Ratgeber

Serbien – mit Bundesligaprofis und viel Selbstvertrauen zur WM

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Serbien ist Deutschlands WM-Gruppengegner Nummer zwei nach Australien und fährt mit viel Selbstvertrauen nach Südafrika. Mit im Gepäck sind fünf Bundesligaprofis sowie ein Trainer mit viel Erfahrung und Optimismus.

Große Sorgen machen dem serbischen Nationalteam derzeit nicht etwa ihre Gruppengegner, nein, die Gedanken schweifen momentan ab vom Spielfeld. Es geht um die Frage, ob die Ehefrauen (auch Spielerfrauen genannt) der Fußballprofis mit zur Fussball WM 2010 fahren dürfen oder eben nicht. Wie es aussieht, haben sich wohl die serbischen Traditionalisten durchgesetzt und das bedeutet, keine Frauen, keine Ablenkung, so die Logik.

Serbien mit fünf Bundesligaspielern

Ob nun mit oder ohne Frauen, sicher ist, dass Nationaltrainer Radomir Antic fünf Fußballprofis aus der Bundesliga mit nach Südafrika nehmen wird. Bei den Auserwählten handelt es sich um Neven Subotic (Borussia Dortmund), Zdravko Kuzmanovic (VfB Stuttgart), Zoran Tosic (1. FC Köln), Gojko Kacar (Hertha BSC Berlin) und den Zweitliga-Profi Antonio Rukavina (1860 München).   Der frühere Berliner Marko Pantelic von Ajax Amsterdam ist ebenfalls für den endgültigen WM-Kader Serbiens nominiert worden.

Trainer Radomir Antic, der bereits Real Madrid, Barcelona und Atlético Madrid trainierte, kann zudem auf Spitzenspieler wie Kapitän Dejan Stankovic (Champions-League-Sieger mit Inter Mailand), Nemanja Vidic (Manchester United), Branislav Ivanovic (Chelsea) und Nikola Cigic (Valencia) zurückgreifen.

Serbiens Minimalziel lautet Viertelfinale

Bei der WM in Südafrika tritt das unabhängige Serbien erstmals bei einem Großereignis auf. Vorher hießen sie Serbien und Montenegro, doch „jetzt wissen wir endlich, für wen wir spielen“ (TAZ), sagten so einige Spieler. Sie haben ihre eigene Hymne, ein eigenes Wappen und eigene Trikots in rot mit weißem Kreuz.

Während es im serbischen Fußball noch vor einigen Jahren wegen Korruptions- und Veruntreuungsaffären düster aussah, hat Trainer Antic das Team zu einer starken Mannschaft geformt. Die dunklen Erinnerungen an die WM 2006 sind vergessen und Serbien gewann die Qualifikationsgruppe sieben vor Frankreich.

Großes Ziel Serbiens ist das Erreichen des Viertelfinales, am 18. Juni treffen sie in Port Elizabeth im zweiten Vorrundenspiel der Gruppe D auf die deutsche Nationalmannschaft.

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