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Florett-Fechter Benjamin Kleibrink hat heute bei den Olympischen Spielen souverän die Goldmedaille gewonnen. Im olympischen Finale ließ der Deutsche Meister dem Japaner Ota wenig Chancen. Damit sorgte Kleibrink für das fünfte deutsche Gold für das deutsche Team in Peking.

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Der Deutsche Florett-Fechter Benjamin Kleibrink steht bei den Olympischen Spielen ebenso wie die Degen-Weltmeisterin Britta Heidemann im Finale. Der deutsche Florett-Weltmeister Peter Joppich ist im olympischen Fecht-Wettbewerb leider ausgeschieden.

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Munkhbayar Dorjsuren / Foto: DSB
Erster Erfolg für die deutschen Schützen: Munkhbayar Dorjsuren hat bei den Olympischen Spielen die Bronzemedaille mit der Pistole gewonnen. Den Sieg sicherte sich die Chinesin Chen Ying, Silber ging an Gundegmaa Ortryad aus der Mongolei. Für die deutsche Olympiamannschaft war es die siebte Medaille in Peking.

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Huaiwen Xu hat gestern im olympischen Badminton-Turnier den Einzug ins Viertelfinale geschafft. Damit bescherte die gebürtige Chinesin dem Deutschen Badminton-Verband (DBV) ein lang ersehntes Erfolgserlebnis. Mit 21:10, 21:7 setzte sie sich gegen die völlig überforderte Engländerin Tracey Hallam durch.

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Die deutsche Medaillenhoffnung Huaiwen Xu hat sich beim olympischen Badminton-Turnier für das Achtelfinale qualifiziert. Die zweifache Europameisterin setzte sich gestern locker mit 2:0 gegen Anu Nieminen (Finnland) durch und ist als einzige deutsche Frau in der Runde der letzten Sechzehn.

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Olympische Spiele in Peking 2008
Alle vier Jahre steht Schießen kurz im Fokus, denn traditionell wird in dieser Sportart das erste Gold bei den Olympischen Sommerspielen vergeben: Die Tschechin Katerina Emmons gewann heute Gold im Luftgewehrschießen. Sonja Pfeilschifter hingegen, die deutsche Medaillenhoffnung, erreichte nicht einmal den Endkampf.

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Geschichte des Fechtens

Fechten gehört neben Boxen und Ringen zu den frühesten Wettbewerben der Menschheit. Es ging aus dem kriegerischen Fechten mit dem Schwert als Traning oder Spiel hervor. Sportliches Fechten wurde mit blanken Waffen in Ostasien oder mit Stöcken in Afrika und Japan ausgetragen. In der Antike gab es eigene Fechtschulen. Unter Kaiser Augustus erlebte das Fechten eine Blütezeit.

Olympische Spiele in Peking 2008

1570 setzte der Franzose Henri Saint Didier einen Meilenstein in der Fecht-Entwicklung, er erfand die meisten Fechtausdrücke, die heute noch verwendet werden. Fechtmeister Wilhelm Kreußler formulierte schließlich die Basis für die “Deutsche Stoßfechtschule” im 17. Jahrhundert. 1862 gründete sich in Deutschland der erste Fechtclub in Hannover, vier Jahre später fanden die ersten deutschen Meisterschaften statt.

Die Fechter sind seit 1896 mit Florett und Säbel bei Olympia dabei. 1900 kam der Degen hinzu, 1924 die Frauen, die zuerst nur mit dem leichteren Florett fochten. In Peking werden zehn Fecht-Wettbewerbe ausgetragen: Die Männer kämpfen im Florett Einzel und im Degen und Säbel, jeweils Einzel und Mannschaft. Die Frauen kämpfen im Degen Einzel und im Florett und Säbel, jeweils Einzel und Mannschaft.

Fechten © Anonymous Account/FlickrStorm

Regeln

Bei den drei Fechtdisziplinen ist die Trefferfläche unterschiedlich: Beim Florett ist der Oberkörper ohne Kopf und Arme das Ziel, beim Degen der ganze Körper, beim Säbel der Oberkörper mit Kopf und Armen.

Im Einzel bei Olympia wird auf 15 gefochten. Bei Gleichstand nach Ablauf der Zeit (3 x 3 Minuten) wird Vorteil ausgelost, dann maximal eine Minute bis zum entscheidenden Treffer gefochten. Fällt kein Treffer, so gewinnt der Fechter, der Vorteil hat.

Eine Mannschaft besteht aus drei Fechtern plus Ersatzfechter, der eingewechselt werden kann. Jeder Fechter einer Mannschaft ficht gegen jeden Fechter der gegnerischen Mannschaft. Die Gefechte dauern maximal 3 Minuten. Mannschaftskämpfe werden im Stafettenmodus ausgetragen, die Fechter übernehmen den Trefferstand aus dem vorherigen Gefecht. Im ersten Gefecht wird auf 5 Treffer gefochten, im zweiten auf 10 usw. Im letzten Gefecht wird auf 45 gefochten oder bis die drei Minuten abgelaufen sind. Bei Gleichstand wird wie im Einzelgefecht verfahren.

Das ausführliche Regelwerk finden Sie beim Deutschen Fechter-Bund.

Favoriten

Zu den großen Fechtnationen gehören Italien, Frankreich, Ungarn und Deutschland. Allerdings müssen die Italiner auf Andrea Baldini verzichten. Der Vizeweltmeister im Florett war bei der Europameisterschaft Anfang Juli in Kiew positiv auf ein Diuretikum getestet und aus der Olympia-Mannschaft ausgeschlossen worden. Zu unrecht, wie Baldine meint, der sich als Opfer eines Komplotts sieht.

Deutsche Teilnehmer

“Wir haben im Einzel ein Potenzial wie schon seit 20 Jahren nicht mehr und erwarten von den Sportlern nicht zu viel, wenn wir glauben, dass sie sich nach vorne durchkämpfen können”, sagte Fechter-Präsident Gordon Rapp. Weltmeister Peter Joppich ist Gold-Favorit im Florett, auch Benjamin Kleibrink ist Edelmetall zuzutrauen. Imke Duplitzer und Weltmeisterin Britta Heidemann haben Medaillenchancen im Degen. Hoffnungsvoll dabei sind auch Alexandra Bujdoso (Säbel), Carolin Golubytskyi (Florett), Nicolas Limbach (Säbel), Anja Schache (Florett), Katja Wächter (Florett), Melanie Wolgast Damen, Florett (Ersatzkandidatin). Nur eine deutsche Equipe konnte sich qualifizieren, die Florett-Damen.

Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen (Wassersport), Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball

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Geschichte des Judo

Judo bedeutet “der sanfte Weg zur Geistesbildung” und ist eine aus Japan stammende Kampfsportart. Judo entstand aus dem vom japanischen Schwertadel, den Samurai, gepflegten Jujutsu. Die Grundlagen für die heutige Form des Judo entwickelte gegen Ende des 19. Jh. der japanische Pädagoge Kano Jigoro. Er schied aus der auf Töten ausgerichteten alten Kriegskunst des Jujutsu alle lebensgefährlichen Schläge, Stöße und Griffe aus und schuf eine Kampfform, die als sportlicher Wettbewerb ausgeübt wird.

Olympische Spiele in Peking 2008

Das Gerüst des Judo ist ein System von Würfen, Haltegriffen, Hebeln und Würgegriffen, man unterscheidet mehr als 100 Wurf- und über 80 Grifftechniken. Schläge und Tritte, wie es sie in den traditionellen japanischen Kampfkünsten gibt, sind beim Judo verboten. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden erste Trainingszentren in Europa, die zur raschen Verbreitung des Judo-Sports führten.

Judo ist seit Tokio 1964 olympische Sportart, seit 1992 sind auch die Frauen dabei. In Peking werden in sieben Gewichtsklassen der Männer und Frauen 14 Entscheidungen ausgekämpft.

Judo © jsucupira/FlickrStorm

Regeln

Ziel des Judo ist es, durch Zug oder Druck das Gleichgewicht das Gleichgewicht des Gegners zu stören, um ihn überraschend auf die Matte (Tatami) zu werfen. Es wird barfuß und mit reißfester Kleidung (Judogi) gekämpft. Diese besteht aus einer Jacke (Kimono) und einer Hose (Zubon). Die Wettkampfsprache ist Japanisch.

Punkte gibt es für Wurf- (Nage-Waza) und Grifftechniken (Katame-Waza). Angriff und Verteidigung, Wurfversuch und Gegenwurf können blitzschnell wechseln. Punkte vergibt der Mattenrichter. Maximale Wettkampfzeit sind fünf Minuten, bei Frauen vier Minuten. Bei einem Wurf aus dem Stand gibt es einen vollen Punkt (Ippon), der Kampf ist vorzeitig beendet. Auch vorbei ist das Duell bei mindestens 25 Sekunden Festhalten am Boden (Kesa-gatame). Wertungen werden offen angezeigt. Ist der Kampf unentschieden, entscheiden der Kampfrichter und die beiden Außenrichter über den Kampf.

Das ausführliche Regelwerk finden Sie beim Deutschen Judobund.

Deutsche Teilnehmer

Star im Team ist Yvonne Bönisch, die Olympiasiegerin im Leichtgewicht von 2004. Zu den deutschen Medaillenhoffnungen gehören Annett Böhm (Olympia-Dritte im Mittelgewicht) sowie die beiden Schwergewichtler Sandra Köppen-Zuckschwerdt und Andreas Tölzer. Doch auch für Michaela Baschin, Romy Tarangul, Anna von Harnier, Heide Wollert, Ole Bischof und Michael Pinkske ist dabeisein nicht alles.

Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Beachvolleyball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen (Wassersport), Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball

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Für Deutschlands beste Badminton-Spielerin Huaiwen Xu geht es nicht nur in das Land des Olympia-Gastgebers, sondern auch in ihr altes Heimatland, welchem sie 2000 den Rücken kehrte. Die zweifache Europameisterin gilt als Mitfavoritin bei den Sommerspielen im Damen-Einzel.

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Geschichte des Ruderns

Als Antriebsart ziviler und militärischer Wasserfahrzeuge ist Rudern seit dem Altertum ebenso bezeugt wie als Wettfahrt. Ruderwettkämpfe sind bei den Indianern Nordamerikas, bei Stämmen in Afrika und bei den Polynesiern belegt. In Venedig fanden regelmäßig Regatten statt, übrigens auch für Frauen.

Olympische Spiele in Peking 2008

Das moderne Rudern entwicklete sich aus Wettfahrten der Fährleute auf der Thems in England, dort fand 1775 die erste Regatta statt. 1896 wurde Rudern olympisch. Aufgrund schlechten Wetters fiel die Disziplin jedoch aus. Die Frauen sind seit 1976 dabei. Zwei Bootsklassen stehen im Rudern besonders im Blickpunkt: Der Männer-Einer und der Männer-Achter, die Königsklasse.

In Peking werden 14 Goldmedaillen im Rudern vergeben. Die Bootsklassen der Herren: Einer, Zweier ohne Steuermann, Doppelzweier, Vierer ohne Steuermann, Achter, dazu der Leichtgewichts-Doppelzweier und der Leichtgewichts-Vierer. Die Bootsklassen der Damen: Einer, Zweier ohne Steuermann, Doppelzweier, Doppelvierer, Achter, Leichtgewichts-Doppelzweier.

Rudern © taniwha/FlickrStorm

Regeln

Rudern ist eine Kraftausdauersportart, bei der Boote durch Menschenkraft mit Riemen oder Skulls fortbewegt werden. Beim Skullen hält ein Ruderer in jeder Hand jeweils ein Skull. Beim Riemenrudern hingegen hält der Ruderer einen Riemen mit beiden Händen, der entweder Backbord oder Steuerbord in das Wasser taucht.

Die Regattastrecke ist zwei Kilometer lang. Rudern gehört zu den Sportarten, die nach dem einfachen Prinzip “schneller, höher, weiter” funktionieren, wer zuerst die Ziellinie überquert, hat gewonnen.

Das ausführliche Regelwerk finden Sie beim Deutschen Ruderverband.

Favoriten

Das Feld der Favoriten ist bunt gemischt, Athleten aus Kanada, Neuseeland, Großbritannien, Weißrussland, Rumänien, Tschechien, Norwegen und Deutschland sollten Medaillen gewinnen. Im prestigeträchtigen Männer-Achter ist ein Duell zwischen Kanada und Großbritannien zu erwarten.

Deutsche Teilnehmer

Michael Müller, der Sportdirektor des Deutschen Ruderverbandes, hat vier bis sechs Medaillen als Ziel ausgegeben. Deutsche Ruderer haben sich in 13 der 14 Bootsklassen qualifiziert. Nur der Frauen-Einer ist nicht dabei. Im Einer gehört Marcel Hacker zu den Favoriten. Interessant wird der Auftritt des Männer-Achters, der in einer hektischen Aktion zwei Monate vor Olympia komplett umbesetzt wurde. Gut möglich, dass der renommierte Deutschland-Achter nicht einmal den Endlauf erreicht.

Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen (Wassersport), Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball

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