Mit einem massive Cab 1260 holte er sich den Sieg beim Air & Style in München. Und sein Erfolg setzte sich auf der anderen Seite des Globus fort. Dort wurde er beim 6Star Nissan X-Trail in Japan Vierter.

Im schweizerischen Laax bei den Burton European Open ging seine Erfolgsspur mit einem unvergleichlichen Halfpipe-Finale weiter, das sowohl Zuschauern als auch Athleten den Atem raubte. Pearce gewann vor dem Vorjahressieger Shaun White und bewies damit, dass er seinen Platz an der Weltspitze verdiente.

Beim Billabong Air & Style Quarterpipe sicherte sich der US-Boy seinen zweiten Sieg in dieser Saison. Aber damit nicht genug, holte er auch bei der Oakley Arctic Challenge das zweite Mal in Folge den Sieg und verdrängte damit Risto Mattila aus Finnland von der Spitze der Weltrangliste.

Doch erst seine Performance bei den Burton US Open, wo Pearce Zweiter wurde, sicherte ihm den Gesamtsieg, um den er schon so lange gekämpft hatte. Mit hohen 900ern und 1080er und soliden Airs in der Pipe holte sich der 20-Jährige seinen ersten TTR Tour Champion Titel.

TTR-Champion Kevin Pearce in der Pipe:

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Autor: Sonja Beckmann

Janne Ahonen © Wikipedia
Eine ganz große Karriere geht zu Ende: Im Januar gewann der Skispringer Janne Ahonen als Erster zum fünften Mal die Vierschanzentournee, heute erklärte der ehemalige Weltmeister und Gesamtsieger im Weltcup nach 16 Jahren in der Weltspitze seinen Rücktritt.

Ich habe nicht mehr die Motivation und möchte auf dem Höhepunkt gehen“, sagte der 30-Jährige Finne in Helsinki. Im vergangenen Winter gewann der Finne vier Weltcup-Springen sowie Silber und Bronze bei der Skiflug-WM in Oberstdorf.

Ahonen, der im Dezember 1993 seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hat, war zweimal Weltmeister, ein Olympiasieg blieb ihm allerdings versagt. 2004 und 2005 gewann er den Gesamt-Weltcup. Ahonen war auch beim Drag-Racing erfolgreich. Im August 2004 wurde er mit dem Eagle Racing Team Nordischer Meister.    [...mehr]


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