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Sonderregeln beim Speedpoker

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Speedpoker ist eine neue Variante für Live-Spiele, die von dem Australier Keith Sloan erfunden wurde. Derzeit wird sie nur bei drei großen Turnieren gespielt, der Asia-Pacific Speed Poker Championship, der Mansionpoker.net Poker Dome Challenge und der World Speed Poker Open.

Im Prinzip ist Speedpoker ganz normales Texas Hold’em, nur dass man für jede Entscheidung eine limitierte Zeit hat. Zwar gibt es auch bei klassischen Turnieren in der Regel Zeitbeschränkungen, die aber sehr großzügig gefasst sind. Beim Speedpoker hat man exakt 15 Sekunden. Wenn man innerhalb dieser Spanne nicht agiert, wird gefoldet oder gecheckt. Meist hat ein Spieler einen Bonuschip, mit dem er 30 zusätzliche Sekunden in einer beliebigen Runde kaufen kann.

Ich habe Speedpoker noch nie gespielt und bin auch nicht sonderlich interessiert daran. Gerade live möchte man sich doch für eine wichtige Entscheidung die nötige Zeit nehmen, da man deutlich mehr Informationen zu verarbeiten hat als online (Tells!).

Speedpoker erhöht den Glücksfaktor beträchtlich und begünstigt gleichzeitig aggressive und erfahrene Spieler. Das führt mit Sicherheit zu sehr unterhaltsamen Turnieren, da regelmäßig Fehlentscheidungen zu erwarten sind. Ich bin mir aber sicher, dass es viele Interessenten für diese Variante gibt. Die Glücksritter sterben schließlich nie aus. Dennoch würde ich live ein klassisches Spiel bevorzugen.

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