Autor: Jörgen Heller

Spanien ist verdient neuer Fußball-Europameister! Die Iberer setzten sich gestern Abend im Wiener Ernst-Happel-Stadion gegen die deutsche Nationalmannschaft mit 1:0 durch. Hier nun Stimmen von den enttäuschten Verlierern und den verdienten Gewinnern.

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Rainer Schüttler ist in Wimbledon zum zweiten Mal in seiner Karriere ins Achtelfinale eingezogen. Der Deutsche gewann gegen den Spanier Guillermo Garcia-Lopez souverän mit 6:2, 6:3, 6:4. Thomas Haas verlor in Runde drei gegen den Briten Andy Murray und Nikolas Kiefer musste sich gegen den Spanier Rafael Nadal geschlagen geben.

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Fernando Torres schoss Spanien zum EM-Titel, dem ersten seit 44 Jahren. Es war eine verdiente Niederlage für die Deutschen, die den Spaniern im Finale der Europameisterschaft vor allem in Technik, Passpräzision und Eleganz unterlegen waren. In der Schlussphase fehlte dem Team von Bundestrainer Joachim Löw die letzte Leidenschaft, um das Spiel noch zu drehen.

So sehen Sieger aus: Spaniens Torschütze Fernando Torres © R7 EsPaiN/FlickrStorm

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Der DFB-Kapitän Michael Ballack ist an der rechten Wade verletzt und kann möglicherweise nicht am EM-Finale gegen Spanien teilnehmen. Gestern konnte der deutsche Leitwolf das Abschlusstraining des DFB-Teams nicht absolvieren. Es wird wohl bis kurz vor der Partie offen bleiben, ob Ballack heute Abend auflaufen kann.

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Fed-Express kommt auf Touren ©flickr/gracust

Das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon geizt nicht mit Überraschungen: Nach dem hämisch kommentierten Ausscheiden von Maria Scharapowa hat es nun die Weltranglisten-Erste Ana Ivanovic erwischt. Die topgesetzte Serbin verlor in der dritten Runde gegen die Chinesin Zheng Jie mit 1:6, 4:6. Souverän hingegen war der Auftritt von Roger Federer. Der fünffache Champion steht nach einem 6:3, 6:3, 6:1 gegen den Franzosen Marc Giquel im Achtelfinale.

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Böse Überraschung für Maria Scharapowa beim Tennis-Turnier in Wimbledon: Die Siegerin von 2004 und Nummer drei der Setzliste verlor gegen Alla Kudrjawtsewa (beide Russland) 2:6, 4:6. Gleich drei deutsche Spieler zogen gestern in die dritte Runde des Grand-Slam-Turniers ein.

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Die tägliche Pressekonferenz des DFB ist das Hochamt der EM, live übertragen in ARD oder ZDF und auf Phoenix, n-tv und N24. Mediendirektor Harald Stenger bedankte sich heute, nach dem 3:2 gegen die Türkei und dem Einzug im EM-Finale, im Namen der Nationalelf zunächst bei Angela Merkel, Jürgen Klinsmann, Bernd Schneider und Sönke Wortmann. Dann hatte der Bundestrainer das Wort.

Joachim Löw spricht von einem “aufreibendem Spiel” gegen die Türkei: “Das Spiel hat bis zur letzten Minute auf der Kippe gestanden. Nach dem Finaleinzug ist jetzt kein Druck mehr vorhanden. Man geht das Spiel mit Spaß und Freude an. Die Konstanz ist im Turnier zwar nicht da gewesen, aber dass die Mannschaft im Finale steht, zeichnet die Mannschaft aus.”    [...mehr]


Deutschland steht in Finale der Fußball-Europameisterschaft! Die DFB-Elf setzte sich gegen die starken Türken mit viel Mühe dank eines Last-Minute-Tores durch Philipp Lahm in der 90. Minute mit 3:2 (1:1) durch. Bastian Schweinsteiger (26.) und Miroslav Klose (79.) sorgten für die weiteren deutschen Treffer.

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In Wimbledon gibt es Erfreuliches aus deutscher Sicht zu vermelden: Der Hamburger Mischa Zverev aus Hamburg zeigte dem “Sandmann” Juan Carlos Ferrero die Grenzen auf. Zwar profitierte der 20-Jährige bei seiner überzeugenden Kurzschicht auch von einer Adduktorenverletzung des Spaniers, der bei 4:6, 4:6, 1:2-Rückstand aufgab. Doch gegen sein konsequentes Serve-and-Volley fand der French-Open-Sieger von 2003 kein wirksames Mittel. “Ich gehe ans Netz, sobald sich die Chance bietet”, sagte Fußball-Fan Zverev und kündigte an: “Jetzt nehme ich mir eine Pizza und schau mir das EM-Halbfinale Deutschland gegen Türkei an.” Knapp wurde es am Abend für Simon Stadler, der erst kurz vor dem Anpfiff seinen 3:6, 6:3, 6:1, 6:7 (5:7), 8:6-Erfolg gegen Thomaz Bellucci aus Brasilien unter Dach und Fach brachte.

Ausgeschieden ist Philipp Petzschner. Der Debütant aus Bayreuth unterlag dem Kroaten Mario Ancic mit 1:6, 4:6, 7:6 (7:1), 6:4, 3:6. Tommy Haas, Nicolas Kiefer, Benjamin Becker und Rainer Schüttler wollen heute Zverev und Stadler in die dritte Runde folgen.    [...mehr]


Marat Safin hat gestern völlig überraschend Australian-Open-Sieger Novak Djokovic in Runde zwei aus dem Wimbledon-Turnier geschmissen. Der Weltranglisten-Dritte aus Serbien verlor gegen den Russen Marat Safin mit 4:6, 6:7 (3:7) und 2:6. Roger Federer setzte sich ohne Probleme gegen Robin Söderling mit 6:3, 6:4, 7:6 (7:3) durch.

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