In einem einseitigen Finale krönte sich gestern Ronnie O’Sullivan mit 18:8 gegen Ali Carter und sicherte sich damit im Crucible Theatre von Sheffield seinen insgesamt dritten WM-Titel. Durch diesen Triumph führt „The Rocket“ auch wieder die Spitze der Weltrangliste an.
Ausschnitte vom Finale:
“Wir sind beide nicht so recht ins Spiel gekommen, aber ich bin in Führung gegangen und habe das Match gewonnen”, erläuterte O’Sullivan nach seinem Sieg, der seine beiden Kinder Lily und Ronnie Jr. bei sich hatte. Für gerade einmal zwei Frames waren O’Sullivan und Carter in der Abendsession am Tisch. Mit einer komfortablen 16:8-Führung war “The Rocket” in die entscheidende Session gegangen und hatte sich nach einem 69er Break bis auf einen Frame an den Titel herangespielt.
Quakenbrück ist seit Sonntag die deutsche Basketball-Metropole: Die Artland Dragons gewannen das Finale um den BBL-Pokal gegen die EnBW Ludwigsburg 74:60 (32:30). Im Halbfinale hatten die Dragons Alba Berlin besiegt. Nun wollen die Quakenbrücker auch die Meisterschaft gewinnen, im vergangenen Jahr scheiterten sie in den Finals noch an Bamberg.
Lange blieb das Finale spannend, erst zwei Minuten vor dem Spielende konnten sich die Quakenbrücker entscheidend absetzen. „Ludwigsburg war eigentlich das einzige von den drei anderen Top-Four-Teams, auf das ich nicht treffen wollte. Darum bin ich umso erleichterter, dass wir dieses Spiel gewonnen haben“, sagte Coach Chris Fleming. Bester Werfer bei den Dragons war Chad Prewitt mit 15 Punkten. Für Ludwigsburg traf Ronald Ross (11 Punkte) am häufigsten. Adam Chubb (Foto) wurde zum man of the match gewählt.
“Wir sind tiefer besetzt als letztes Jahr und sind eingespielter, weil wir in dieser Saison weniger Verletzungen hatten”, erläuterte Fleming die Double-Chancen seines Teams. Im Uleb-Cup erreichten die Dragons überraschend das Achtelfinale: “Die junge Mannschaft hat in Europa sehr viel gelernt”, bilanzierte Flemming.
Nirgendwo sonst sind Mannschaft und Fans so eng miteinander verbunden. Ein Zehntel der 13.000 Einwohner Quakenbrücks machte sich auf den Weg nach Hamburg, um den ersten Titel zu bejubeln. Wer im Artland blieb, veranstaltete mit Nachbarn “Public Viewing in der Scheune”, sagte Despina Rohdewald von der Tourismus-Information Quakenbrück.
In Erdkunde nicht aufgepasst? Quakenbrück gehört zur Samtgemeinde Artland und liegt nördlich von Osnabrück. Die Gegend ist äußerst beliebt bei Radwanderern. Rohdewald empfiehlt die Giebeltour, die durch das Artländer Kerngebiet führt und viele prächtige Hofanlagen und Fachwerkgiebel passiert. Die Kunsttour führt in das malerische Dorf Menslage, wo sich zahlreiche Künstler und Kunsthandwerker niedergelassen haben. Wer mehr Kondition hat, sollte den Hase-Ems-Weg fahren, ein 265 km langer Radwanderweg durch eine artenreiche, romantische Flusslandschaft. Die Route verläuft entlang der Hase und durchquert das Osnabrücker Land, das Hasetal und das Emsland. [...mehr]
Es gibt ein sonderbar anmutendes Ritual bei Bayern München: Titelgewinne werden gefeiert, indem sich die Spieler und Trainer den Inhalt überdimensionaler Weizenbiergläser über den Kopf gießen. Heute war es mal wieder soweit: Die Bayern haben sich durch ein 0:0 beim VfL Wolfsburg drei Spieltage vor Saisonschluss die 21. Meisterschaft ihrer Vereinsgeschichte gesichert.
Vor 30.000 Zuschauern wirkten die Müncher müde nach der Pleite im Uefa-Cup am Donnerstag bei Zenit St. Petersburg. Ganz anders gingen zunächst die Wolfsburger zu Werke, die im ersten Durchgang spielerisch überzeugten, aber das Tor nicht trafen. In der zweiten Halbzeit verflachte die Begegnung. Nach dem Schlusspfiff indes war das den Bayern völlig egal. Über Trainer Ottmar Hitzfeld ergoss sich die obligatorische Weißbier-Dusche, durchnässt sagte der zukünftige Schweizer Nationalcoach: “Es ist etwas Besonderes, wenn man nicht damit rechnet, deutscher Meister zu werden. Die Mannschaft war heute ja auch platt. Es war eine besondere Saison. Die Erwartungshaltung war riesig, der Druck war enorm hoch.”
“Ich bin sehr glücklich, in meiner ersten Saison deutscher Meister zu werden”, freute sich Torjäger Luca Toni. Bayern-Manager Uli Hoeneß säuselte selig: “Am Ende haben wir die Meisterschaft verdient. Wenn man drei Tage vor Schluss Meister ist, spricht das für die Klasse der Mannschaft.” [...mehr]
Andreas Klöden hat in Sion seinen ersten Saisonsieg auf der 3. Etappe der Tour de Romandie eingefahren. Damit hat der Deutsche das Trikot des Führenden in der Gesamtwertung übernommen. Im Einzelzeitfahren über 18,8 Kilometer setzte sich der Astana-Profi in 25:32 Minuten mit sechs Sekunden Vorsprung vor Thomas Dekker (Rabobank) durch.
Der Tour-de-France-Zweite von 2006 hat nun in der Gesamtwertung fünf Sekunden Vorsprung vor dem Vorjahressieger Dekker. Mit seinen Bergfahrerqualitäten gilt er vor der “Königsetappe” als Favorit auf den Gesamtsieg.
Auf der letzten Abfahrt kam Klöden fast noch ins Straucheln und konnte nur mit Mühe einen Sturz verhindern. Aber nach Bestzeiten bei allen Zwischenzeitnahmen konnte der Astana-Fahrer den Sieg noch bis ins Ziel retten.
Eine hervorragende Leistung zeigte der aus Cottbus stammende Tony Martin. Der Profi vom Team High Road belegte in 25:53 Minuten den vierten Platz des Zeitfahrens.
Die Organisatoren teilten eine Änderung für die schwere 4. Etappe mit. Aufgrund eines Erdrutsches wird die Côte Saint-Luc aus dem Programm gestrichen. Somit verkürzt sich der Abschnitt um 14,6 Kilometer. Es bleiben bei der „Königsetappe“ nur noch drei Anstiege der ersten Kategorie, die auf dem Weg ins Ziel nach Zinal überquert werden müssen.
Nachdem das Astana-Team vom Giro d’Italia ausgeschlossen wurde, keimt nun neue Hoffnung für Klöden und Co. Eine Woche vor dem Start des Giro’s scheint nun doch eine Teilnahme des kasachischen Rennstalls bei der Italien-Rundfahrt möglich zu sein. “Die Chancen stehen im Augenblick 50:50″, erklärte der Renn-Organisator Angelo Zomegnan, der Sonntagabend eine offizielle Erklärung abgeben will.” [...mehr]
EISHOCKEY Die deutsche Nationalmannschaft hat das Auftaktspiel bei der WM in Kanada 1:5 (0:0, 1:2, 0:3) gegen Finnland verloren. Der Berliner Florian Busch, der nach seiner verweigerten Dopingkontrolle unmittelbar vor dem Spiel von der Welt-Anti-Doping-Agentur grünes Licht für einen WM-Einsatz erhalten hatte, erzielte das einzige Tor für die Deutschen. Bundestrainer Uwe Krupp zeigte sich nach dem Spiel beeindruckt: “Wir haben gesehen, mit welcher Intensität, Entschlossenheit und Härte hier bei der WM gespielt wird.” In den zwei verbleibenden Begegnungen der Vorrundengruppe C trifft das deutsche Team auf die Slowakei und Norwegen.
BASKETBALL Überraschung beim Top-Four-Turnier um den Pokal in Hamburg: Die Artland Dragons Quakenbrück bezwangen den Bundesliga-Tabellenführer Alba Berlin 76:69 (39:32). Trotz 21 Punkten gelang es auch Liga-MVP Julius Jenkins nicht, die Berliner Niederlage zu verhindern. Bester Werfer der Dragons war Adam Chubb mit 19 Punkten. Mit einem Sieg im Finale kann Quakenbrück am Sonntag den ersten Titel der Vereinsgeschichte gewinnen. Gegner der Dragons im Endspiel ist EnBW Ludwigsburg, das 76:72 (44:35) gegen die Eisbären Bremerhaven gewann.
SNOOKER “The Rocket” gegen den “Captain”: Die beiden Engländer Ronnie O’Sullivan und Ali Carter stehen im Finale der WM in Sheffield. Carter setzte sich in einem spannenden Halbfinale mit 17:15 gegen Joe Perry durch. “Ich bin total erschöpft, aber ich hoffe, Ronnie geht es ähnlich”, sagte Carter nach dem Thriller. Der 28-Jährige trifft im ersten Finale seiner Karriere nun auf den großen Favoriten O’Sullivan, der den siebenfachen Weltmeister Stephen Hendry mit 17:6 geradezu deklassierte. “Ronnie hat mich bisher jedes Mal besiegt, vielleicht kann ich das mit einem Finalsieg ausgleichen”, hofft Captain Carter, der seinen Spitznamen seiner Fluglizenz verdankt. Beide Endspielteilnehmer sind “Maximum Men”, ihnen gelang je eine 147er-Serie bei dieser WM. [...mehr]
Die erste Etappe der sechstägigen 62. Tour de Romandie ging gestern an Maxim Iglinsky vom Team Astana. Der Kasache setzte sich bei dem letzten Härtetest vor dem Giro d’Italia im Zielsprint gegen die beiden Schweizer Michael Albasini (Liquigas) und Markus Zberg (Gerolsteiner) durch. Andreas Klöden (Astana) erreichte als bester Deutscher den sechsten Platz. Jens Voigt (CSC) landete zwei Plätze dahinter.
Nach 184,8 Kilometern von Morges nach Saignelegier gewann Iglinsky im Zielsprint deutlich mit zwei Radlängen vor den beiden Schweizern. Der Zweitplatzierte Albasini vom Team Liquigas streifte sich das Gelbe Trikot des Gesamtführenden über. Im Prolog wurde der Schweizer mit einer Sekunde Rückstand auf Mark Cavendish Dritter. Nun muss Albasini das Gelbe Trikot mit einer Sekunde Vorsprung auf der zweiten Etappe verteidigen. Der Astana-Fahrer Andreas Klöden liegt als bester Deutscher auf Platz neun und hat zehn Sekunden Rückstand.
Ein Ausreißer-Trio mit dem Basken Patxi Vila (Lampre), dem Italiener Morris Possoni (High Road) und dem Dänen Matti Breschel (CSC) lag auf der zweiten von insgesamt fünf Etappen, bei der drei Berge auf dem Programm standen, lange Zeit vorn. 20 Kilometer vor dem Ziel am “Gruyere”, einem Berg der ersten Kategorie, wurden die Ausreißer jedoch eingefangen. Kurz vor dem Ziel bildete sich eine Gruppe von 40 Fahrern, unter denen auch Andreas Klöden (Astana) und Jens Voigt (CSC) waren. Beim Zielsprint konnten die beiden Deutschen aber nicht um den Sieg mitfahren und kamen zwei Sekunden hinter Iglinsky ins Ziel.
Thomas Dekker (Rabobank), der die Rundfahrt letztes Jahr gewann, wurde nach dem neunten Platz beim Prolog auf der ersten Etappe Vierter. Die zweite Etappe führt am heutigen 1. Mai über 170 Kilometer von Moutier nach Fribourg.
BASKETBALL Die NBA zu gewinnen bleibt ein Traum für Dirk Nowitzki: Seine Dallas Mavericks schieden in der ersten Play-Off-Runde gegen die New Orleans Hornets aus. Die Mavericks hielten sie die Partie lange offen, aber als Nowitzki 5,7 Sekunden vor dem Ende an der Dreierlinie abzog, stand es schon 94:99. Der Wurf ging daneben und die “Best-of-seven”-Serie gegen die New Orleans Hornets 1:4 verloren. Wenig tröstlich für den deutschen Superstar, dass er mit 22 Punkten und 13 Rebounds eine sehr gute Leistung zeigte. Die New Orleans Hornets spielen im Conference-Halbfinale gegen die San Antonio Spurs. Der Meister setzte sich 4:1 gegen die Phoenix Suns durch.
FUSSBALL Football ist so was von coming home, dass die übrigen europäischen Ligen nur ehrfürchtig auf die Premier League blicken können: Manchester United besiegte den FC Barcelona durch ein Tor von Mittelfeldspieler Paul Scholes 1:0 (1:0) und zieht nach dem 0:0 im Hinspiel ins Finale der Champions League ein. Dort trifft ManU am 21. Mai in Moskau auf den FC Chelsea oder den FC Liverpool, die heute spielen. Das erste Match endete 1:1. 2003 gab es ein Champions-League-Finale der Serie A, als der AC Mailand gegen Juventus Turin gewann. Die Primera División dominierte 2000 Europa, Real Madrid setzte sich gegen den FC Valencia durch.
TENNIS Zum vierten Mal hintereinander ist Rainer Schüttler beim Münchner ATP-Turnier in Runde eins rausgeflogen. Der Korbacher verlor sein Auftaktmatch gegen den italienischen Qualifikanten Gianluca Naso mit 7:6 (7:2), 3:6, 4:6. Bei dem Sandplatz-Turnier sind nach der krankheitsbedingten Absage von Titelverteidiger Philipp Kohlschreiber schon vier von acht deutschen Spielern in der ersten Runde ausgeschieden. Einzig Davis-Cup-Spieler Philipp Petzschner gelang bisher der Einzug ins Achtelfinale. Der 24-jährige Bayreuther gewann gegen den Russen Jevgeni Korolev mit 6:4, 0:6, 6:2. [...mehr]
100-Meter-Weltrekordler Asafa Powell hat bei seiner Olympia-Vorbereitung durch eine Brustmuskelzerrung einen Rückschlag erlitten. Bis zur nationalen Qualifikation für Peking Ende Juni muss der Jamaikaner alle Starts bei Leichtathletik-Meetings absagen. Deutschlands bester Sprinter Tobias Unger glaubt nicht, dass ein Sieg über 200 Meter bei Olympia ohne unerlaubte Mittel möglich ist.
Unger sagte in einer Diskussionsrunde der „Eßlinger Zeitung“: Den 200-Meter-Lauf in Peking kann man eigentlich nicht ungedopt gewinnen.“ Damit räumte der Sprinter aber auch ein, dass er angesichts dieser Aussage auch selbst unter Dopingverdacht geraten könnte. Der Olympia-Siebte von 2004 ist nach einer Verletzung wieder fit und will über die längere Sprintstrecke an den Start gehen.
Der Tübinger Sport- Soziologe Helmut Digel denkt auch nicht, dass die Spiele in Peking vom 8. bis 24. August dopingfrei sein werden. „Es werden die am besten kontrollierten Spiele sein, aber man kann nicht davon ausgehen, dass sie sauber sein werden“, erörterte der Wissenschaftler, der ein neues Anti-Doping-Gesetz in Deutschland fordert. „Der Sport braucht die Hilfe des Staates. Es fehlt ein spezifisches Gesetz, auf dessen Grundlage endlich staatsanwaltlich ermittelt werden kann“, sagte Digel weiter. [...mehr]
Ronnie O’Sullivan hat bei den Snooker-Weltmeisterschaften in Sheffield für einen Paukenschlag gesorgt: Der Engländer bezwang Mark Williams mit 13:7 und beendete die Partie mit einem Maximum Break. Mit dem Extra-Preisgeld für diese atemberaubende Demonstration, die nur 8:42 Minuten dauerte, will sich der 32-Jährige einen Traum erfüllen: “Ich kann mir nun endlich ein Bentley Cabrio kaufen - für dieses Auto würde ich sogar sterben”, sagte er gegenüber Eurosport.
Ronnie O’Sullivan ist der charismatischste und mit Abstand beliebteste Spieler auf der Main Tour. “The Rocket”, so wird er genannt, weil er so schnell und aggressiv spielt wie kein anderer, hat mehr Ballgefühl als all seine Kontrahenten. Obwohl Rechtshänder, kann er ebenso mit links spielen, um das Hilfsqueue nicht benutzen zu müssen. Strategisch brillant ist sein Break Building, Zeugnis davon sind neun Maximum Breaks, damit ist O’Sullivan alleiniger Rekordhalter. Obendrein belegt er in der Bestenliste der schnellsten Maximum Breaks die ersten fünf Ränge. Vor elf Jahren gelang ihm sein Meisterstück. Er spielte ein Maximum-Break in nur fünf Minuten und 20 Sekunden. Im Schnitt versenkte er alle neun Sekunden einen Ball. Alan McManus schwärmte damals: “Ronnie zu beobachten war wie Gott bei der Arbeit zuzuschauen.”
Immer wieder allerdings überlagert der Wahnsinn O’Sullivans geniales Snooker-Spiel. Dass er bisher “nur” zwei WM-Titel (2001 und 2004) gewann, kommentiert er: “Was soll ich anderes sein als ein großer Versager?” Der Engländer leidet an Depressionen. Ihm gelingen geniale Bälle, um dann sicher geglaube Matches gegen spielerisch limitierte Gegner zu vergeigen. Für Aufsehen sorgte er, als er bei der UK Championship 2006 gegen Stephen Hendry beim Stand von 1:4 vorzeitig aufgab und die Arena verließ.
Der Vater von O’Sullivan erstach 1991 einen Mann in einem Nachtclub und wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. 1998 wurde “The Rocket” bei einer Dopingprobe positiv auf Marihuana getestet. Er bekennt offen, alkoholkrank zu sein und sein Sucht nicht unter Kontrolle zu haben: “Dies zu behaupten wäre eine Lüge.”
Legendär sind O’Sullivans Eskapaden. Er flucht, er zeigt Bällen, die sich seiner Kunst widersetzen, schon mal den Mittelfinger. Im März bei den China Open hatte er schlechte Laune, weil er gegen Marco Fu rausgeflogen war. Während er bei der Pressekonferenz auf die Übersetzung der Dolmetscherin wartete, machte er Bemerkungen über Oralsex und seinen Penis und unterstrich dies durch sexuell konnotierte Gesten mit dem Mikrofon. “Ich hatte nicht bemerkt, dass die Mikrofone eingeschaltet waren”, entschuldigte sich O’Sullivan später auf seiner Website und vermied dadurch eine Sperre.
Bei den Weltmeisterschaften, die noch bis zum 5. Mai ausgetragen werden, ist O’Sullivan der Topfavorit. Heute trifft er im Viertelfinale auf den Chinesen Liang Wenbo (15:30 Uhr, live auf Eurosport). Den Austragungsort, das legendäre Crucible Theatre, bezeichnet Ronnie O’Sullivan als einen “Ort der Magie”. Genau der richtige Ort also, um die magischen Fähigkeiten des Ausnahmespielers zu bewundern.
Ronnie O’Sullivans Maximum Break bei der WM 2008:
Rafael Nadal siegte am Sonntag beim Masters-Series-Turnier in Monte Carlo zum vierten Mal in Folge. Der Spanier setzte sich im Traumduell gegen Roger Federer mit 7:5 und 7:5 durch und bewies dem Weltranglisten-Ersten aus der Schweiz, wer auf Sand die Nummer 1 ist.
Den ersten Satz gewann der Spanier noch sehr knapp gegen die Tennis-Nummer-Eins. Im zweiten Durchgang lag Nadal bereits mit 4:0 in Führung, ehe sein Gegner sich schlagkräftig wehrte und die kommenden fünf Spiele für sich entschied. Dazu kam, dass der Schweizer 44 Unforced errors produzierte. Beim internen Vergleich gegen den zwölffachen Grand-Slam-Champion führt Nadal mit 9:6. Auf Sand konnte der Mallorquiner das siebte von acht Duellen gewinnen.











