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Sensation in Wimbledon: Becker besiegt Dawydenko

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Glänzender Auftakt für die deutschen Tennisprofis in Wimbledon: Benjamin Becker besiegte den Weltranglistenvierten Nikolaj Dawydenko 6:4, 6:4, 6:4. Auch Nicolas Kiefer und Tommy Haas gewannen ihre Erstrundenpartien. Nur fünf Minuten fehlten Julia Jörges zur längsten Frauen-Partie der Wimbledon-Geschichte. In 3:40 Stunden gewann sie gegen die gesetzte Slowenin Katarina Srebotnik 4:6, 7:5 (8:6), 16:14.

Der 27-Jährige Becker war nach seinem Coup erleichtert: „Das war ein großer Sieg für mich. Ich habe sechsmal bei Grand Slams in Folge verloren, aber das bringt mir wieder Selbstvertrauen.“ Kiefer, nach einer Erstrundenniederlage bei den Australian Open jüngst in Paris gar nicht angetreten, machte mit einem 6:1, 7:5, 6:3 gegen den Franzosen Julien Benneteau kurzen Prozess: „Das war gute und solide Arbeit. Und es war gut, dass ich Kräfte sparen konnte.“ Sein nächster Gegner ist der Argentinier Martin Vassallo Arguello, in Runde drei wäre ein Duell mit dem Weltranglistenzweiten Rafael Nadal aus Spanien möglich.

Mehr Mühe hatte Haas, ehe sein 3:6, 6:4, 6: 4, 6:4 über Guillermo Canas aus Argentinien feststand. Nach seiner erneuten Schulteroperation und den Absagen für Melbourne und die French Open spielt Haas in London seinen ersten Grand Slam in diesem Jahr. Er trifft nun auf den Spanier Tommy Robredo: „Ich bin erst mal froh, dabei zu sein. Die Matchpraxis fehlt noch ein bisschen.“

Philipp Kohlschreiber, der am Montag gegen den Spanier Fernando Verdasco unterging, bangt um seine Olympia-Nominierung: „Da müssen jetzt andere Leute für mich kämpfen.“ Die Norm hat er nicht erfüllt, doch da der bereits qualifizierte Kiefer einen Doppelpartner braucht, öffnet sich so vielleicht ein Hintertürchen für Kohlschreiber.

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