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Speed Badminton – Die neue Sommer-Trendsportart

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Wer Badminton spielt, musste sich sicher auch schonmal den ein oder anderen spöttischen Spruch darüber anhören, dass das ja auch nichts anderes als Federball sei. Dabei hat Badminton wenig mit dem entspannten Ball hin und her Gespiele im Park zu tun. Und erst recht in sich hat es die Weiterentwicklung Speed-Badminton, die diesen Sommer immer mehr Fans findet. ©flickr/

Bei Speed-Badminton oder Speedminton, wie es auch genannt wird, handelt es sich um eine dem Badminton sehr ähnlich Sportart, die aber auch Züge von Squash oder Tennis aufweist.

Erfunden hat es der Berliner Bill Brandes, der sich als Seemann oft geärgert hat, dass er aufgrund der ungünstigen Windverhältnisse, seine Lieblingssportart Federball, nicht auch auf hoher See ausüben konnte.

Also erfand er Speed Badminton, in dem er die Schlägerform veränderte – die Schläger beim Speed Badminton sind kürzer und ovaler – und auch das Gewicht der Bälle veränderte und zwar sind diese deutlich schwerer geworden, etwa doppelt so schnell, wie normale Badmintonbälle, weswegen sie auch so viel schneller fliegen und den passenden Namen Speeder tragen.

Gespielt wird auf zwei Feldern, die je 5,5 mal 5,5 Meter messen und sich in einem Abstand von 12,8 Metern befinden. Ein Netz gibt es im Gegensatz zum klassischen Badminton nicht, was sicher zum Erfolg der Trendsportart beiträgt. Denn so kann man Speed Badminton wirklich überall spielen.

Man benötigt lediglich zwei Schläger und ein paar Speeder. Die Punkte werden nach ähnlichen Regeln wie beim Badminton vergeben.  Als besonderes Gimmick gibt es Bälle, die im Dunkel floureszieren, so dass man Speed Badminton auch noch nachts spielen kann.

Für Speedminton braucht man zwar eine gute Kondition, aber einmal in Fahrt gekommen macht das Spiel durch die Geschwindigkeit richtig Spass und nebenbei tut man auch noch etwas für die Figur.

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