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Pokern in Berlin

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 Pokern in Berlin muss nicht immer von spektakulären Raubüberfällen begleitet werden. Dass es auch anders geht, beweist eine beträchtliche Anzahl an Pokerturnieren um große und kleine Sachpreise oder um die rein sportliche Auseinandersetzung.

Pokern avancierte in den letzten Jahren zu einer attraktiven Freizeitaktivität. Auch in Berlin existiert mittlerweile eine feste Fangemeinschaft, die sich in vielen kleinen Vereinen organisiert und Turnierpoker veranstaltet. Es geht dabei hauptsächlich um den Spielspaß und um Punkte in Einzel-Liga-Ranglisten. Abgesehen vom Poker-Vereinssport, der wohl am besten vergleichbar ist mit den unzähligen Bowlingmannschaften und -turnieren, werden in Berlin natürlich auch große Challenges ausgetragen, bei denen höherwertige Sachpreise und Geld gewonnen werden können.

Pokerturniere in Berlin

Im Mai werden gleich zwei Poker-Highlights angeboten. Ab sofort kann man sich für das Wohltätigkeits-Turnierpoker, Poker Royale Berlin, im Hotel Berlin qualifizieren. Es werden 3 Heats mit jeweils 100 Teilnehmern im Double-Shoot-Out Modus gespielt. Das Turnier findet am 9.Mai statt und kostet 90€, wobei ein Teil für einen guten Zweck an die Arche e.V. gespendet wird. Dem Gewinner erwartet ein Trip nach Las Vegas für zwei Personen inklusive 500 Euro Taschengeld. Das zweite Highlight ist das 200 Euro Deep Stack Pokerturnier im Casino Berlin am Alexanderplatz vom 13. bis zum 16. Mai. An drei Vorrundentagen werden dabei die Gewinner ermittelt, die dann mit ihrem Stack ins Finale einziehen und um bis zu 33.000 Euro spielen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 165 beschränkt.

Überfälle lohnen sich nicht

Die dreisten Räuber, die das Pokerturnier im Berliner Hyatt-Hotel überfallen hatten und eine Beute von 242.000 Euro ergattern konnten sind von der Polizei festgenommen worden. Von den fünf Verdächtige, die die Polizei schnappen konnte ist einer wieder auf freiem Fuß, da er gegen seine Kumpanen ausgesagt hatte und für ihn die Kronzeugenregelung gilt. Klar ist zwar, dass die Beute sehr unterschiedlich zwischen den Räubern aufgeteilt wurde, nicht jedoch, wo das ganze Geld geblieben ist. Die Polizei geht von kriminellen Verbindungen ins Ausland aus.