Ratgeber

Schwimm-Europameisterschaft 2010 in Budapest

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2010 werden zum vierten Mal die Schwimm-Europameisterschaften ausgetragen. Gastgeber für diesen Wettebwerb ist die ungarischen Stadt Budapest. Dabei werden die Wettkämpfen rund um die Margaretheninsel und auf dem Plattensee ausgetragen. Damit richtet Budapest mit der Schwimm-EM 2010 schon die zweite Europameisterschaft innerhalb von vier Jahren aus.

Schwimmen, der dynamische Sport © flickr.com / riebler_fotos

Damit setzt die Hauptstadt Ungarns ein Zeichen. Erstmals in der Geschichte des Europäischen Schwimmbundes (LEN) richtet eine Stadt innerhalb dieser Zeit gleich zwei Top-Events aus. Gleichzeitig ist es die vierte Austragung von Europameisterschaften nach 1926, 1958 sowie 2006. Auch damit ist Budapest Spitzenreiter.

Sportlich werden wie immer die Schwimmer, Langstreckenschwimmer, Synchronschwimmer und Turmspringer ihre Medaillen auskämpfen.

Dabei haben die deutschen Athleten einiges gut zu machen. Bei den letzten Wettkämpfen 2008 landete Deutschland in der Nationenwertung nur auf Rang fünf. Vier Gold, vier Silber und eine Bronze-Medaille konnten die Sportler in Eindhoven erringen. Besonders die Schwimmen blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Lediglich Paul Biedermann über 200 Meter Freistil und Janne Schäfer über 50 Meter Brust holten Edelmetall für die deutschen Schwimmer. Immerhin zwei mal Gold. Besser machten es hier die Turmspringer mit einer Goldenen (Patrick Hausding/Sascha Klein) und zwei Silbermedaillen (Klein, Tobias Schellenberg/Andreas Wels). Katja Dieckow holte ein Mal Silber (3 Meter) und ein Mal Bronze (1 Meter). Zudem gab es Gold durch Annett Gramm und Nora Subschinski sowie Silber durch Heike Fischer und Ditte Kozian.

Dass gerade Biedermann mehr leisten kann, bewies der Vorzeigeschwimmer bei den Schwimm Weltmeisterschaften 2009 in Rom. Hier holte er zwei Goldmedaillen in Weltrekordzeit sowie eine weitere Silbermedaille im Europarekord.

Das Maskottchen dieser Spiele bleibt das Selbe, wie bei den Schwimm-Europameisterschaften 2006. Auch bei der Schwimm-EM 2010 thront der ungarische Hirtenhund über den Wettkämpfen. 2010 allerdings in weiß.