Ratgeber

Skispringen bei den Olympischen Winterspielen 2010

By

on

Jahrelang zählten deutsche Skispringer zur absoluten Weltelite. Nun ruhen die Hoffnung vorrangig auf einen Newcomer: Pascal Bodmer.

Könige der Lüfte: Skispringen © flickr.com / photojenni

Auch bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver.

Um die Jahrtausendwende herum dominierten deutsche Skispringer der Weltcup. Martin Schmitt wurde zwei Mal Gesamtsieger. Sven Hannawald krönte seine Karriere mit dem Grand Slam bei der Vierschanzentournee 2001/2002. 2002 holte das deutsche Team Gold bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City. Nach Vancouver reist die deutsche Mannschaft mit gemäßigten Erwartungen an.

Nur drei Mal standen deutsche Springer im Weltcup 2009/2010 auf dem Treppchen. Zu Beginn der Saison Ende November 2009 holte zuerst das deutsche Team und im Einzel Pascal Bodmer in Kuusamo den zweiten Platz. Mitte Januar 2010 flog Andreas Wank in Sapporo ebenfalls auf den zweiten Rang, dabei fehlten jedoch die Topspringer. In der Gesamtwertung liegen Michael Uhrmann und Pascal Bodmer nur unter den Top 15.

Doch gerade der 19-jährige Bodmer ist der einzige Hoffnungschimmer der deutschen Skispringer. In der Saison 2009/2010 hat sich der Youngster unbekümmert in die Weltelite gesprungen und war lange Zeit der mit Abstand beste deutsche Athlet. Seit der Vierschanzentournee 2010 ist sein steiler Aufstieg etwas ins Stocken geraten.

Dafür konnten sich die Routiniers Uhrmann, Michael Neumayer und Martin Schmitt, der zwischenzeitlich eine Wettkampfpause eingelegt hat wieder etwas stabilisieren. Damit ruhen die einzigen Olympia-Hoffnungen 2010 auf das Team-Springen.

Bei den Einzelwettbewerben auf der Normal- und Großchance zählen derweil die starken Österreicher, um Thomas Morgenstern, Andreas Kofler und Gregor Schlierenzauer sowie Simon Ammann aus der Schweiz, Adam Malysz aus Polen, Anders Jacobsen aus Norwegen und der Finne Janne Ahonen zu den Favoriten.