Ratgeber

Schwimm-Weltcup in Berlin

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Am vergangenen Wochenende traf sich in Berlin die Elite der Schwimmwelt, um beim Kurzbahn-Weltcup ihre Kräfte zu messen und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht, denn es fielen gleich mehrere Rekorde.

Aus deutscher Sicht konnten die Lokalmatadorin Britta Steffen, Antje Buschulte und Paul Biedermann auf sich aufmerksam machen. Britta Steffen verbesserte ihren eigenen deutschen Rekord auf den 100 Meter Freistil um 55 Hundertstel auf 52,17 Sekunden, jedoch reichte diese Fabelzeit nicht zum Sieg, den errang die Niederländerin Marleen Veldhuis in Europarekordzeit von 52,14 Sekunden.

Antje Buschulte wollte eigentlich an diesem Wochenende ihre Schwimmsaison gemütlich ausklingen lassen und überraschte sich selbst wohl am meisten, als trotz einer schwerwiegenden Schulterverletzung den Europarekord über 50 Meter Rücken auf 26,94 Sekunden verbesserte. Im Anschluss an den Weltcup in Berlin wird sie sich einem operativen Eingriff unterziehen, um sich dann im neuen Jahr gezielt auf die Olympischen Spiele in Peking 2008 vorbereiten zu können.

Gleich zwei deutsche Rekorde konnte Paul Biedermann an diesem Wochenende egalisieren. Am Samstag schwamm er über 400 Meter neue deutsche Bestzeit in 3:38,22 Minuten und am Sonntag löschte die 200 Meter Freistil-Bestmarke von Michael Groß in 1:42,39 Minuten aus, die immerhin seit 19 Jahren bestanden hatte. Auf beiden Strecken musste er sich aber dem Südkoreaner Tae-Hwan Park geschlagen geben, der als erster Schwimmer seines Landes bei der zurückliegenden Weltmeisterschaft den Titel erringen konnte.

Einen Weltrekord schwamm der Schwede Stefan Nystrand. In einem unglaublich schnellen Rennen über 100 Meter Freistil konnte er die alte Bestmarke deutlich übertreffen.

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