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Im Mutterland des “Beach-Soccers” findet zwischen dem 2. und 11. November 2007 die Weltmeisterschaft statt. In Rio de Janeiro kämpfen 16 Teams um die Krone. In der Gruppe A kämpfen Brasilien, Mexico, Russland und die Salomon-Inseln um den Einzug in die nächste Runde. Zur Gruppe B gehören Iran, Portugal. Spanien und die USA. Italien, Uruguay, Japan und Senegal ermitteln einen Sieger in der Gruppe C. In der Gruppe D werden Spiele zwischen Argentinien, Frankreich, Nigeria und den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgetragen. Rekordsieger des Championats sind natürlich die Brasilianer, aber auch Portugal und Frankreich konnten sich schon in die Siegerlisten eintragen. Angefeuert von ihren fantastischen Fans möchten natürlich die brasilianischen Ballkünstler den Titel im eigenen Land holen. Passend zu diesem Ereignis wurde diese Woche auch die Weltmeisterschaft 2014 nach Brasilien vergeben.
Beach-Soccer wird natürlich etwas anders gespielt als der normale Fußball. Zunächst dauert ein Spiel 3×12 Minuten. Steht es nach dieser Spielzeit unentschieden, erfolgt eine dreiminütige Verlängerung mit der “Golden-Goal”-Regelung, dass heißt, das erste erzielte Tor führt zum Ende des Spieles. Sollte weiterhin keine Entscheidung gefallen sein, wird ein Neunmeterschießen ausgetragen. Zu einer Mannschaft gehören 4 Feldspieler und ein Torwart. Auf der Ersatzbank dürfen fünf weitere Spieler Platz nehmen. Es darf fliegend gewechselt werden. Gespielt wird Barfuß, aber Knöchelbandagen sind erlaubt. Außerdem gibt es nur direkte Freistöße und der Fallrückzieher am Mann ist sogar erwünscht.
Alle Ergebnisse können unter FIFA.com nachgelesen werden. [...mehr]
Am heutigen Tag hat Deutschland den Zuschlag für die Ausrichtung der Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2011 erhalten. Kurz nach 15 Uhr verkündet FIFA Chef Blatter die Entscheidung. Unter dem Motto „Wiedersehen bei Freuden – welcome back“ hatte sich Deutschland um die Ausrichtung der WM beworben und will erfolgreich an die Herren-Weltmeisterschaft 2006 anknüpfen, die von vielen Menschen der Welt als die bisher schönste Weltmeisterschaft aller Zeiten angesehen wird. Das Eröffnungsspiel soll dabei im Berliner Olympiastadion stattfinden, während das Finale in Frankfurt ausgetragen wird. Zehn weitere Arenen werden 2011 Spielorte sein, dazu zählen Augsburg, Bielefeld, Bochum, Dresden, Essen, Leverkusen, Magdeburg, Mönchengladbach, Sinsheim und Wolfsburg. Deutschland hatte sich bei der Entscheidung gegen Kanada durchgesetzt.
Die Weltmeisterschaft der Männer wird im Jahr 2014 in Brasilien ausgetragen. Der einzige Bewerber für die Ausrichtung der WM profitierte noch vom Rotationsprinzip der FIFA, welches vorsah, dass sich die Kontinente abwechselnd um die Ausrichtung bewerben. Diese Regelung wurde für die WM 2018 wieder abgeschafft, somit ist die FIFA für Bewerbung aller Länder offen. Brasilien möchte bei der Austragung ein Makel beseitigen, welchen dem Rekordchampion anhängt – der einzige Weltmeister zu sein, der keinen seiner Titel im eigenen Land erringen konnte. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen an das WM-Finale 1950, als Gastgeber Brasilien gegen Uruguay unterlag.
Politiker im eigenen Land hatten die Bewerbung kritisiert, weil ein Großteil der Bevölkerung in Slums lebt und Hunger leiden müssen. Zudem ist die Kriminalitätsrate wie in vielen Ländern Südamerikas relativ hoch. Trotz aller Schwierigkeiten möchte Brasilien der Welt ein unvergessliches Erlebnis bieten.
Bei einer Zeitreise stelle man sich vor, man reist 150 Jahre zurück in die Vergangenheit – zum 24. Oktober 1857 ins verregnete Sheffield. Das Wetter in England hindert eine Gruppe von Cricketspielern an der Ausübung ihrer Sportart. Da sie sich aber weiterhin auch im Winter fithalten möchten, gründen sie den ersten Fußballclub der Welt – den FC Sheffield.
Zunächst spielen die Vereinsmitglieder gegeneinander, aber schon nach fünf Jahren gab es alleine in der Umgebung von Sheffield 15 Vereine. Hätten die Gründer des FC Sheffield anders gehandelt, wenn sie gewusst hätten, welche Popularität und Bedeutung dieser Sport jemals erreichen sollte? Der Verein wollte um die Jahrhundertwende jedenfalls nicht auf seinen Amateurstatus verzichten, weshalb der Verein eigentlich in der Bedeutungslosigkeit versunken ist – der achten englischen Liga. Um dies ändern hat der 43jährige Unternehmer Tims die Führung des Vereins übernommen. Sein langfristiges Ziel ist es, den Verein mindestens in der 5. Liga zu etablieren und die Infrastruktur weiter auszubauen. So gelang es ihm schon, berühmte Persönlichkeiten als Mitglieder zu werben. Zu Ihnen gehören Joseph Blatter (FIFA-Generalsekretär), Sir Eric Cantona (Fußballlegende), Thomas Berthold (Deutscher Weltmeister 1990) und die Rockband “Def Leppard”.
Zu den Feierlichkeiten am 24. Oktober 2007 haben Blatter, Pele, Bobby Charlton und viele mehr ihr Kommen zugesagt. Für den 8. November erwartet der Verein das Highlight seiner sportlichen Geschichte – ein Match gegen den amtierenden italienischen Meister “Inter Mailand”. Ein kleiner Schritt ist also schon gemacht und vielleicht hört man in den kommenden Jahren auch wieder von sportlichen Erfolgen des ältesten Fußballclubs.
Mit der Qualifikation zur EM 2008 in Österreich und der Schweiz hat die deutsche Nationalmannschaft einen riesigen Schritt zum großen Ziel Europameisterschaft gemacht. Mit der Schweiz verbindet der DFB schließlich gute Erinnerungen wie den historischen WM Sieg 1954 in Bern gegen den haushohen Favoriten Ungarn. An diesen Ort kann das Team bei entsprechender Gruppenauslosung wieder zurückkehren.
Das alte Wankstadion, in welchem der historische Triumph errungen wurde, ist bereits Geschichte. An seiner Statt wurde das neue Berner “Stade de Suisse” errichtet.
Die Multifunktionsarena bietet rund 32.000 Menschen Platz und ist die Heimstätte der “Young Boys Bern”, einem Schweizer Erstligisten. Das größte Stadion der Schweiz verschlang 350 Millionen Euro Baukosten und wurde am 30. Juli 2005 offiziell eröffnet. Ähnlich wie viele Stadionneubauten gibt es hier zahlreiche Geschäfte, Restaurants, Bars und Büros. Dem Zuschauer wird vor jedem Spiel ein ansprechendes Rahmenprogramm geboten. Bei großen Events wie Konzerten von Grönemeyer oder Genesis wurde das Stadion zur Konzertarena umgewandelt. Selbst Eishockeyspiele können hier unter offenem Himmel ausgetragen werden. Eine Besonderheit sind die im Stadiondach integrierten Solarzellen, die einen Teil des im Stadion verbrauchten Stromes produzieren. Während der Europameisterschaft sollen hier mindestens drei Gruppenspiele stattfinden.
Möglicherweise gelingt es hier dem deutschen Team einen Grundstein zu legen für das Ziel Europameisterschaft 2008.














