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Pressestimmen zum Abschluss der Olympischen Spiele

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Rio de Janeiro – Die Deutsche Presse-Agentur hat internationale Pressestimmen zum Abschluss der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro zusammengestellt.

BRASILIEN:Portal «O Globo»: «Die Olympischen Spiele von Rio hinterlassen ein Gefühl der Sehnsucht. Im Regen des Maracanã hat das Land seine Seele gereinigt und das Ende sowie den Beginn einer neuen Zeit gefeiert. Es waren 17 unvergessliche Tage der ersten Ausgabe der Spiele in Südamerika und diese endeten so, wie es der Brasilianer mag und kann: Mit Party, Gefühl, Freude und viel Samba.»

Sportzeitung «Lance!»: «Das Gefühl, die Aufgabe erfüllt zu haben, spiegelt sich in der Tatsache wider, dass unser Markenzeichen bleibt. (…) Die Herausforderung liegt nun bei Japan.»

GROSSBRITANNIEN:«Daily Mail»: «Rio verabschiedet sich mit einem Knall und einem Platsch»

«The Sun» online: «Die Olympischen Spiele sind mit einer riesigen, vom Regen durchnässten Party im Maracana Stadion zu Ende gegangen. (…) Zwar war das berühmte Stadion halb leer, aber trotzdem war es ein großartiger Abschied.»

FRANKREICH:«Le Monde» online: «An diesem Abend herrschte ein wenig «saudade» (Sehnsucht) im Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro. (…) Rio hat sich während zwei Wochen in eine «wundervolle Stadt» verwandelt, die aus den Spielen trotz der Zweifel einen Erfolg machte. (…) Und danach? Das Erwachen könnte hart werden. Wenn die Magie der Spiele vorbei ist, wird die Brutalität der Realität sich aufdrängen.»

«Le Figaro» online: «Der Pflichtenkatalog wurde erfüllt. Die verzauberte Auszeit wird brutal enden. Das Leben, erschwert von politischen Qualen, wirtschaftliche Ängste und soziale Unruhen, nimmt in seiner ganzen gewalttätigen Wirklichkeit wieder seinen Lauf.»

«La Croix»: «Die Spiele haben es nicht wirklich erlaubt, das Bild dieses großen Schwellenlandes zu verbessern. Es konnte seine Schwierigkeiten nicht verstecken, alle Infrastrukturen rechtzeitig fertigzustellen, gegen die Verschmutzung zu kämpfen und die arme Bevölkerung der Favelas einzubinden. (…) Wir hätten gern Spiele, die die Idee einer solidarischeren Welt mit nachhaltigem Lebensstil fördern. Und einen verschärften Kampf gegen das Doping.»

RUSSLAND:«Sport-Express»: «Das ist ein Sieg. Trotz allem hat die russische Mannschaft den vierten Platz belegt und bringt 56 Medaillen nach Hause. Das Team kann stolz sein auf seinen Auftritt bei den Spielen in Rio.»

«Wedomosti»: «Man muss den Champions, Medaillengewinnern und Trainern gratulieren zu dem verdienten Erfolg. Sportliche Erfolge stützen aber auch immer das Renommee des (zuständigen) Ministers. Trotz des offensichtlichen Scheiterns im Doping-Skandal wirkt (Witali) Mutko erneut wie der Retter Russlands und unserer Sportler vor ungerechten Angriffen des Westens. Doch der Konflikt in Doping-Fragen zwischen Russland und den internationalen Sportorganisationen könnte weitergehen. (…) 

POLEN:«Fakt»: Hinter uns liegen schöne und intensive Tage sportlichen Wettkampfs bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Ähnlich verlief die Schlussfeier des Ereignisses. Es war laut, bunt und intensiv und das alles zu den Rhythmen lokaler, brasilianischer Musik.»

«Super Express»: Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind zu Ende. Am Sonntag fand in Brasilien die Schlussfeier statt. Man muss zugeben, dass das Spektakel atemberaubend war, so wie zuvor die Auftritte der Sportler in den Arenen. Das waren wirklich gelungene Spiele.»

Fotocredits: Jose Mendez
(dpa)

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