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Knapp vier Wochen vor Peking steht die dreimalige Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch offenbar vor dem Verzicht auf die Olympischen Spiele. “Ich würde die Chancen auf ihren Start jetzt mit 10:90 einstufen. Vor zehn Tagen standen sie noch 50:50″, sagte Dieter Kollark, der Trainer der Neubrandenburgerin.
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Stabhochspringerin Jelena Isinbajewa ist zurück! Die russische Olympiasiegerin stellte bei ihrem ersten Freiluft-Wettkampf in dieser Saison beim Golden-League-Meeting in Rom einen neuen Weltrekord mit 5,03 Meter auf. Damit verbesserte sie ihre alte Bestmarke um zwei Zentimeter. Die 26-Jahre ist mit dieser Leistung Hauptanwärterin auf Gold bei den Olympischen Spielen. Nach einer zweijährigen Durststrecke zeigte die Weltmeisterin schon bei ihrer Hallen-Premiere am 16. Februar in Donezk mit ihrem Weltrekordsprung (4,95m), dass die Russin pünktlich kurz vor dem Olympia-Showdown topfit ist. Außerdem hat sich die gebürtige Wolgograderin noch einiges mehr vorgenommen.
Bei den in einem Monat beginnenden Olympischen Spielen erwarten die US-Athleten einen harten Kampf um Medaillen mit dem Gastgeber China. Die Ausnahmesportler Michael Phelps, Tyson Gay und Co. sollen alles geben, dass die sportliche Ausnahmestellung der USA in der Sportwelt bestehen bleibt und sie für einen Spitzenplatz in der Medaillenwertung sorgen.
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Das Stabhochspringen war der Höhepunkt am ersten Tag der deutschen Meisterschaften der Leichtathletik in Nürnberg: Tim Lobinger, Danny Ecker und Raphael Holzdeppe lösten nach drei Stunden Hochspannung das Ticket für Peking. In toller Form präsentierten sich Hochspringerin Ariane Friedrich und Diskuswerfer Robert Harting, die bei den Olympischen Spielen zu den Medaillenkandidaten zählen.
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Die Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik 2008 werden am Wochenende im Nürnberger easyCredit-Stadion ausgetragen. Nach 60 Jahren findet in der fränkischen Hauptstadt wieder eine Leichtathletik-DM statt. Um 44 nationale Titel wird am 5. und 6. Juli in Nürnberg gekämpft. Dabei geht es um Meisterschaftstitel in je 20 Wettbewerben der Frauen und der Männer sowie in vier Jugendstaffeln. Aber für die besten deutschen Leichtathleten geht es noch um viel mehr. Hauptaugenmerk liegt auf der Qualifikation für die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen. Es werden dort die letzten Startplätze für China vergeben. Man darf gespannt sein, wer in fünf Wochen in die chinesische Hauptstadt Peking mitreisen darf.
Der “Herr der Ringe” nimmt Abschied: Am Mittwoch erklärte Diskuswerfer Lars Riedel in Berlin seine Laufbahn für beendet. Der 41-Jährige begräbt damit auch seine Hoffnung, noch einmal an den Olympischen Spielen in Peking teilzunehmen. In seiner Autobiographie “Mein Leben ist eine Scheibe” kritisiert der erfolgreichste deutsche Leichtathlet das Procedere bei Doping-Kontrollen.
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Es ist schon erstaunlich, wie enorm sich die Sprinter vor den Olympischen Spielen in Peking verbessern: Bei den US-Trials in Eugene (Oregon) lief Tyson Gay die 100 Meter so schnell wie kein Mensch je zuvor. Als Weltrekord werden seine 9,68 Sekunden allerdings nicht gewertet, dafür war es zu windig. Erst vor wenigen Wochen verbesserte der Jamaikaner Usain Bolt den Weltrekord auf 9,72 Sekunden.
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US-Sprinter Justin Gatlin, der unbedingt an den Olympischen Spielen teilnehmen will, musste erneut einen Rückschlag hinnehmen. Eine bereits erteilte einstweilige Verfügung wurde wieder zurückgezogen, die dem US-Amerikaner die Olympia-Qualifikation erlaubt hätten. Gatlin bleibt weiterhin bis zum 25. Juli 2010 gesperrt. Am 20. Juni erteilte Richter Collier eine derartige Verfügung. Somit hätte Gatlin ein zehntägiges Startrecht bei den Trails zugestanden und eine mögliche Qualifikation für Peking. Der Richter setzte sich mit dieser Verfügung über das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes CAS vom 6. Juni 2008 hinweg, bei dem ein Start in Eugene nicht zugelassen wurde.
Bei der Olympia-Qualifikation in Ratingen konnten die Zehnkämpfer Arthur Abele (8372 Punkte), André Niklaus (8273) und Michael Schrader (8248) das Peking-Ticket einlösen. Einen spannenden Wettkampf mit einem glücklichen Ende zeigte Niklaus. Im Hürdensprint stürzte der 25-Jährige an der drittletzten Hürde fast, konnte sich aber gerade noch so ins Ziel mit 14,60 Sekunden retten. Dagegen verpasste Pascal Behrenbruch nach einer verletzungsbedingten Aufgabe die Qualifikation für Olympia. Am Ende hatte er in Ratingen sechs Punkte weniger als Schrader. Behrenbruch musste mit ansehen, wie ihm sein Kontrahent das fast sicher geglaubte Peking-Ticket mit einem großartigen 1500-Meter-Lauf wegschnappte.
Hochsprung-Weltmeisterin Blanka Vlasic unterstrich bei der Europacup-Liga in Istanbul mit der Jahresweltbestleistung von 2,06 Meter ihre Favoritenrolle in Peking. Die 23-Jährige konnte in der B-Gruppe der ersten Europacup-Liga ihren eigenen Saisonbestwert im zweiten Versuch um einen Zentimeter auf 2,06 m erhöhen und sprang sogar Landesrekord.
Für den WM-Fünften André Niklaus wird es knapp sich noch für die Olympische Spiele qualifizieren. Somit droht dem Zehnkämpfer nach Athen die zweite Nichtteilnahme an einem olympischen Turnier. Die letzte Chance bietet sich dem Hallen-Weltmeister von 2006 an diesem Wochenende in Ratingen. Dagegen ist für den Jahresbesten Pascal Behrenbruch die Teilnahme im August in Peking fest in seinem Termin verankert. Bei der Olympia-Qualifikation der Zehnkämpfer muss vor allem Niklaus alles aus sich herausholen, um noch mitfahren zu können. Nur drei Zehnkämpfer und drei Siebenkämpferinnen können ein Peking-Ticket lösen. Qualifiziert sind die Gewinner von Ratingen, aber nur wenn sie 8050 Punkte bei den Männern und 6130 Zählern bei den Frauen schaffen. Die anderen Athleten qualifizieren sich über die Punktzahl aller Qualifikations-Wettbewerbe.




