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Spanien gewinnt den Davis Cup – auch ohne Rafael Nadal

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Spanien zum dritten Mal nach 2000 und 2004 den Davis Cup gewonnen. Den entscheidenden dritten Punkt holte Fernando Verdasco, der für den formschwachen David Ferrer nominiert worden war. Beinahe schon tragisch: Für Argentinien war es im dritten Finale die dritte Niederlage.

„Ein Traum ist wahr geworden. Das ist der schönste Tag in meinem Leben“, sagte Verdasco. „Es ist eine Sensation und ein großer Tag für alle Menschen in Spanien.“ Und Teamchef Emilio Sanchez ergänzte: „Beide waren sehr nervös. Aber Fernando war einfach der bessere Spieler.“

Für die favorisierten Argentinier war es vor 10.000 Zuschauern nach 13 Siegen die erste Heimniederlage. Spanien hatte im Viertelfinale Deutschland ausgeschaltet.

Nadal, der überragende Spieler der Tennis-Saison, musste das Finale wegen einer Sehnenentzündung im Knie absagen. „Ich habe alle zwei Minuten bei unserem Team in Argentinien angerufen“, sagte Nadal dem spanischen Radiosender „Cadena Ser“. „Ich war so nervös und habe immer Vamos España gerufen.“

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