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Ski-WM: Maria Riesch verpasst Medaille in der Superkombi

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Ausgerechnet im Slalom, ihrer Paradedisziplin, patzte Maria Riesch: Bereits am zweiten Tor machte die 24-Jährige einen schweren Fahrfehler und reihte danach eine Unsicherheit an die andere. Am Ende landete Riesch in der Superkombination bei der Ski-WM in Val d’Isère auf Platz vier. Gold sicherte sich die Österreicherin Kathrin Zettel vor der Schweizerin Lara Gut und Elisabeth Görgl aus Österreich. Die Amerikanerin Lindsey Vonn, die den WM-Super-G gewann, schied im Slalom aus.

„Ich hab den Slalom total verkorkst und bin einfach nicht in den Rhythmus gekommen“, sagte Riesch nach dem Rennen. „Mit der Fahrt hab ich keine Medaille verdient.“

Maria Rieschs Formkurve zeigt heuer den Charakter einer Achterbahn: Bis vergangenen Sonntag in Garmisch-Partenkirchen – Riesch landete im Slalom auf Platz zwei und im Super G auf Rang fünf – kam sie nur bei einem von drei Super-G-Rennen ins Ziel, im Slalom hingegen gewann sie viermal in Folge.

Im Ski Alpin konnte Riesch eine schwarze Serie nicht beenden: Die letzte WM-Einzelmedaille gewann der DSV 2001, es war das Kombinations-Gold von Martina Ertl-Renz. Beim ersten WM-Rennen, dem Super-G, wurde Riesch Achte, Gold gewann die Amerikanerin Lindsey Vonn. Am Sonntag steht für die Damen die Abfahrt an, spätestens beim Slalom am letzten WM-Wochenende kann Riesch wieder um die Medaillen mitfahren.

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