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Die Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften 2011 werden im idyllischen Inzell stattfinden.

Die Heim-WM 2011 wird ohne Lokalmatadorin Anni Friesinger-Postma (rechts) stattfinden © flickr.com / hans s
Dafür errichtet die kleine Gemeinde eine neue moderne Eisschnelllaufarena. [...mehr]
Wie auch in den letzten Jahren finden sich dieses Jahr 2009 wieder die besten Curler und Curlerinnen zur Europameisterschaften im Curling zusammen. Von 5. bis 12. Dezember werden die internationalen Teams im Schottischen Aberdeen ihre Kräfte messen. Die besten acht Mannschaften qualifizieren sich für die Weltmeisterschaften.
Die Hoffnung liegt bei den deutschen Curling-Damen. Sie legten im letzten Jahr einen guten Schnitt vor und spielten die amtierenden Olympiasiegerinnen aus Schweden an die Wand.
Mit einem 13:4-Kantersieg gegen Schweden steckten sie im sechsten Vorrundenspiel das schwedische Team in die Tasche.
Deutsche Damen – gute Chancen bei Curling-Europameisterschaften 2009
Bereits im letzten Jahr zeigte das deutsche Damen-Team das sie es drauf haben. Im Spiel gegen Schweden setzten die Spielerinnen vom SC Riessersee um Spielführerin Andrea Schöpp das gegnerische Tean im ersten Ende unter Druck und gingen mit 3:0 in Führung.
Die Vorentscheidung fiel im fünften End, indem den deutschen Curlerinnen ein fulminantes Fünferhaus zum 9:4-Zwischenstand gelang. Aber auch die Herren haben gute Chancen.
Curling EM 2009 in Aberdeen, Schottland
Zur Curling EM 2009 wird die neuen Curlinganlage in der Linx Ice Arena in Aberdeen eingeweiht, so der Veranstalter. Zu diesem Event, welches das letzte Großereignis für die Curlingsportler vor den olympischen Spielen in Vancover ist, werden Teams aus über 30 europäische Nationen erwartet. Malcom Richardson, Präsident des Europäischen Curlingverbandes, freut sich auf die kommenden Meisterschafften in Aberdeen. ‘Es ist lange Zeit her, dass die Europameisterschaften in der Heimat des Curling stattfanden und es passt einfach hervorragend, dass das letzte Event vor Vancover 2010 in Schottland weilt.’, so Richardson. [...mehr]
SKI ALPIN Maria Riesch ist derzeit im Slalom nicht zu schlagen: Mehr als eine Sekunde Vorsprung hatte die 24-Jährige auf die Zweite Kathrin Zettel aus Österreich beim Slalom-Weltcup in Maribor. “Es geht alles so leicht, man fährt runter wie im Rausch”, sagte Riesch nach dem vierten Slalom-Sieg in Folge. “Sie rutscht nicht”, erklärte ihre Konkurrentin und Freundin Lindsey Vonn, die auf Rang vier rutschte. Riesch baute ihre Führung im Gesamtweltcup auf 85 Punkte aus, was ihr gar nicht so wichtig ist, im Fokus liegt die WM in Val d” Isère Anfang Februar: “Bei einer WM hab” ich nämlich noch nie was gerissen.” Felix Neureuther meldete sich zurück: Dem 24-Jährigen gelang nach einigen vermurksten Rennen in Adelboden ein dritter Platz im Slalom.
EISSCHNELLLAUF “Eis-Oma” Claudia Pechstein schreibt Geschichte: Mit 36 Jahren hat Claudia Pechstein ihr drittes Gold bei einer Eisschnelllauf-EM gewonnen und ist damit die älteste Titelträgerin aller Zeiten. Das großartige Abschneiden der deutschen Eis-Ladys beim Vierkampf komplettierte die Erfurterin Daniela Anschütz-Thoms, die im niederländischen Heerenveen als Zweite den 13. EM-Doppelerfolg deutscher Kufenflitzerinnen perfekt machte. “Ich habe alles gegeben, denn ich wollte unbedingt mal in die Sieger-Kutsche”, sagte Pechstein. Nach drei Jahren ohne Titel gewann die Berlinerin ihre 54. Medaille bei Olympia, Welt- und Europameisterschaften.
NORDISCHE KOMBINATION Björn Kircheisen hat im italienischen Val di Fiemme den letzten Massenstart-Weltcup der nordischen Kombinierer gewonnen. Nach Platz zwei hinter dem Norweger Magnus Moan im 10-Kilometer-Lauf gelang dem Johanngeorgenstädter eine Punktlandung. Um zu gewinnen und den überragenden Springer Bernhard Gruber noch zu bezwingen, musste Kircheisen 130 Meter weit fliegen. Genau diese Weite schaffte er und freute sich über seinen zweiten Saisonsieg. [...mehr]
REITEN Hattrick für Meredith Michaels-Beerbaum
Dritter Sieg in Folge für die Springreiterin Meredith Michaels-Beerbaum beim Weltcup des internationalen Reitturniers in Stuttgart. “So ein Pferd zu haben ist einfach ein Traum”, schwärmte die 39-Jährige nach einer taktischen Meisterleistung über ihr Ross Shutterfly. Als letzte Starterin des Stechens ritt Michaels-Beerbaum den kürzesten Weg und benötigte nur 35,26 Sekunden. So verwies sie den Schweizer Steve Guerdat mit Jalisca Solier (36,43) und den Brasilianer Alvaro Miranda mit Picolien Zeldenrust (37,31) auf die Plätze zwei und drei.
TISCHTENNIS Timo Boll gewinnt German Open
Europameister Timo Boll hat die German Open in Berlin gewonnen. Im Finale bezwang der an Nummer eins gesetzte Düsseldorfer den Taiwanesen Chuan Chih-Yuan mit 4:1 Sätzen und strich dafür 20.000 Dollar Preisgeld ein. Nach 2004 und 2006 war es für den Weltranglisten-Fünften bereits der dritte Einzeltitel bei den German Open. Eigentlich war Boll schon ausgeschieden, im Viertelfinale verlor er gegen den Rumänen Adrian Crisan 3:4, doch der wurde anschließend wegen “Schläger-Dopings” disqualifiziert. “Das war ein ziemliches Auf und Ab hier”, sagte der Tischtennisstar nach dem Finale: “Ich bin trotzdem zufrieden, dass ich nach meiner kleinen Krise zurück zu meinem Spiel gefunden habe.”
EISSCHNELLLAUF Zwei Siege durch Claudia Pechstein beim Weltcup in Moskau
Die Berlinerin Claudia Pechstein hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie noch Weltklasseleistungen aufs Eis zaubern kann. Beim Weltcup in Moskau gewann die 36-Jährige erst über 5000 und dann auch 1500 Meter. “Die 5000 Meter waren unglaublich. Ich bin mit zwei schnellen 31-Sekunden-Runden gestartet, danach habe ich es einfach laufen lassen. Ich dachte, die Hallensprecherin, die zwischendurch die Rundenzeiten durchsagte, hat sich verlesen”, beschrieb Pechstein ihren Parforcelauf. [...mehr]
Die Berlinerin Jenny Wolf stand in den letzten Jahren immer im Schatten der „Großen Zwei“ des deutschen Eisschnelllaufsports Anni Friesinger und Claudia Pechstein, aber schon am Ende der letzten und erst recht in dieser Saison ist es ihr eindrucksvoll gelungen, auf sich aufmerksam zu machen.
Bei sechs von acht Weltcup-Rennen ist diesem Jahr über die 500 Meter- Distanz gewann die Berlinerin und stellte zudem auf der ehemaligen Olympiabahn von Calgary einen neuen Weltrekord auf. In 37,02 Sekunden bewältigte die sympathische Literaturstudentin die Strecke und hat sich als Ziel vorgenommen, die Marke noch unter die 37 Sekunden zu verbessern. Ihre Dauerrivalin aus dem Reich der Mitte Beixing Wang hatte zuletzt immer öfter das Nachsehen. Am Beginn des Jahres gelang es ihr sich bei den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften erstmalig den Titel über die 500 Meter zu sichern.
Den zweiten Weltrekord sicherte sie sich am vergangenen Wochenende beim Weltcup in Erfurt. Über die 100 Meter, einer nicht olympischen Strecke, verbesserte sie die alte Marke um 0,06 Sekunden auf 10,22 Sekunden. Zum Bedauern vieler Sprint-Athleten genießen die 100 Meter noch nicht die Anerkennung beim Verband und den Zuschauern. Wolf hofft, dass sich dies in den kommenden Jahren noch ändern wird und der Weltrekord zusätzliches Renommee verschafft.
Besonders freuen wird Jenny Wolf sich auf die Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften im nächsten Jahr in Berlin. In ihrer Heimatstadt hofft sie, einen neuen Angriff auf den Weltrekord unternehmen zu können. Die Wettkämpfe in der Hauptstadt finden am 9. und 10. Februar statt. [...mehr]
Das zurückliegende Wochenende endete für die deutschen Wintersportler äußerst erfolgreich, konnte doch in fast jeder Sportart ein Podestplatz errungen werden.
Besonders erfolgreichen waren die deutschen Biathletinnen. Zwei Weltcupsiege durch Martina Glagow sowie insgesamt sechs Podestplätze zeugen von einer sehr guten Leistung unserer Damen, die damit ohne Problem an die erfolgreiche vergangene Saison anknüpfen. Bei den Herren lief es noch nicht so optimal, nur Carsten Pump gelang der Sprung unter die ersten Drei. Dafür verantwortlich war vor allem die Unkonzentriertheit beim Schießen.
Bei den Nordischen Kombinierern gab es gleich zwei deutsche Sieger, Ronny Ackermann und Björn Kircheisen gewannen die im finnischen Kuusamo ausgetragenen Weltcups im Sprint und über 15 Kilometer. In einer Woche im norwegischen Trondheim möchten beide an ihre sensationellen Leistungen vom Wochenende anschließen.
Anni Friesinger sicherte sich in Russland den 47. Weltcup-Sieg ihrer Karriere und war besonders erfreut über den hohen Vorsprung vor ihrer Konkurrentin Christine Nesbitt aus Kanada. Ebenso erfreut über zwei dritte Plätze über 1.500 und 5.000 Meter war Daniela Anschütz-Thoms. Lediglich die von Halsschmerzen geplagte Claudia Pechstein blieb hinter den Erwartungen zurück.
Noch ohne Podestplatz, aber mit guten Ansätzen starten die Skispringer in den Weltcup. Bester Deutsche wurde Michael Neumeyer auf Platz, während Michael nach einem sehr guten neunten Rang im ersten Durchgang noch auf den 25. Platz im zweiten zurückfiel. Martin Schmitt wurde 28. und Georg Späth 45.
Sehr erfolgreich bestritt Maria Riesch den Wettkampf in Lake Louise. Mit dem vierten Rang in Abfahrt und dem zweiten Platz im Super-Ski meldete sie sich eindrucksvoll in der Weltspitze zurück und verschaffte dem finanziell angeschlagenen DSV auch endlich wieder positive Schlagzeilen. [...mehr]
Dem deutschen Wintersport droht in diesem Jahr erneut ein Zickenkrieg unter den Spitzensportlerinnen.
Die Biathletin Andrea Henkel, immerhin Gesamt-Weltcup-Siegerin des vergangenen Jahres, blickt neidvoll auf ihre Konkurrentin Magdalena Neuner. Neuner, die bei den letzten Biathlon-Weltmeisterschaften überraschend drei Titel holen konnte, gilt als der neue Shooting-Star des Biathlons. Mehr als 80 Firmen haben angefragt, ob sie die erst 20jährige Athletin sponsern können. Das Jahreseinkommen von Magdalena Neuner nur durch Sponsoring wird auf knapp 1,5 Millionen Euro geschätzt. Dahinter platziert sich das Aushängeschild der deutschen Biathlons, Kati Wilhelm. Die anderen Teammitglieder stehen trotz beachtlicher Erfolge wie Gesamt-Weltcupsiege (Martina Glagow, Andrea Henkel) und WM-Titel mit der Mannschaft (Kathrin Apel) im Schatten der beiden Sympathieträger. Henkel hat die entsprechenden Konsequenzen gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von ihrem Manager Stephan Peplies getrennt, der auch Magdalena Neuner betreute. Es bleibt abzuwarten, ob diese Neiddiskussion auch Einfluss auf die Leistungen der Athleten hat, zu beobachten beim Weltcup-Auftakt am kommenden Donnerstag.
Einen Zickenkrieg gab es auch schon im deutschen Eisschnellteam, als Claudia Pechstein und Anni Friesinger unterschiedliche Meinungen vertraten. Immer wieder gab es Diskussionen um Trainingsmethoden, Trainingsorte und Betreuung. Friesinger legte mehr Wert auf Individualität, während Pechstein als Team agieren wollte. Das Duell der beiden Eislauf-Diven wurde durch die Medien erheblich angeheizt und konnte erst durch den gemeinsamen Olympiasieg bei den Spielen in Turin 2006 beigelegt werden.
Ähnlich verhielt es sich bei den Langlauf-Damen bei den Olympischen Spielen in Salt Lake City, als die Damen überraschend die Goldmedaille im Teamwettbewerb erringen konnte. Im Mittelpunkt des Medieninteresses stand damals die immer lächelnde Evi Sachenbacher. Ihre Kollegin Claudia Küntzel fühlte sich in den Hintergrund gedrängt, worauf es bei den beiden Athletinnen zum Bruch kam. Erst vor wenigen Monaten konnte wieder eine Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gefunden werden.
entweder liegt es am Winter oder an den Frauen, das es eigentlich in jedem Jahr zu einen Zickenkrieg kommt. [...mehr]
Vor kurzem haben einige Wintersportarten wie Eisschnelllauf und Ski-Langlauf ihre ersten Wettbewerbe des Jahres aufgenommen. Für die deutschen Fans stellt sich wieder die Frage, ob unsere Topathleten auch dieses Jahr in der Weltspitze mithalten können (Eisschnelllauf, Biathlon, Ski-Langlauf, Rodeln) oder der Konkurrenz hinterherfahren (Abfahrt) beziehungsweise abstürzen (Skisprung).
Beim Weltcup-Auftakt der Skilangläufer konnten die Deutschen ihren ersten Weltcupsieg verbuchen, aber nicht durch die üblichen Verdächtigen wie Gesamtweltcupsieger Tobias Angerer oder Axel Teichmann, sondern durch den bisher unbekannten Läufer Josef Wenzl. Gesamtweltcup-Titelverteidiger Tobias Angerer möchte seinen Titel zum dritten Mal in Folge holen. Aber auch bei den Frauen möchten Evi Sachenbacher-Stehle und Co. auf sich aufmerksam machen.
Gleich mehrere Eisen im Feuer haben unsere Biathleten. Neben Titelverteidigerin Andrea Henkel rechnen sich auch Kati Wilhelm, Newcomerin Magdalena Neuer, Martina Glagow und Kathrin Hitzer Chancen auf den Gesamtweltcup aus, schließlich landeten alle Fünf unter den ersten Zehn des vergangenen Winters. Bei den Herren konnte Michael Greis den Gesamtweltcup gewinnen. Neben ihm sind Michael Roesch, Alexander Wolf und Andreas Birnbacher heiße Titelanwärter. Rekordsieger Ole Einar Björndalen und Spitzenathleten wie Björn Ferry aus Schweden oder Ivan Tcheresov wollen es den Deutschen so schwer wie möglich machen.
Unsere Skisprung-Asse möchten nach Jahren der Flaute wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Der vergangene Winter war einer der erfolglosesten in der Geschichte des deutschen Skisprungs. Zu den deutschen Hoffnungen zählen Martin Schmitt und Michael Uhrmann.
Besonders düster sieht es bei den Abfahrern aus. Durch Finanzengpässe im Verband können nur noch die Topathleten gefördert werden, die man aber im deutschen Team vergeblich sucht. Der DSV hofft, dass Sportler wie Felix Neureuther oder Maria Riesch auf sich aufmerksam machen können.













