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Die deutsche Eishockey-Auswahl hat sensationell am Mittwochabend in Köln gegen Kanada mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) gewonnen. Dabei sorgten gerade zwei gebürtige Kanadier für den ersten Sieg seit acht Jahren über die Eishockey-Großmacht aus Nordamerika.
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Beim diesjährigen Deutschland-Cup will Bundestrainer Uwe Krupp Talenten und aktuellen Leistungsträgern der Club-Teams die Chance bieten, sich auf internationalem Eis zu empfehlen. So rücken in den vorläufigen 31-köpfigen Kader sechs neue Spieler nach.
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Mehrere Nationalspieler der Deutschen Eishockey Liga (DEL) droht eine Sperre wegen Verstoßes gegen die Meldeauflagen der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) über drei Monate.
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Bei der ersten Eishockey-WM in Kanada hat Russland erstmals seit 15 Jahren wieder den Weltmeistertitel errungen. Die Russen entthronten den Titelverteidiger und Gastgeber im Finale in Quebec 5:4 (1:3, 1:1, 2:0) nach Verlängerung.
Die Kanadier verpassten mit der Finalniederlage ihr 25. WM-Gold. 1986 war es noch die Sowjetunion, die in ihrer Heimat ihren 22. Titel feierte. 1993 folgte für die Russen bisher nur ein einziger weiterer WM-Erfolg. Platz drei erspielte sich Finnland gegen Schweden mit 4:0.
Durch diesen WM-Ausgang stehen sowohl die neue Weltrangliste als auch die deutschen WM-Gegner 2009 in der Schweiz fest. Das DEB-Team wird in Bern gegen den neuen Weltmeister Russland, Gastgeber Schweiz und Frankreich antreten müssen.
Zusammenfassung vom Finale:
13 339 Zuschauer sahen im Colisée von Québec, darunter zahlreiche russische Fans, eine spannende Finalpartie. Die Premieren-WM in Kanada wurde nach anfänglicher Skepsis vom Publikum und den Gästen gut angenommen. “Die Kanadier haben das prima gemacht”, resümierte Finnlands Trainer Doug Shedden. Die Finnen konnten sich im Spiel um Bronze gegen die Schweden für das verlorene Olympia-Finale 2006 revanchieren und nach der deutlichen 0:4-Niederlage im Halbfinale gegen den frisch gebackenen Weltmeister schon beim vierten großen Turnier in Folge ein Medaille erzielen.
Schweden, die gegen den Gastgeber in einem spannenden Halbfinale mit 4:5 knapp verloren, belegten wie vor einem Jahr in Moskau Platz vier. “Ich hätte jetzt gern diese Medaille umhängen”, meinte der enttäuschte schwedische Trainer Bengt-Ake Gustafsson.
Kanadas WM-Torschützenkönig Dany Heatley wurde zum wertvollsten Spieler der Eishockey-Weltmeisterschaft gewählt. Heatley ist schon beim Titelgewinn 2004 in Prag als bester Schütze zum wertvollsten Spieler gekürt worden. Der russische Schlussmann Jewgeni Nabokow erhielt die Ehrung des besten Torhüters und bester Verteidiger wurde der Kanadier Brent Burns. [...mehr]
Zum dritten Mal in Folge stehen sich im Halbfinale der Eishockey-WM in Kanada das schwedische Team und der Gastgeber gegenüber. Im zweiten Halbfinale kämpfen die Russen gegen Finnland um den Einzug ins Finale.
Zusammenfassung der Partie Finnland vs. USA:
Die Erfolgsserie des Olympiasiegers reißt auch bei der Eishockey-WM Kanada nicht ab. Schweden steht während einer Weltmeisterschaft nun schon zum achten Mal nacheinander unter den besten Vier. Die Halbfinals finden am Freitag in Québec statt. 2006 in Riga setzten sich die Skandinavier auf dem Weg zum achten Titel gegen Kanada durch. Im Vorjahr gewann der Rekordweltmeister und holte in Moskau danach seinen 24. WM-Titel. Tschechien verpasste dagegen zum zweiten Mal in Serie den Einzug ins Halbfinale.
Die deutsche Nationalmannschaft gewann bei der Eishockey-WM in Kanada gegen Lettland 5:3 (1:1, 1:2, 3:0). Damit gelang der DEB-Auswahl mit ihrem zweiten Sieg in Halifax doch noch ein versöhnlicher Abschied nach der herben Niederlage gegen den Gastgeber. Lettland verpasste somit den Sprung ins Viertelfinale. Dafür qualifizierte sich überraschend Norwegen für die nächste Runde.
Nach einem schwachen Beginn zeigte das deutsche Team gute Moral und glichen dreimal einen Rückstand aus. Yannic Seidenberg (51.) verwertete einen Rückpass von Verteidiger Andreas Renz zur erstmaligen Führung, die Christoph Ullmann (53.) zum Entsetzen der Letten im Alleingang sogar noch ausbaute.
Bei der Eishockey-WM in Kanada hat das deutsche Team die höchste WM-Pleite seit 22 Jahren im Viertelfinale gegen den Gastgeber Kanada 1:10 (0:4, 0:5, 1:1) einstecken müssen und die direkte Qualifikation für Olympia 2010 verpasst.
Durch diese deutsche Blamage sicherte sich Weißrussland als neuntes Team die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver. Die Deutschen müssen nun versuchen, das Ticket im Februar 2009 daheim bei einem Qualifikationsturnier zu lösen.
In der Nacht zum Dienstag findet das letzte Zwischenrundenspiel der deutschen Auswahl gegen Lettland statt. Dort soll wenigstens ein ordentlicher Abschied gegen Lettland rausspringen. Die Balten stehen als Weltranglisten-Zehnter derzeit noch einen Platz vor dem DEB-Team. “Da findest Du heraus, aus was für einem Holz die Jungs geschnitzt sind”, erklärte Krupp. Seine Schützlinge kündigten an, sich unbedingt rehabilitieren zu wollen. “Wir sind eine charakterstarke Truppe und wollen uns vernünftig verabschieden”, erklärte Sven Felski von den Berliner Eisbären hoffnungsvoll. [...mehr]
Trotz einer tollen Aufholjagd hatte die deutsche Nationalmannschaft zum dritten Mal bei der WM in Kanada verloren. Nun besteht nur noch eine minimale Chance auf den Einzug ins Viertelfinale. Die DEB-Auswahl unterlag zum Auftakt der Zwischenrunde in Halifax 4:6 (2:3, 1:1, 1:2) gegen die USA.
Noch während der Partie forderten deutsche Anhänger auf Plakaten den Rücktritt von Franz Reindl, dem Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Der hatte am Donnerstag jedoch angekündigt, im Amt bleiben zu wollen. Reindl hatte die Verantwortung für den Einsatz von Verteidiger Jason Holland übernommen, der bei der WM nicht spielberechtigt war und vorzeitig abreisen musste. Erstmals dabei waren dafür Stürmer Marcel Goc vom NHL-Club San Jose Sharks und Verteidiger André Reiß aus Hannover, die nachnominiert wurden.
Die DEB-Auswahl hat bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Kanada ihr letztes Vorrundenspiel 2:3 (1:0, 1:1, 0:2) gegen Norwegen verloren und wurde damit nur Dritter in Gruppe C. Durch die zweite Niederlage hat das deutsche Nationalteam fast schon alle Chancen auf das Viertelfinale und die direkte Olympia-Qualifikation verspielt.
Kapitän Marco Sturm (7.) schoss mit seinem zweiten WM-Tor in Überzahl das DEB-Team in Führung. Dann erhöhte Philip Gogulla (25.) auf 2:0, nachdem er noch den Torwart ausspielte. Leider konnte aber unsere Nationalmannschaft gestern nicht oft glänzen und kam durch viele Strafzeiten oft in Bedrängnis.
Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Kanada hat die deutsche Nationalmannschaft gestern ihren ersten Sieg gefeiert und zugleich einen großen Favoriten ins Straucheln gebracht. In Halifax triumphierte unser Team gegen Ex-Weltmeister Slowakei mit 4:2 (2:0, 1:1, 1:1). Zuvor unterlag die DEB-Auswahl beim Auftakt dem Vizeweltmeister Finnland mit 1:5.
Ausschnitte vom Spiel:
Den Deutschen reicht im abschließenden Gruppenspiel gegen Norwegen ein Unentschieden nach regulärer Spielzeit, um den Gang in die Abstiegs-Playoffs zu vermeiden und sich für die Zwischenrunde zu qualifizieren. Norwegen gelang nach einem 2:3 (2:2, 0:0, 0:0) nach Verlängerung gegen Finnland fast eine dicke Überraschung. Die Finnen zogen mit dem knappen Sieg in Zwischenrunde ein. In Québec kam die Schweiz durch ein 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) über Weißrussland weiter, Olympiasieger Schweden holte sich mit 9:0 (0:0, 4:0, 5:0) gegen Aufsteiger Frankreich ebenfalls den zweiten Sieg.







