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Russland droht mit Einstellung der Zahlungen an WADA

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Moskau – Russland hat im Doping-Skandal mit der Einstellung seiner Zahlungen an die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA gedroht, sollte die nationale Anti-Doping-Agentur RUSADA nicht rehabilitiert werden.

«Wenn unsere Organisation nicht bald wieder aufgenommen wird, welchen Sinn ergibt es dann für uns zu zahlen?», fragte Sportminister Witali Mutko in Moskau. Solange die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro noch laufen, wolle er aber nicht weiter darauf eingehen, sagte er der Agentur R-Sport.

Die WADA finanziert sich zu einem Großteil aus Beiträgen der Regierungen der Mitgliedsländer. Details über Russlands Anteil lagen zunächst nicht vor. 2014 hatte Russland nach WADA-Angaben aber einen Zuschuss von rund 400 000 US-Dollar gezahlt.

Wegen der massiven Doping-Vorwürfe hatte die WADA im November 2015 RUSADA suspendiert und dem Doping-Kontrolllabor in Moskau die Lizenz entzogen. Britische Experten kontrollieren inzwischen die Arbeit der RUSADA.

Fotocredits: Maxim Shipenkov
(dpa)

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