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Damiano Cunego hat am Sonntag die Lombardei-Rundfahrt gewonnen. Damit hat der Vize-Weltmeister den italienischen Klassiker zum dritten Mal für sich entscheiden können. Der Sieger des Giro d’Italia 2004 setzte sich nach 242 Kilometern mit rund 25 Sekunden vor Janez Brajkovic vom Astana-Team durch.
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Columbia-Profi Bert Grabsch hat das 43,7 Kilometer lange Zeitfahren der Männer bei den Weltmeisterschaften in Varese für sich entscheiden können. Silber errang der Kanadier Svein Tuft und Bronze ging an den US-Amerikaner David Zabriskie. Mit einer bärenstarken Zeit von 52:01,60 Minuten ließ der Wittenberger der Konkurrenz keine Chance. Dabei hatte der frisch gebackene Weltmeister, der bei den Olympischen Spielen nur platz 14 belegte, große Motivations-Probleme für die WM. Nachwuchs-Fahrer Tony Martin konnte auf dem vom U23-Vizeweltmeister Patrick Gretsch geliehenen Rad in 53:17,8 Minuten einen einen guten siebten Platz einfahren. Beim Training am Tag zuvor wurde der 23-Jährige von einem Auto angefahren und seine eigentliche Rennmaschine konnte nicht mehr eingesetzt werden.
Jens Voigt hat den Gesamtsieg bei der 65. Polen-Rundfahrt errungen. Die letzte Etappe holte sich Robert Förster vom Team Gerolsteiner im Sprint. Bei der Straßen-WM in Varese (Italien) wird der CSC-Saxo-Profi nicht vertreten sein.
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Heute beginnt in Varese die Weltmeisterschaft der Straßen-Radprofis. Stefan Schumacher hält sich vor den Meisterschaften in Italien eher bedeckt. Sein Team-Kollege Fabian Wegmann ist dagegen optimistisch.
„Meine Form stimmt, der Kurs, den ich schwerer als in Stuttgart im Vorjahr einschätze, liegt mir“, meinte der zweifache deutsche Meister Wegmann. 2004 hatte er auf einer ähnlichen Strecke in Tre Vale Varesine in Norditalien gewonnen.
Der zweifache Tour-Etappensieger Schumacher war in einem Interview mit dem Internetanbieter „Radsport-News“ eher zurückhaltend: „Ich bin sicher nicht in der Verfassung vom Vorjahr, aber ein gutes Zeichen ist, dass meine Form bei der Vuelta nach oben gezeigt hat.“
Schumacher ist neben Paolo Bettini aus Italien, der schon zweimal Weltmeister wurde, und dem Spanier Alejandro Valverde ein Topfavorit. Der Sieger der Deutschland-Tour, Linus Gerdemann musste seinen Start bei der WM leider krankheitsbedingt absagen. „Schade, dass Linus nicht dabei ist. Ein so starker Mann auf diesem Kurs wäre gut gewesen“, meinte der der 27- jährige Schwabe.
„Irgendwann will ich mal Weltmeister werden“, sagte der Der WM-Neunte des Vorjahres, Wegmann. Die Auswahl des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) wird erst am Freitag am WM-Ort eintreffen.
WM-Terminplan:
23.09. Einzelzeitfahren Männer U23
24.09. Einzelzeitfahren Frauen
25.09. Einzelzeitfahren Männer Elite
26.09. Straßenrennen Männer U23
27.09. Straßenrennen Frauen
28.09. Straßenrennen Männer Elite [...mehr]
Der deutsche Radprofi Linus Gerdemann hat sich den Gesamtsieg bei der Deutschland-Tour gesichert. Das abschließende Zeitfahren in Bremen beendete der Münsteraner vom Team Columbia als Vierter. Den Kampf gegen die Uhr gewann sein Teamkollege Tony Martin.
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Das Team Gerolsteiner muss sich auflösen. Nach etlichen Verhandlungen ließ sich für den deutschen Rennstall kein neuer Sponsor finden. Trotz der Erfolge des Radprofi-Teams, vor allem bei der diesjährigen Tour de France, ist zum Saisonende Schluss.
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Der Schweizer Fabian Cancellara triumphierte im olympischen Zeitfahr-Wettbewerb souverän vor Gustav Larsson (Schweden) und Levi Leipheimer (USA). Der deutsche Mitfavorit Stefan Schumacher fuhr in Peking auf Platz 13 ins Ziel ein.
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Der Schweizer Fabian Cancellara (Team CSC) gewann gestern die Schlussetappe der Tour de Suisse in seiner Heimatstadt Bern. In der Gesamtwertung siegte der Tscheche Roman Kreuziger (Liquigas) am Ende 49 Sekunden vor dem deutschen Astana-Profi Andreas Klöden.
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Alejandro Valverde konnte auf der letzten Etappe der 60. Dauphiné Liberé das Gelbe Trikot verteidigen und holte sich somit den Gesamtsieg der Generalprobe vor der Tour de France. Der Kasache Dmitriy Fofonov gewann in Grenoble die Abschlussetappe.
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Die Königsetappe über 233 Kilometer von Morzine hinauf zur Bergankunft in La Toussuire gewann gestern der Däne Chris Anker Sörensen. Nach dem Schlagabtausch der Top-Favoriten trägt Alejandro Valverde weiterhin das Gelbe Trikot des Führenden der Dauphiné Liberé.
Der CSC-Profi Sörensen konnte sich am Schlussanstieg mit einer Länge von 18,5 Kilometer hinauf ins 1695 Meter hoch gelegene La Toussuire absetzen und feierte mit diesem Triumph seinen ersten Profi-Sieg. Mit einem Vorsprung von 1:02 Minuten auf den Franzosen Pierrick Fedrigo (Bouygues Telecom) sicherte sich der Däne die Königsetappe.
Dahinter war ein packender Dreikampf zwischen den Top-Favoriten auf den Gesamtsieg entbrannt. Fünf Kilometer vor dem Ziel griff der Australier Evans am steilsten Stück der Rampe an, die im Schnitt sechs Prozent Steigung betrug. Dann schloss der US-Amerikaner Leipheimer auf Evans auf. Am letzten Kilometer hatte sich der Mann in Gelb Valverde an das Duo herangekämpft. Im Ziel wurde Leipheimer Dritter, der auf den Spanier fünf Sekunden und auf den Australier sieben Sekunden gutgeschrieben bekam. .
Heute geht es auf der Schlussetappe der Dauphiné über 128 Kilometer von Saint-Jean-de-Maurienne nach Grenoble, mit zwei Bergen der 1. Kategorie und einem Anstieg der 2. Kategorie. Weiterhin ist Alejandro Valverde im Gesamtklassement an der Spitze. Evans folgt mit 39 Sekunden Rückstand und Dritter ist Leipheimer 1:24 Minuten hinter dem Spanier. Fabian Wegmann vom Team Gerolsteiner ist bester Deutscher mit einem Rückstand von 26:08 Minuten auf dem 44. Platz. [...mehr]



