Dank dieser guten Leistung konntenBrink/Dieckmannin der nationalen Olympia-Qualifikation für Peking 540 Weltranglistenpunkte einheimsen und bauten ihre Spitzenposition weiter aus. Für den zweiten Platz gab es ein Preisgeld von 19 500 Dollar.
Die beiden Deutschen standen zum vierten Mal bei der Welttour im Finale. Seit 2006 sind sie ein Beach-Paar, wobei sie damals auf Anhieb im portugiesischen Espinho und im brasilianischen Victoria Turniersieger und auch Europameister wurden. Bis zur Endspiel-Niederlage gewannen beide fünfmal hintereinander. Erst bezwangen sie am Samstag im Kampf um den Einzug ins Halbfinale die Athen-Olympiasieger Ricardo Santos/Emanuel Rego aus Brasilien 2:1. Danach putzte das Duo im Spiel um den Einzug ins Endspiel die ehemaligen Hallen-Olympiasieger Reinder Nummerdor/Richard Schuil aus den Niederlanden mit 2:0-Erfolg weg.
Bilder vom Matchball:
Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka erreichten mit einem fünften Platz ebenfalls eine Topplatzierung, die 8500 Dollar und 360 Weltranglistenpunkte einbrachte. Das derzeit zweitbeste deutsche Duo unterlag im Viertelfinale dem Turnier-Dritten Ricardo/Emanuel mit 0:2.
Bei der Europatour in St. Pölten (AUT) feierten die Ex-Europameisterinnen Stephanie Pohl und Okka Rau aus Hamburg im rein deutschen Finale einen 2:0-(21:16, 21:15)-Erfolg über die EM-Zweiten aus Berlin Sara Goller/Laura Ludwig.
Die deutschen EM-Kandidaten haben auf Mallorca, abgeschottet von Fans und Urlaubern, in einer extra errichteten “Muckibude” ihr erstes Training begonnen. Kapitän Michael Ballack hat wegen dem heutigen Champions-League-Finale drei Tage Sonderurlaub erhalten.
Am Montag wird Ballack zur Nationalmannschaft stoßen. Der Mittelfeld- Chef soll diese Zeit nach dem heutigen Champions-League-Finale mit dem FC Chelsea gegen Manchester United erhalten, um ein wenig nach dem Stress abzutouren.
Bastian Schweinsteiger und Co. trimmten sich unter der Tribüne des Stadions “Son Moix” von Palma im Fitnessbereich schon an den Geräten. “Endlich können wir uns auf die Arbeit mit den Spielern konzentrieren. Alles andere wird von der Mannschaft und den Trainern ferngehalten”, erläuterte der Team-Manager Bierhoff.
Am kommenden Dienstag wird die DFB-Elf ein Testspiel gegen Weißrussland in Kaiserslautern bestreiten. Der Einsatz von Ballack im Fritz-Walter-Stadion ist aber noch fraglich. Aber der Sachse ist ohnehin für die EM gesetzt. Bundestrainer Joachim Löw wird seinen 23-Mann-Kader bis zum letzten Moment offen lassen. “Wir haben bis zum 28. Mai Zeit, und die werden wir uns auch nehmen”, argumentierte Bierhoff.
Für das Unternehmen “EM-Titel 2008″ legt der DFB ein EM-Etat von über 16 Millionen Euro hin. Allein das Mallorca-Camp soll 800 000 Euro teuer sein. “Wir haben alle Möglichkeiten: Tennis, Basketball, Schwimmbad”, sagte der Manager. Vor dem Fünf-Sterne-Hotel “Son Vida”, welches für das deutsche Team komplett ausbucht ist, wurde kurzfristig sogar ein Beachvolleyball- Platz aufgeschüttet.
Auch ein Familien-Programm mit Barbecue-Abend ist eingeplant. Löw hielt eine Ansprache auf Mallorca und wies alle darauf hin, dass eine Top-Vorbereitung stattfinden wird und dass es hier um die 23 persönlichen EM-Fahrkarten geht. “Jeder Spieler weiß schon, dass die Tage hier zählen”, meinte Bierhoff.
Das 39,4 Kilometer lange Zeitfahren beim Giro d’Italia hat gestern der Lampre-Profi MarzioBruseghin in 56:41 Minuten gewonnen. Auf der elften Etappe nach Urbino schrammte Andreas Klöden um 20 Sekunden am Sieg vorbei. Seinem Astana-Teamkollegen Alberto Contador fehlten sogar nur acht Sekunden zum Etappengewinn. Giovanni Visconti (Quick Step) konnte mit Platz zwölf seine Führung in der Gesamtwertung ausbauen.
Bei der ersten Zwischenzeit nach 23,2 Kilometern befand sich Klöden noch in Führung, acht Sekunden vor Bruseghin. Trotzdem gelang dem Deutschen nicht sein erster Giro-Etappensieg. “Am Ende war ich etwas müde, aber ich kann mich nicht beschweren. Gegen diese beiden zu verlieren ist keine Schande”, erklärteKlöden im Ziel.
Die Podiumsfahrer liegen nach dem ersten der drei Einzelzeitfahren weiter innerhalb von rund zwei Minuten. Aber für viele Favoriten hat sich die Ausgangsposition auf dem Teilstück von Pesaro nach Urbino deutlich verändert.
Trotz eines Haarrisses im Ellbogenknochen befindet sich Contador nach seinem starken gestrigen Auftritt eine knappe Minute vor dem Rest seiner großen Konkurrenten. Titelverteidiger Danilo di Luca (Lampre) hat jetzt schon 1:34 Minute Rückstand auf den Tour-Sieger aus Spanien. Riccardo Ricco (Saunier Duval) verlor sogar 1:56 min auf Contador.
Paolo Savoldelli (LPR), Denis Menchov (Rabobank) und Vincenzo Nibali (Liquigas) unterstrichen mit ihren starken Leistungen beim gestrigen Zeitfahren ihren Anspruch auf einen Spitzenplatz auch im Gesamtklassement.
Die heutige 193 km lange Etappe wird mit vielen kleinen giftigen Bergen wieder sehr schwer für das Peloton. Es wird wieder viele Ausreißversuche von Urbania nach Cesena geben. [...mehr]
Bei der ersten Eishockey-WM in Kanada hat Russland erstmals seit 15 Jahren wieder denWeltmeistertitel errungen. Die Russen entthronten den Titelverteidiger und Gastgeber im Finale in Quebec 5:4 (1:3, 1:1, 2:0) nach Verlängerung.
Die Kanadier verpassten mit der Finalniederlage ihr 25. WM-Gold. 1986 war es noch die Sowjetunion, die in ihrer Heimat ihren 22. Titel feierte. 1993 folgte für die Russen bisher nur ein einziger weiterer WM-Erfolg. Platz drei erspielte sich Finnland gegen Schweden mit 4:0.
Durch diesen WM-Ausgang stehen sowohl die neue Weltrangliste als auch die deutschen WM-Gegner 2009 in der Schweiz fest. Das DEB-Team wird in Bern gegen den neuen Weltmeister Russland, Gastgeber Schweiz und Frankreich antreten müssen.
Zusammenfassung vom Finale:
13 339 Zuschauer sahen im Colisée von Québec, darunter zahlreiche russische Fans, eine spannende Finalpartie. Die Premieren-WM in Kanada wurde nach anfänglicher Skepsis vom Publikum und den Gästen gut angenommen. “Die Kanadier haben das prima gemacht”, resümierte Finnlands Trainer Doug Shedden. Die Finnen konnten sich im Spiel um Bronze gegen die Schweden für das verlorene Olympia-Finale 2006 revanchieren und nach der deutlichen 0:4-Niederlage im Halbfinale gegen den frisch gebackenen Weltmeister schon beim vierten großen Turnier in Folge ein Medaille erzielen.
Schweden, die gegen den Gastgeber in einem spannenden Halbfinale mit 4:5 knapp verloren, belegten wie vor einem Jahr in Moskau Platz vier. “Ich hätte jetzt gern diese Medaille umhängen”, meinte der enttäuschte schwedische Trainer Bengt-Ake Gustafsson.
Kanadas WM-Torschützenkönig Dany Heatley wurde zum wertvollsten Spieler der Eishockey-Weltmeisterschaft gewählt. Heatley ist schon beim Titelgewinn 2004 in Prag als bester Schütze zumwertvollsten Spieler gekürt worden. Der russische Schlussmann Jewgeni Nabokow erhielt die Ehrung des besten Torhüters und bester Verteidiger wurde der Kanadier Brent Burns. [...mehr]
“Das ist ein ganz besonderer Tag für mich”, freute sich Nadal nach seinem 10. Sieg im 16. Vergleich gegen Federer. Anfangs wirkte der Mallorquiner nicht so frisch. Federer lag schnell mit 5:1-Führung in Führung. Beim Stand von 2:5 ließ sich der Mallorquiner den Oberschenkel massieren. Danach der 21-Jährige sein ganzes Können, indem er die kommenden fünf Spiele gewann und den ersten Satz für sich entscheiden konnte.
Bilder vom Match-Gewinn:
Nadal gelang auch gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs ein Break, dem Federer sofort ein Re-Break entgegensetzte und erneut mit 5:3 in Führung lag. Aber der Schweizer schaffte es dann aber zum wiederholten Mal nicht, den Satz bei eigenem Aufschlag zu beenden. Den Gewinn des zweiten Satzes schaffte der Weltranglisten-Primus erst im Tiebreak.
Im dritten Satz reichte dem Spanier ein Break, um die Serie von 21 Siegen in Folge Federers zu beenden, der an der Alster in den Jahren 2002, 2004, 2005 und 2007 siegte. “Sicherlich bin ich enttäuscht, dass ich heute verloren habe. Aber Rafa hat wieder einmal wahnsinnig gut gespielt die ganze Woche über”, meinte der Baseler und ergänzte mit Blick auf das Turnier an der Seine: “Hoffentlich werden die Karten neu gemischt in Paris.” [...mehr]
Beim Giro d’Italia siegte am Sonntag Daniele Bennati (Liquigas) auf der 9. Etappe nach San Vincenzo im Fotofinish vor Paolo Bettini (Quick Step). Dahinter fuhren Robbie McEwen (Lotto) und Erik Zabel (Milram) ein. Giovanni Visconti (Quick Step) wird auch am Dienstag weiter in rosa fahren.
Der Weltmeister Bettini nahm es mit den Sprintern auf, weil das Ziel in San Vincenzo in der Nachbarschaft von Bettinis Wohnort La California lag. “Wenn ich dieses Jahr einen Sieg lande, wäre es toll gewesen, wenn es hier gewesen wäre”, meinte der Italiener im Ziel mit seiner Tochter auf dem Arm. “
Bennati erreichte auf der 9. Etappe bereits seinen zweiten Etappensieg beim diesjährigen Giro d’Italia. Schon auf der 3. Etappe in Milazzo ließ der 27-Jährige alle Sprinter hinter sich. Mit dem Sieg eroberte der Italiener auch die Führung in der Sprintwertung zurück und wird auf der nächsten Etappe wieder das Violette Trikot tragen.
Die Zielankunft:
In der Gesamtwertung hat sich das Bild nach der Flachetappe nicht verändert. Giovanni Visconti trägt weiterhin das Rosa Trikot, das der Sizilianer auch am Dienstag tragen wird.
Der zweifache Etappensieger des diesjährigen Giro Riccardo Ricco stachelte im Vorfeld der des Zeitfahrens gegen den Astana-Profi Andreas Klöden: “Er wird mir sicherlich beim Zeitfahren Zeit abnehmen. Aber die hole ich mir im Hochgebirge zurück. Die Berge beim Giro sind von einem anderen Kaliber als bei der Tour.”
Der Giro beginnt heute beim Zeitfahren aufs Neue. Mit 39,4 Kilometern von Pesaro nach Urbino und Steigungen bis zu 12 Prozent wird der Kampf gegen die Uhr nach dem gestrigen Ruhetag ein hartes Stück Arbeit, selbst für Spezialisten. Ab Kilometer 18 fahren die Profis stetig bergauf, bis sie das Ziel in 400 Meter über Meereshöhe erreichen. [...mehr]
Der weltweit schnellste beinamputierte Sprinter, Oscar Pistorius, könnte in knapp zwei Wochen beim Istaf in Berlin starten und dort auch seine Olympiaqualifikation schaffen. “Wir haben Pistorius nach der bahnbrechenden Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs nach Berlin eingeladen,” sagte Gerhard Janetzky, geschäftsführender Gesellschafter des Istaf in Berlin, über seine spektakuläre Aktion, “und hoffen, dass er bei uns über die 400 m läuft, wo er auf einige der weltbesten Viertelmeiler wie Jeremy Wariner trifft. Wir würden damit als erstes Leichtathletik-Meeting der Welt in einem A-Lauf die Grenze zwischen behinderten und nicht-behinderten Sportlern aufheben und einen spannenden Wettkampf bieten, der in dieser Form wegweisend sein dürfte,” erläuterte Janetzky.
Der 21-jährige südafrikanische Sprinter – Paralympics-Sieger von 2004 und Weltrekordhalter der Behindertensportler über 100 m, 200 m und 400 m – hatte in der vergangenen Woche vor dem Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne Recht bekommen und wurde in seiner Einschätzung bestätigt, dass seine beiden federnden Karbon-Prothesen keinen erheblichen mechanischen Vorteil gegenüber nicht-behinderten Sprintern bedeuten. Mit seinem Sieg schuf Pistorius jetzt nicht nur einen Präzedenzfall, sondern erkämpfte sich auch das Recht, bei herkömmlichen Wettkämpfen zu starten – und vielleicht sogar bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. [...mehr]
Auf der 8. Etappe konnte sich Riccardo Ricco (Saunier Duval) gestern im Schlussanstieg nach Tivoli gegen Paolo Bettini (Quick Step) und Davide Rebellin (Gerolsteiner) durchsetzen und sicherte sich seinen zweiten Tagessieg beim 91. Giro d’Italia vor. Das Rosa Trikot trägt weiterhin Giovanni Visconti (Quick Step).
Wie schon einen Tag zuvor eröffnete Danilo Di Luca auf der bis zu neun Prozent steilen Zielgeraden den Sprint. Doch die Attacke des Titelverteidigers kam zu früh. Ricco, Bettini und Rebellin, gefolgt von Franco Pellizotti (Liquigas) und Daniele Pietropolli (LPR) ließen den 32-Jährigen stehen. Und am Ende war es wieder Ricco, der sich den Tagessieg sicherte. Schon auf der zweiten Etappe nach Agrigento hatte der starke Italiener auch an einem Schlussanstieg das Feld hinter sich gelassen.
Trotz dessen Rebellin nicht mit Ricco mithalten konnte, bleibt das deutsche Team guten Mutes. “Wir wollen weiter eine Etappe gewinnen”, sagte Sportdirektor Christian Henn, der seinen Spitzenfahrer nach dem Rennen lobte: “Wir waren dank Davide wieder vorne dabei. Er hat uns in der Spitze erneut bestens vertreten.” Matthias Ruß, ebenfalls Gerolsteiner, verlor im Kampf um das Rosa Trikot gegenüber Visconti weitere 25 Sekunden.
Siegerehrung des Tagessiegers:
Gegenüber der Bergankunft in Pescocostanzo, wo Andreas Klöden die entscheidende Attacke verpasst hatte, war der Astana-Profi diesmal in der Schlussphase in der Favoritengruppe mit dabei. Auch sein Teampartner Alberto Contador war an der Spitze des Feldes vertreten, trotz eines Sturzes 115 Kilometer vor dem Ziel.
In der Gesamtwertung konnte Visconti das Rosa Trikot verteidigen. In der Bergwertung bleibt das Bild mit Emmanuele Sella (CSF 36 Punkte) an der Spitze auch unverändert. Bei den Sprintern führt nun der Tagessieger Ricco mit 69 Punkten.
Auf der heutigen neunten Etappe bewegt sich das Peloton über flaches Terrain von Civitavecchia nach San Vincenzo über 194 km. Dann können sich die Profis einen Tag ausruhen, bevor beim Einzelzeitfahren am Dienstag die Karten neu gemischt werden. [...mehr]
Tagessieger auf der siebten Etappe des Giro d’Italia wurde gestern Gabriele Bosisio (LPR). Andreas Klöden (Astana) konnte bei der ersten Bergankunft nicht mit den Top-Fahrern mithalten können und verlor wertvolle 51 Sekunden können.
Den Etappensieg feierte erneut ein Ausreißer. Aus einer vierköpfigen Spitzengruppe heraus triumphierte Gabriele Bosisio (LPR) und setzte sich dabei klar gegen dieKletterspezialisten Felix Cardenas (Barloworld) und Emanuele Sella (CSF) durch.
Beim Kampf um die Gesamtwertung attackierte Danilo Di Luca im langen Schlussanstieg 12 Kilometer vor dem Ziel und riss dasPeloton auseinander. Nur Alberto Contador (Astana) und Riccardo Ricco hatten die Kraft, dem Titelverteidiger zu folgen. Wenig später hatte Ricco sogar Leonardo Piepoli als wertvollen Helfer an seiner Seite. Als das Saunier-Duval-Duo das Tempo anzog, hatte Di Luca Probleme dranzubleiben. Aber der 32-Jährige kämpfte wie besessen um den Anschluss. Auf heimischem Terrain konnte sich Di Luca sogar noch einmal erholen und kam vor Ricco und Piepoli als erster Fahrer aus dem Favoriten-Quartett ins Ziel.
Bilder von der Bergankunft:
Sechs Sekunden danach fuhr Contador ins Ziel ein. Astana-Kapitän Klöden hatte im entscheidenden Moment den Sprung in das Spitzen-Quartett verpasst und fuhr in einer 18-köpfigen Verfolgergruppe über die Ziellinie.
Im Gesamtklassement ist immer noch der Italiener Giovanni Visconti (Quick-Step) neun Sekunden vor Matthias Russ (Gerolsteiner) auf Platz eins. Es folgt Gabriele Bosisio (LPR Brakes) 5:43 min dahinter. Im Kampf um das Grüne Trikot hat Emmanuele Sella (CSF) aus Italien gestern mit dem Gewinn aller drei Bergwertungen seine Führung mit 36 Punkten ausgebaut. Daniele Bennati (LIQ/Italien) ist mit 50 Punkten der beste Sprinter vor Riccardo Ricco (SDV/Italien) mit 44 Punkten.
Die achte Giro-Etappe führt heute über 200 km durch Mittelgebirge von Rivisondoli nach Tivoli. Es wird wieder mit vielen Ausreißversuchen zu rechnen sein. [...mehr]
Teammanager Oliver Bierhoff hat als Location-Scout viel Witz und Originalität bewiesen: Auf der Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands, gab der Bundestrainer Joachim Löw gerade den EM-Kader bekannt. Vielleicht auch ein Symbol für die hohen Ziele, die sich Löw und das Team für das Turnier in Österreich und der Schweiz setzen? Bierhoff erläutert den Gipfelsturm: “Wir haben nach einem attraktiven Platz gesucht, die Deutschland geographisch und symbolisch mit den beiden Ausrichterländern verbindet. Man verbindet vor allem die Berge mit den beiden EM-Ländern, und teamintern steht das Turnier unter dem Motto Bergtour 2008.”
Es gab Überraschungen in der gläsernen “Panorama-Lounge 2962″ auf dem Gipfel der Zugspitze: Löw hat den Leverkusener Torwart René Adler nach einer herausragenden Saison nominiert und Timo Hildebrand gestrichen, der beim FC Valencia schwankende Leistungen zeigte. 26 statt 23 Spieler hat der Bundestrainer zunächst berufen, die ins Trainingslager nach Mallorca reisen. Nach dem vorletzten Test am 27. Mai in Kaiserslautern gegen Weißrussland wird Löw den 23-köpfigen Kader der Uefa melden.
Der vorläufige EM-Kader:
Tor: Jens Lehmann (53 Länderspiele / 0 Tore), Robert Enke (1/0), René Adler (0/0) Abwehr: Arne Friedrich (56/0), Philipp Lahm (39/2), Marcell Jansen (21/1), Per Mertesacker (41/1), Christoph Metzelder (39/0), Clemens Fritz (12/2), Heiko Westermann (2/0) Mittelfeld: Michael Ballack (79/35), Bastian Schweinsteiger (49/13), Thomas Hitzlsperger (32/5), Tim Borowski (31/2), Torsten Frings (70/10), Simon Rolfes (9/0), Jermaine Jones (1/0), Piotr Trochowski (11/0), Marko Marin (0/0), David Odonkor (13/1) Angriff: Mario Gomez (9/6), Miroslav Klose (74/38), Lukas Podolski (46/25), Kevin Kuranyi (46/19), Oliver Neuville (66/9), Patrick Helmes (4/0) [...mehr]