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Schach: Wunderkind Magnus Carlsen übernimmt Spitze der Weltrangliste

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Der erst 17-jährige Norweger Magnus Carlsen übernimmt als jüngster Schachprofi die Spitze der Weltrangliste. Diese Position muss er aber noch bis zum 1. Oktober verteidigen, damit sie auch offiziell vom Weltschachverband Fide anerkannt wird.

Bei den Final Chess Masters in Bilbao eroberte Carlsen durch einen Sieg über Tejmur Radschabow aus Aserbaidschan erstmals die Spitze der Weltrangliste. Mit 2791,6 Punkten liegt er knapp vor dem indischen Weltmeister Viswanathan Anand (2790,6 Punkte). Carlsen verteidigte seine Spitzenposition am Sonntag durch ein Remis gegen Anand.

Carlsen benötigt noch weitere Siege, um den ersten Platz der Weltrangliste zu halten. Sie wird offiziell von der Fide viermal im Jahr veröffentlicht, das nächste Mal am 1. Oktober. Beim letzten Ranking lag der junge Skandinavier noch auf dem sechsten Platz.

Mit 13 Jahren wurde Carlsen Großmeister, als drittjüngster Spieler überhaupt. 2004 spielte er bei einem Schnellturnier in Reykjavík gegen Superhirn Garry Kasparow, gerade noch rettete der sich ins Remis. „Ich habe wie ein Kind gespielt“, ärgerte sich Carlsen, damals 13 Jahre alt, nachdem ihm Kasparow in einer zweiten Partie keine Chance gelassen hatte.

Sein Trainer Simen Agdestein hält den Jungen aus Lommedalen für ein Wunderkind, die Washington Post gar für den „Mozart des Schachs“. In der Schachbundesliga spielt Carlsen für den OSC Baden-Baden.

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