» Doping
Erster Doping-Fall bei den deutschen Sportlern: Die Internationale Reiterliche Vereinigung hat Springreiter Christian Ahlmann von den Olympischen Spielen ausgeschlossen. Bei einer Medikationskontrolle am 17. August wurde bei seinem Pferd Cöster die Substanz Capsaicin nachgewiesen. Der durchblutungsfördernde Wirkstoff lindert Muskelschmerzen.
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Ein weiterer Doping-Fall bei den Olympischen Spielen, erwischt hat es die Ukrainerin Ludmilla Blonska, Gewinnerin der Silbermedaille im Siebenkampf. Wie der Leichtathletik-Weltverband IAAF bestätigte, wurde die 30-Jährige bei einer Doping-Kontrolle positiv getestet. “Das Ergebnis der B-Probe liegt aber noch nicht vor”, erklärte IAAF-Präsident Lamine Diack am Mittwoch auf einer Pressekonferenz.
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Zwei neue Dopingfälle wurden bei den Olympischen Spielen heute bekannt gegeben. Der Pistolen-Schütze Kim Jong-Su aus Nordkorea, der zwei Medaillen errang, wurde positiv auf einen Betablocker getestet. Eine Turnerin aus Vietnam, die aber mit ihren Leistungen außerhalb der Medaillenränge liegt, wurde auch des Dopings überführt.
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Die Britin Nicole Cooke hat beim olympischen Straßenrennen in Peking überraschend die Goldmedaille gewonnen. Nach 126,4 Kilometern bei strömendem Regen gewann die Britin vor Emma Johansson aus Schweden und der Italienerin Tatiana Guderzo. Unterdessen sorgte die Radsportlerin Maria Isabel Moreno aus Spanien für den ersten Doping-Fall in Peking.
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Geschichte des Radsports
Straßen- und Bahnrennen sind bereits seit 1896 Teil der Olympischen Spiele, während Mountainbike seit Atlanta 1996 olympisch ist. Bei den Spielen in Peking finden 18 Wettbewerbe im Radsport statt; elf bei den Männern und sieben bei den Frauen. Zehn Goldmedaillen werden beim Bahnradsport vergeben, vier beim Straßenradsport, zwei beim Mountainbike und zwei beim erstmals olympischen BMX-Rennsport.
Regeln
Bei den Olympischen Spielen gibt es die Disziplinen Straßenradsport, Bahnradsport, Mountainbike und BMX. Radsport gehört zu den Sportarten, die nach dem Prinzip “schneller, höher, weiter” funktionieren, wer zuerst die Ziellinie überquert, hat gewonnen.
Das ausführliche Regelwerk finden Sie beim Bund Deutscher Radfahrer.
Favoriten
Life4Sports-Radsportexperte Jörgen Heller favorisiert beim Straßenrennen der Männer die Spanier mit Alejandro Valverde, Oscar Freire, Alberto Contador und dem Tour-Gewinner Carlos Sastre. Auch die Italiener Paolo Bettini und Davide Rebellin fahren auf Goldkurs. Große Konkurrenten sind die Doping-Kontolleure, denn Radsport gehört zu den absoluten Hochdoping-Sportarten.
Deutsche Teilnehmer
Stefan Schumacher, Jens Voigt und Fabian Wegmann hoffen auf eine Medaille im Straßenrennen. Stefan Schumanncher ist zudem einer der Favoriten im Einzelzeitfahren. Kommt eine durch? Judith Arndt, Hanka Kupfernagel und Trixi Worrack radeln gen Edelmetall im Straßenrennen. Sabine Spitz gehört auf dem Mountainbike zu den besten Athletinnen der Welt, alles andere als eine Medaille wäre beinahe eine Enttäuschung. Insgesamt hat der DOSB 15 Radfahrer und 6 Radfahrerinnen nominiert.
Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Beachvolleyball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen (Wassersport), Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball
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SCHWIMMEN Der fünfmalige Schwimm-Olympiasieger Ian Thorpe aus Australien verklagt die französische Sporttageszeitung L’Equipe wegen Verleumdung. Ian werde die rechtlichen Mittel ausschöpfen, sagte sein Sprecher Jason Allen. Hintergrund der Klage ist die Berichterstattung der L’Equipe im Vorjahr über ein vermeintliches Dopingvergehen Thorpes im Mai 2006. Eine Dopingprobe von Thorpe hatte einen unnatürlich hohen Wert an körpereigenen Hormonen aufgewiesen. Der Schwimm-Weltverband FINA hatte Untersuchungen aber ebenso eingestellt wie Australiens Anti-Doping-Agentur ASADA. Der vor knapp zwei Jahren zurückgetretene Thorpe hatte selbst - natürlich - jeglichen Dopingvorwurf vehement bestritten.
FECHTEN Der positiv getestete italienische Florettfechter Andrea Baldini spekuliert über eine Verschwörung gegen ihn. “Ich habe keinen Beweis in der Hand, um von einem Komplott zu sprechen, aber ich kann nur mit hundertprozentiger Gewissheit sagen: Ich habe dieses Mittel wissentlich nicht genommen”, sagte der Vize-Weltmeister der Gazzetta dello Sport. Baldini erhob indirekte Vorwürfe gegen den für ihn nachgerückten Teamkollegen Andre Cassara: “Mir ist klar, dass der Name einem in den Kopf kommen kann, aber ich kann nicht mit dem Finger auf ihn zeigen. Alle haben mich angerufen, nur er nicht.” Baldini war bei der Europameisterschaft Anfang Juli in Kiew positiv auf ein Diuretikum getestet und aus der italienischen Olympia-Mannschaft ausgeschlossen worden.

GENDOPING Anti-Doping-Experte Professor Klaus Müller sieht bei den Olympischen Sommerspielen in Peking keine Gefahr durch “richtiges” Gendoping, hält aber Selbstversuche von Athleten für möglich. Es sei nicht auszuschließen, dass jemand “etwas an sich ausprobiert, das bislang nur an Mäusen getestet wurde, oder dass verantwortungslose Ärzte dabei helfen”. Müller, Vorstandsmitglied der Nationalen Anti-Doping-Agentur Nada, sagte der Leipziger Volkszeitung: “Gendoping wird für meine Begriffe überhöht dargestellt. “Richtiges” Gendoping mit der Aussicht auf Erfolg ist nach unserer Kenntnis noch nicht möglich, weil sich die dafür nötigen Methoden nach wie vor im Experimentalstadium befinden.” Diese Methoden würden sonst längst eine größere Rolle in der Medizin spielen. [...mehr]
Eine Woche vor den Olympischen Spielen wird Russlands Leichtathletik von einem Skandal erschüttert. Wegen des Verdachtes der Manipulation bei Doping-Kontrollen hat der Leichtathletik-Weltverband IAAF sieben russische Athleten suspendiert. Die Sportler werden beschuldigt, bei einer Doping-Kontrolle die Urin-Proben ausgetauscht zu haben.
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Radprofi Riccardo Ricco hat sich drei Tage nach dem Ende der Tour de France zum Doping bekannt. Der Italiener sagte bei einer Anhörung vor der Anti- Doping-Kommission des Italienischen Olympischen Komitees (CONI), er habe eine Jugendsünde begangen.
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Die französische Polizei hat gestern bei einer Razzia in dem Hotel des Dopingsünders Moises Duenas Nevado vom Team Barloworld Spritzen, Nadeln und Transfusionsbeutel sichergestellt. Dem Spanier droht nun eine Haftstrafe.
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Die Tour de France hat ihren dritten Doping-Fall, diesmal hat es einen prominenten Radler erwischt. Wie die französische Sportzeitung L’Equipe berichtete, wurde Berg-König Riccardo Ricco positiv auf Epo getestet. Die Probe sei vor dem Tour-Start am 5. Juli in Brest genommen worden. Der Rad-Profi hat bereits zwei Tour-Etappen gewonnen. Vor dem 12. Teilstück war der Italiener Erster der Bergwertung und Neunter im Gesamt-Klassement. Sein Team Saunier Duval-Scott hat sich von der Tour zurückgezogen.
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