Ratgeber

Radfahren im Winter: 6 Gebote für eine sichere Fahrt

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Im Winter muss nicht zwangsläufig aufs Radfahren verzichtet werden. Doch natürlich muss man seinen Fahrstil an die winterlichen Witterungsverhältnisse anpassen. Damit ihr sicher und sturzfrei auch im Winter mit eurem Drahtesel mobil sein könnt, solltet ihr folgende Tipps rund zum Thema Radfahren im Winter beherzigen.

Am besten und sichersten ist man im Winter mit einem robusten Mountain-, Trekking- oder Crossbike unterwegs. Dennoch muss sich jeder bewusst sein, dass das Radfahren im Winter nicht ungefährlich ist und man schnell stürzen und sich verletzen kann. Daher ist neben entsprechender Schutzbekleidung auch das richtige Fahrverhalten entscheidend.

  • 1. Gebot: Immer langsam fahren

Das Fahrtempo muss unbedingt den Witterungsverhältnissen angepasst werden, stellen doch Schnee und Eis eine große Rutschgefahr dar. Besondere Vorsicht gilt dabei an Brücken, bei Kanaldeckeln, auf Kopfsteinpflaster und festeren Schneedecken, wo die Rutschgefahr erhöht ist.

  • 2. Gebot: Vorausschauend radeln

Vorausschauendes Fahren ist immer, aber besonders im Winter, von sehr hoher Bedeutung. Andere Verkehrsteilnehmer schenken Radfahrern noch weniger Beachtung, da Radler ohnehin im Winter nicht im Straßenverkehr erwartet werden. Daher immer das Fehlverhalten von anderen mit einkalkulieren. Das trifft vor allem bei schwer einsehbaren Mündungen zu.

  • 3. Gebot: Kein starkes Bremsen

Wer im Winter auf seinem Fahrrad eine Vollbremsung macht, kann schnell die Kontrolle verlieren. Daher ist dosiertes Bremsen angesagt, wobei primär die hintere statt vordere Bremse eingesetzt werden sollte.

  • 4. Gebot: Große Vorsicht bei Glatteis

Herrscht Glatteis sollte aufs Radfahren besser verzichtet werden. Wer unterwegs ist, steigt ab und schiebt. Kommt man unerwartet auf eisigen Untergrund, das Fahrrad rollen lassen und ruhig im Sattel bleiben. Auf keinen Fall schnell Fahrmanöver machen, sonst ist ein Sturz unvermeidlich.

  • 5. Gebot: Achtung beim Kurvenfahren

Während sich die meisten im Sommer mit dem Oberkörper in die Kurve förmlich „reinlegen“, sollte man im Winter am besten aufrecht auf dem Sattel sitzen. Zudem nicht mit voller Kraft in die Pedale treten und das Bike einfach rollen lassen. Andernfalls wird das Hinterrad ausbrechen.

  • 6. Gebot: Sattel tiefer stellen

Ein praktischer Tipps fürs Winter-Radfahren. Warum? Ganz einfach, die Füße sind bei einem möglichen Gleichgewichtsverlust schneller am Boden und können so einen drohenden Sturz abfangen.

Beim Bund Deutscher Radfahrer findet ihr noch weitere Informationen zum Thema oder ihr schaut auf der neuen Online-Community Fahrrad-Frage.de vorbei, wo ihr eure speziellen Fragen stellen könnt und Antworten von Profis bekommt.

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