Ana Ivanovic hat gestern die French Open gewonnen. Die Serbin hat das Finale gegen die Russin Dinara Safina mit 6:4, 6:3 klar für sich entschieden und damit den ersten Grand-Slam-Titel ihrer noch jungen Karriere gesichert. Die 20-Jährige ist jetzt auch die neue Nummer eins der ab Montag neu geführten Damen-Weltrangliste.
“Mir fehlen die Worte, das zu beschreiben. Es ist einfach wunderbar”, meinte die freudestrahlende Siegerin nach ihrem Triumph. Ivanovic war während des gesamten Turniers die konstanteste Spielerin. Nur im Halbfinale nahm der Belgraderin ihre ärgste Konkurrentin und Landsfrau Jelena Jankovic einen Satz ab. Safina galt als die Überraschungsfinalistin in Roland Garros und zeigte sich als würdige Gegnerin im Endspiel des berühmtesten Sandplatzturniers der Welt.
Ivanovic fand sofort ins Spiel und schnell holte sich die Wahl-Schweizerin ein Doppelbreak zur 4:1-Führung. Vor allem mit ihrer offensiven Vorhand überzeugte sie das Publikum.Safina konnte nach großer Nervosität zu Beginn des Matches kontern und konnte zum 4:4 ausgleichen. Die Serbin schaffte aber das Re-Break und holte sich nach anschließenden eigenen Service den ersten Satz.
Bilder vom Matchball:
Im zweiten Satz erspielte sich Ivanovic beim Stand von 1:1 erneut ein Break. Die Russin schaffte es zwar im Spiel zu bleiben, musste aber bei 5:3 ihren Service abgeben. Die Serbin brachte dann nur noch ihr Spiel durch und verwandelte nach 98 Minuten ihren ersten Matchball.
Als Überraschung bekam die Siegerin den Coupe Suzanne Lenglen von der viermaligen Titelträgerin Justine Henin (2003, 2005 bis 2007) überreicht. Letztes Jahr verlor Ivanovic gegen die vor einigen Wochen zurückgetretenen Belgierin. Für den Triumph bekam Ivanovic ein Preisgeld von einer Million Euro. [...mehr]
Der Brite Lewis Hamilton fuhr im Qualifying auf dem Stadtkurs in Montreal auf die Pole-Position. Zweitschnellster war der Pole Robert Kubica. Der BMW-Sauber-Pilot, der vor einem Jahr in Kanada einen Horror-Crash unverletzt überstanden hatte, lag mehr als eine halbe Sekunde hinter Hamilton zurück. Auf Startplatz drei steht Weltmeister Kimi Räikkönen aus Finnland im Ferrari.
Schnellster Deutscher wurde Nico Rosberg im Williams auf Rang fünf. Der BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld verlor einmal mehr gegen seinen Teamkollegen Robert Kubica und landete auf Position acht. Timo Glock fuhr im Toyota auf Platz elf, Adrian Sutil startet im Force India vom 17. Rang. Sebastian Vettel verzichtete nach einem Unfall im freien Training am Vormittag auf das Qualifying, da sein schwer beschädigter Toro Rosso nicht rechtzeitig repariert werden konnte, und muss vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen. [...mehr]
Einen Monat vor dem Beginn der Tour de France startet morgen die “Dauphiné Libéré”. Dieser knallharte Test in Südwestfrankreich dient für die Tour-Favoriten als Standortbestimmung und für die Helfer als letzte Empfehlung für ihre Mannschaften.
Die 60. Dauphiné verläuft über acht Tage von Avignon nach Grenoble und ist knapp 1100 Kilometer lang. Sieben schwere Anstiege gilt es zu meistern, aber ohne den schweren Mont Ventoux einzubeziehen. Morgen geht es mit dem Prolog-Zeitfahren über 5,6 Kilometer mit Ziel in Avignon los. Dann folgen zwei Flachetappen, wo die Sprinter sich auf die Tour vorbereiten können. Die dritte Etappe wird im Zeitfahren über 31 Kilometern ausgetragen. Die weiteren vier Tage führt das Peloton bei der Dauphiné in die Alpen, wobei die einzige Bergankunft auf den vorletzten Tag gelegt wurde.
Die Königsetappe wartet auf die Radprofis am Samstag. Sie ist 233 Kilometer lang und als Sahnehäubchen wurde die Bergankunft in La Toussuire, einem Skiort auf 1695m Höhe, eingebaut. Davor muss das Fahrerfeld aber noch über das Dach der Dauphiné, dem “Col de la Croix de Fer” (2067m). Am Schlusstag sind es nach Grenoble nur noch 127 Kilometer. Aber auf der finalen Etappe gilt es noch drei anspruchsvolle Anstiege in der zweiten Hälfte des Tagesabschnittes zu bewältigen.
Hochklassige Fahrer sind auch dieses Jahr wieder im Peloton. Levi Leipheimer (Astana) der Sieger von 2006, Alejandro Valverde (Caisse d’Epargne) und dessen Teamkollege Oscar Pereiro sowie Haimar Zubeldia und Samuel Sanchez (Euskaltel) sind vertreten. Auch in diesen prestigeträchtigen Kampf werden Carlos Sastre (CSC), Manuel Beltran (Liquigas) und Jose Angel Gomez Marchante (Saunier Duval) eingreifen. [...mehr]
Roger Federer hat gestern bei den French Open das Halbfinale gegen den Franzosen Gael Monfils in 3:04 Stunden mit 6:2, 5:7, 6:3, 7:5 gewonnen. Damit steht der Weltranglisten-Erste morgen ab 15 Uhr zum dritten Mal in Folge im Roland-Garros-Finale gegen den spanischen Titelverteidiger Rafael Nadal.
Monfils präsentierte sich bei seinem ersten Grand-Slam-Halbfinale seiner Karriere äußerst nervös. Der 21-jährige Lokalmatador hatte im ersten Satz deutlich Probleme, in die Partie zu finden. So fand der Weltranglisten-59. keine Mittel gegen den Schweizer und musste den ersten Satz abgeben.
Im zweiten Satz fand der Franzose seine Stärke zurück, die ihn in das Halbfinale brachte. Er holte sich ein frühes Break von Federer mit drei Assen schnell zurück. Nun kam der Baseler ins Straucheln. Er kaum direkte Punkte mit seinem Aufschlag und am Netz fabrizierte er für ihn äußerst ungewöhnliche Fehler. Monfils hatte natürlich die französischen Zuschauer hinter sich, die ihn dann auch zum Gewinn des zweiten Durchgangs trieben.
Der Weltranglisten-Primus suchte im dritten Satz nach einer neuen Taktik und griff vermehrt am Netz an. Nun lief es wieder mehr zu seinen Gunsten. Aber richtig an sich reißen konnte der 26-Jährige die Partie auch zu diesem Zeitpunkt nicht. Aber solide brachte Federer im vierten Satz seine Aufschlagsspiele durch und nach gut drei Stunden konnte der Schweizer seinen dritten Matchball verwandeln.
Federer wie auch Monfils produzierten teilweise viele Fehler. Dagegen war das erste Halbfinale zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal ein sehr hochklassiges Duell.Möchte der Baseler morgen den Sandplatzkönig in seinem dritten French-Open-Finale erstmals bezwingen, dürfen ihm nicht so viele ungezwungenen Fehler passieren.
Rafael Nadal hat bei den French Open heute Novak Djokovicdeutlich mit 6:4, 6:2, 7:6 (7:3) geschlagen und steht somit zum vierten Mal in Folge im Finale von Paris. Damit bleibt der Sandplatzkönig beim Roland-Garros-Turnier ungeschlagen.
Von Beginn an dominierte der Mallorquiner das Halbfinale. Er erspielte sich in allen drei Sätzen schnelle Breaks. Djokovic spielte teilweise großartiges Tennis, aber wenn er eine Chance besaß, hatte der Serbe Pech oder produzierte zu viele „Unforced Errors“.
Erst als der Sieg fast aussichtslos erschien, konnte Djokovic die Partie im dritten Satz spannend machen. Es ging in den Tiebreak, aber am Ende behielt Nadal die Nerven und entschied das Match klar zu seinen Gunsten.
Gewinnt Nadal das Finale am Sonntag, würde er mit Björn Borg gleichziehen. Der Schwede siegte zwischen 1978 und 1981 viermal in Folge das Roland-Garros-Turnier und triumphierte an der Seine insgesamt sechsmal bei dem Grand-Slam-Turnier, welches als einziges auf Sand ausgetragen wird.
Für Djokovic war es das fünfte Grand-Slam-Halbfinale hintereinander. Sein erster Grand-Slam-Turnier-Erfolg gelang ihm im Januar „down under“ bei den Australian Open. Durch die heutige Niederlage verpasste der Serbe es, den Spanier vom zweiten Platz der Weltrangliste zu verdrängen. Auch im letzten Jahr, ebenfalls im Halbfinale, verhinderte Nadal den Finaleinzug des Weltranglisten-Dritten. Im direkten Vergleich mit Djokovic führt der Sandplatzkönig mit 8:3 Siegen. [...mehr]
Michael Ballack zeigte sich vor dem EM-Auftakt gegen Polen auf einer Pressekonferenz sehr entschlossen. “Wir brennen darauf, am Sonntag den ersten Sieg zu landen und wir wissen, dass die Fans genau so brennen wie wir”, meinte der Kapitän der DFB-Teams.
Der Führungsspieler der deutschen Nationalmannschaft zeigte sich in der Konferenz in Ascona sehr locker aber auch voll auf die Sache konzentriert. “Das erste Spiel eines Turniers ist für jede Mannschaft eines der wichtigsten. Diese Partie gibt Aufschluss darüber, wo man steht, sowohl körperlich als auch spielerisch. Deswegen dürfen wir bei aller Gelassenheit und dem Wissen um unsere Qualität nicht die nötige Anspannung verlieren”, meinte Ballack mit warnenden Worten.
“Es ist wichtig, sich bei solch einem Turnier wieder zu pushen und Aggressivität aufzubauen”, sagte der 31-Jährige. Zum Auftaktgegner Polen erläuterte der Trainer-Assistent Hansi Flick: “Sie haben eine sehr gute Ordnung in ihrem Spiel und haben durch ihren Trainer eine gewisse niederländische Prägung erhalten.” Der England-Legionär zweifelt aber nicht an der klaren Favoritenrolle der DFB-Mannen: “Unsere Form und unser Niveau stimmen uns positiv. Wir haben das Ziel, hier sehr weit zu kommen.”
“Wir sind als Team gereift und haben uns in den vergangenen Jahren seit der WM in Deutschland noch einmal weiterentwickelt. Warum sollten wir in Österreich und der Schweiz nicht das fortsetzen, was wir bei der Weltmeisterschaft gezeigt haben? Wir sind in der Lage, jeden zu schlagen”, erklärte der 81-fache Nationalspieler selbstbewusst.
Aber auch sprach Ballack eine deutliche Warnung mit Blick auf das Auftaktspiel aus: “Das schöne Angriffsspiel ist eine gute Sache, aber uns hat auch immer ausgezeichnet, dass wir hinten gut stehen. Das ist im modernen Fußball überlebenswichtig. Gerade im ersten Spiel eines Turniers läuft es manchmal noch nicht so rund, deswegen muss der Erfolg da an oberster Stelle stehen.”
Ana Ivanovic hat gestern im Halbfinale der French Open ihre Landsfrau Jelena Jankovic mit 6:4, 3:6, 6:4 bezwungen. Die Serbin steht somit wie im letzten Jahr im Roland-Garros-Finale und wird am Montag Position eins der neuen Weltrangliste übernehmen. Ihre morgige Endspiel-Gegnerin lautet Dinara Safina.
Ivanovic und Jankovic standen sich bei einem Grand-Slam-Turnier zum ersten Mal gegenüber und waren dementsprechend nervös. Und wer dieses Match gewinnen würde, stände auf Platz eins der Weltrangliste. Jankovic kam besser in die Partie und ging schnell mit 3:0 in Führung. Ivanovic legte in Folge dessen ihre Nervosität ab und zelebrierte großartiges Offensiv-Tennis. So schaffte es die Favoritin dieser Partie noch, den ersten Satz für sich zu entscheiden.
Zu Beginn des zweiten Satzes konnte Jankovic den harten Schlägen ihrer Gegnerin nichts entgegensetzten. Aber dann spielte die 23-Jährige offensiver und zwang Ivanovic immer mehr an die Grundlinie. Die Dritte der Weltrangliste schaffte sensationell sieben Spiele in Folge und entschied den zweiten Satz für sich.
Interview nach dem Halbfinalmatch:
Ivanovic war nun psychisch angeschlagen und versuchte verzweifelt wieder zurück ins Match zu finden. Aber die Australian-Open-Finalistin fing sich wieder und erreichte ein Re-Break zum 4:4. Dann spielte die Wahl-Schweizerin unglaublich stark und ließ im Prestige-Duell ihrer Gegnerin und Freundin keine Chance mehr.Nach zwei Stunden und 15 Minuten entschied Ivanovic mit dem ersten Matchball die Partie für sich. “Es gab viele Hochs und Tiefs - es war ein sehr schwieriges Spiel”, meinte die Siegerin freudig.
Die neue Nummer Eins der Weltrangliste steht morgen gegen Dinara Safina, die Swetlana Kusnetsowa souverän bezwang, in ihrem dritten Grand-Slam-Finale und gilt als große Favoritin auf den Roland-Garros-Titel. [...mehr]
Bei den French Open hat gestern Dinara Safina ihrer Landsfrau Swetlana Kusnetsowa keine Chance gelassen und sie mit 6:3, 6:2 vom Platz gefegt. Damit steht die Russin zum ersten Mal in ihrer noch jungen Karriere im Finale eines Grand-Slam-Turniers.
“Ich habe nur von Match zu Match gedacht. Je weniger man erwartet, umso mehr erreicht man”, meinte Safina nach ihrem Triumph. Der Finaleinzug der Moskowiterin gilt als große Überraschung des Roland-Garros-Turniers.Niemand hätte mit einer so psychisch-starken und konstant agierenden Safina gerechnet.
Am Anfang der Halbfinalpartie hatten die beiden Russinnen Probleme ihren Spielrhythmus zu finden. Safina ging dann mit einem Break in Führung und ihre Gegnerin erspielte sofort im Anschluss ein Re-Break. Aber die Moskowiterin legte gleich nach, und nahm Kusnetsowa ihren Service wieder ab. So hieß es nach 37 Minuten 6:3 für die jüngere Schwester des russischen Tennisspielers Marat Safin.
Im zweiten Satz wirkte die so erfahrende Weltranglisten-Vierte sehr unsicher, währenddessen ihre Kontrahentin hervorragend returnierte. Safina schaffte das Doppelbreak und ging mit 5:2 in Führung. Safina brachte mit ihrem mutigen Offensivspiel ihren Service durch und verwandelte gleich den ersten Matchball. “Ich bin total froh, weil ich heute wirklich gut gespielt habe”, erklärte sie nach ihrer starken Vorstellung.
Safina spielt momentan das beste Tennis ihrer Karriere. Selbst in äußerst schwierigen Spielsituationen zeigte sie sich sehr nervenstark. Man darf am Samstag gespannt sein, wie die junge Russin mit dem Druck, im Roland-Garros-Finale zu stehen, zurechtkommen wird. [...mehr]
Im ersten Halbfinale der French Open stehen sich bei den Damen heute in Paris die beiden Russinnen Swetlana Kusnetsowa und Dinara Safina gegenüber. Das zweite Semifinale bestreiten danach Ana Ivanovic auf Jelena Jankovic aus Serbien.
“Safina hat gewonnen? Sehr gut! Ich werde auch in diesem Vergleich mit ihr wieder die Favoritin sein”, sagte Kusnetsowa, als ihre Halbfinal-Gegnerin feststand. Schließlich werden der 22-Jährigen, die auf Platz vier in der Setzliste steht, größere Chancen zugesprochen.
Aber Safina hat in den letzten Partien bewiesen, dass sie momentan in einer starken physischen und auch psychischen Verfassung ist. Jedenfalls wird heute Nachmittag ein sehr hartes Match zwischen den beiden Russinnen erwartet. Safina sieht sich sehr gut gerüstet gegen die St. Petersburgerin: “Ich habe sehr viel an meiner Kondition gearbeitet. Das ist für sich genommen kein Vorteil. Wenn ich aber merke, dass ich noch mehr bringen muss auf dem Platz, dann weiß ich, dass mein Körper mir das erlaubt. Es ist die tägliche Arbeit, die sich nun auszahlt.” Im direkten Vergleich gewann Kusnetsowa vier von sieben Spielen gegen die Moskowiterin.
Das zweite rein serbische Semifinale zwischen Ivanovic und Jankovic verspricht ebenfalls ein packendes Duell zu werden. “Wir haben in der Vergangenheit schon mehrfach gegeneinander gespielt und es waren immer sehr intensive Matches. Es wird also interessant. Zumindest haben wir sicher eine Serbin im Finale”, sagte Ivanovic mit Blick auf die Partie.
Im direkten Vergleich mit Jankovic liegt die 20-Jährige vorn. Sechs von sieben Partien gelang der Belgraderin gegen ihre Dauerrivalin, die ebenfalls aus der serbischen Hauptstadt stammt.
“Ich hatte zuletzt Schwierigkeiten gegen Ivanovic, aber wir sind uns erst ein Mal auf Sand gegenübergestanden. Das wird also ein ganz spezielles Match”, meinte Jankovic, die unbedingt dieses Turnier gewinnen will: “Mein Traum ist es, die Nummer eins der Welt zu werden - und jetzt stehe ich kurz davor. Wir befinden uns am Ende eines großen Turniers, kommen sozusagen auf die Zielgeraden. Ich hoffe sehr, dass ich alles geben kann um meinen Traum zu verwirklichen.” [...mehr]
Trotz einem Fehlstart besiegte Roger Federer bei den French Open den Chilenen Fernando Gonzalez am Ende souverän mit 2:6, 6:2, 6:3, 6:4 und wird im Halbfinale auf Gael Monfils treffen. Der Franzose begeisterte die Zuschauer mit seinem Viertelfinalsieg über David Ferrer (6:3, 3:6, 6:3, 6:1).
“Am Ende war es ein sehr gutes Match von mir”, meinte der Weltranglisten-Erste, der zu Beginn der Partie große Probleme hatte, in das Spiel zu finden.
Viele Fehler fabrizierte Federer im ersten Satz und musste somit den ersten Satz an Gonzalez abgeben. “Da habe ich nicht wirklich toll gespielt”, meinte der Baseler. Aber danach schaltete er den Turbo ein und fegte den Chilenen mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks regelrecht vom Court. Federer traf jeden Ball perfekt, sodass Gonzalez gar nicht wusste, wie ihm geschieht.
Federer steht mit diesem Triumph bei einem Major-Turnier nun schon zum 16. Mal im Halbfinale in Folge. Auch war es für Gonzalez die erste Sandplatz-Niederlage in dieser Saison. “Mein Ziel ist der Titel. Ich bin froh, dass ich heute noch mal so zurückgekommen bin. Ich habe im zweiten Satz angefangen, zu spielen und den Kopf aus der Schlinge gezogen”, sagte der Schweizer zufrieden.
Im Halbfinale wird der Weltranglisten-Erste auf Gael Monfils treffen. Mit großer Unterstützung der Zuschauer siegte der Lokalmatador in vier Sätzen gegen den stark spielenden Ferrer. Der 21-Jährige machte in den entscheidenden Situationen die Big Points und traf die richtigen Entscheidungen. Ferrer fightete bis zum Umfallen, fabrizierte aber in wichtigen Phasen der Partie zu viele Fehler. [...mehr]