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Autor: Andre Gierke

Zum 122. Mal werden die Deutschen Meister im Schwimmen ermittelt. Wettkampfort ist das Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark in Berlin.

Kann in Berlin nicht so schön jubeln: Britta Steffen (Mitte) © flickr.com / The Wolf

Kann in Berlin nicht so schön jubeln: Britta Steffen (Mitte) © flickr.com / The Wolf

Allerdings fehlen einige Stars der deutschen Schwimmszene.    [...mehr]


2010 werden zum vierten Mal die Schwimm-Europameisterschaften ausgetragen. Gastgeber für diesen Wettebwerb ist die ungarischen Stadt Budapest. Dabei werden die Wettkämpfen rund um die Margaretheninsel und auf dem Plattensee ausgetragen. Damit richtet Budapest mit der Schwimm-EM 2010 schon die zweite Europameisterschaft innerhalb von vier Jahren aus.

Schwimmen, der dynamische Sport © flickr.com / riebler_fotos

Schwimmen, der dynamische Sport © flickr.com / riebler_fotos

Damit setzt die Hauptstadt Ungarns ein Zeichen. Erstmals in der Geschichte des Europäischen Schwimmbundes (LEN) richtet eine Stadt innerhalb dieser Zeit gleich zwei Top-Events aus. Gleichzeitig ist es die vierte Austragung von Europameisterschaften nach 1926, 1958 sowie 2006. Auch damit ist Budapest Spitzenreiter.    [...mehr]


Zum 13. Mal wird die Kurzbahn-Europameisterschaft im Schwimmen in diesem Jahr stattfinden. Austragungsort ist diesmal die türkische Stadt Istanbul, welche das Spitzenevent vom 10. bis 13. Dezember 2009 beherbergen wird. Direkt in der Stadt, welche Schnittstelle zwischen der europäischen und asiatischen Kultur ist, werden sich Athletinnen und Athleten aus knapp 40 Nationen treffen.

Die 13. Kurzbahn-EM wird traditionsgemäß in Becken von 25 Meter Länge geschwommen. Erst nach der Sprint-Europameisterschft 1991, bei der Über die Distanz von 50 Metern geschwommen wurde, hatte die Kurzbahn-EM in Rostock im Jahr 1996 ihre Premiere.

Die Titelkämpfe beinhalten Strecken über 50m, 100m, 200m, sowie 400m und die Marathon-Distanz des Schwimmens im 25 Meter-Becken von 800m. Interessant werden auch die Staffel-Kämpfe auf einer Distanz von 4×100m sein.

13. Kurzbahn-EM 2009 in Istanbul

In den drei Tagen der Kurzbahn-EM 2009 werden nicht nur die Athleten mit einem straffen Programm auf Trab gehalten, auch den Zuschauern wird eine Fülle von Veranstaltungen geboten.  Täglich wird ab 16:25 Uhr der Wettkampfpool eröffnet und die Athleten beginnen mit dem freien Training. Nach 35 Minuten startet dann das erste Rennen. Die Frequenz dieser Veranstaltung ist beeindruckend, denn praktisch alle sechs bis sieben Minuten beginnt der nächste Wettbewerb. Das komplette Programm der Kurzbahn-EM 2009 in Istanbul ist auf der Webseite des Veranstalters nach zu lesen.

Deutsche Schwimmer bei der EM in Istanbul

Profischwimmerin Britta Steffen wird voraussichtlich mit von der Partie sein. Wenn sich die zweifache Weltmeisterin bei den deutschen Meisterschaften Ende November in Essen qualifizieren kann, wovon auszugehen ist, schwimmt sie die Kurzbahn-EM in Istanbul. Die 25-Jährige nahm nach der WM von Rom, wo sie vier Medaillen gewann, wieder ihr Training in Berlin auf. Ihre Konkurrentin, die niederländische Spitzenschwimmerin Marleen Veldhuis, wird auf Grund ihre Vorbereitungen auf den heimischen SwimCup Eindhoven nicht bei den Kurzbahn-Europameisterschaften teil nehmen. Veldhuis ist Weltrekordhalterin über die 50 Meter Freistil auf der Kurzbahn. Bei der WM in Rom holte sie beim Sieg von Britta Steffen über diese Strecke die Bronze-Medaille.    [...mehr]


Vom 19.07.-02.08.2009 findet in Rom die Weltmeisterschaft im Schwimmen statt. Fans aus aller Welt werden in der ewigen Stadt erwartet um der 13. Ausgabe der internationalen Schwimmwettkampfes beizuwohnen. Aber auch Wettkämpfe im Synchronschwimmen, im Kunstspringen und im Wasserball stehen auf dem Programm.

Rund 2800 Sportler aus 170 Ländern werden in Italiens Hauptstadt erwartet. Die Weltmeisterschaft des Wassersports, die Rom bereits im Jahr 1994 auf dem Foro Italico beherbergte, ist ein Wettkampfaspekts der besonderen Art. Großen Namen wie Michael Phelps, Federica Pellegrini und Alessia Filippi stehen auf der Startliste.

Aber auch die deutschen Schwimmer sind zahlreich vertreten. Britta Steffen wird hoffentlich ihr Spitzenreiterposition unter Beweis stellen. Mit Marco Koch, Helge Meeuw, Benjamin Starke und Annika Mehlhorn lösten ebenfalls noch 11 weitere DSV-Starter auf Einzelstrecken das Ticket für die WM.

Besucherstrom zur Schwimm-WM in Rom

Die ganze Atmosphäre um die Weltmeisterschaft wird neben Olympioniken viele Besucher nach Rom locken. Veranstalter FINA rechnet mit bis zu 400.000 Menschen und freut sich über die wirtschaftlichen Erfolge, die solche mit sich bringen. Die Eröffnungszeremonie wird am 18. Juli im Stadio dei Marmi mitten auf dem Forum Italicum stattfinden.

Wer nach Tickets für die Wettkämpfe im Schwimmen, Wasserball und Co. sucht sollte sich auf der Webseite zur WM in Rom informieren. Wer den italienischen mächtig ist wird hier keine Probleme haben. Man man kann aber auch auf Englisch umschalten.    [...mehr]


Für die deutschen Wasserballer und Wasserballerinnen geht es vom 18. Juli bis zum 2. August um alles. In Rom findet die Weltmeisterschaft statt, bei der sowohl die Männer, als auch die Frauen versuchen werden den Titel nach Deutschland zu holen.

Bei der Auslosung für die Wasserball WM in Italien haben Deutschlands Wasserballer eine lösbare Vorrundengruppe erwischt. Die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm wird in der Gruppe A auf Rekord-Olympiasieger Ungarn, den Weltligasechsten Kanada sowie Südafrika treffen.

Die Frauen des DSV stehen vor einer schwierigeren Aufgabe. Das Team des neuen Trainers Rene Reimann muss in der Gruppe D gegen Olympiasieger Niederlande, dem EM-Zweiten Spanien und Brasilien spielen.

Als kleine Randnotiz: Wie fast immer, heisst der deutsche Meister im Wasserball auch im Jahr 2009 Spandau 04. Aus diesem Grund wird Spandau 04 sicher auch in diesem Jahr wieder die meisten Nationalspieler stellen. Bislang ist das Aufgebot jedoch noch nicht bekanntgegeben worden.

Drücken wir den Teams also die Daumen, dass sie das Turnier erfolgreich bestreiten und den Weltmeistertitel nach Deutschland holen.    [...mehr]


Die Schwimm-Europameisterschaften auf der Kurzbahn finden vom 11. bis 14. Dezember in Rijeka statt. Deutschlands bester Schwimmer Paul Biedermann wird das 30-köpfige DSV-Team in Kroatien anführen.

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Autor: Sonja Beckmann

SCHWIMMEN Paul Biedermann schwimmt Weltrekord
Biedermann, schwimm du voran: Der 22-Jährige knackte beim Weltcup in Berlin den acht Jahre alten Weltrekord des Australiers Ian Thorpe über 200 Meter Freistil. Biedermann schlug nach 1:40,83 Minuten an. “Es war so geil”, jubelte Deutschlands Vorzeigeschwimmer. Nach dem Olympiadebakel ist dieser Paukenschlag Balsam für den Schwimm-Verband.

Maria Riesch / Foto: Wikipedia

SKI ALPIN Maria Riesch wird Dritte beim Weltcup-Slalom in Levi
Ausgerechnet die amerikanische Speed-Spezialisten Lindsay Vonn gewann den Slalom im finnischen Levi und jubelte im Ziel: “Das ist ein Wahnsinnstag. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals einen Slalom gewinnen kann.” Groß war die Freude auch bei Maria Riesch, die Dritte wurde hinter Vonn und der Schwedin Maria Pietilä-Holmner. “Es ist schön, dass es gleich so gut geklappt hat. So kann es weitergehen”, freute sich die 23 Jahre alte Partenkirchenerin. Cheftrainer Matthias Berthold lobte: “Maria hat noch mal einen Schritt nach vorne gemacht.”

SNOOKER Neil Robertson gewinnt die Bahrain Championship
Es war ein Thriller, den sich im Finale der Bahrain Championships der Waliser Matthew Stevens und der Australier Neil Robertson lieferten. Hohe Breaks, aber auch atemberaubende Safety-Phasen - die Snookerstars zeigten alles, was das Spiel so attraktiv macht. “Das hätte für jeden von uns ausgehen können”, sagte Robertson nach seinem Sieg und setzte keck nach: “Ich stand dreimal im Finale und habe dreimal gewonnen. Große Champions wie Roger Federer und Michael Jordan nutzen die Gelegenheit.”    [...mehr]


Schwimmstar Antje Buschschulte nimmt eine Auszeit. Die 29-jährige Schwimmerin hat an der Uni Magdeburg eine Promotionsstelle angetreten und will noch einige Meetings absolvieren, aber nur “aus Spaß an der Freude”. Buschschulte sagte dem “Tagesspiegel”: “Ich habe jetzt vier Olympische Spiele erlebt, für mich ist das alles nicht mehr so aufregend. Ich fühle mich da irgendwie rausgewachsen.”

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Thomas Rupprath, der erfolgreichtse aktive deutsche Schwimmer, äußerte drei Wochen nach den Olympischen Spielen scharfe Kritik am DSV. Er moniert individuelle Trainingsfehler, die Sportdirektor Örjan Madsen zu verantworten habe. Der 31-Jährige forderte zudem ein “Bindeglied zwischen Athleten und Teamleitung”, wie es die deutsche Fußball-Nationalelf in Manager Oliver Bierhoff hat, und brachte sich selbst ins Spiel.

Wasserwürfel, Schwimmstadion in Peking / Foto: Wikipedia

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Sheila Toarmina, schnellste Fünfkämpferin im Wasser © www.sheilat.com

Gold für Lena Schöneborn in der olympischsten aller Sportarten. Die 22-Jährige Fünfkämpferin aus Berlin verteidigte im abschließenden 3000-Meter-Lauf ihren Vorsprung souverän. Silber ging an die Britin Heather Fell, Bronze gewann Europameisterin Victoria Tereschuk aus der Ukraine. Schöneborn, Vize-Weltmeisterin 2007, gewann die erste Fünfkampf-Olympiamedaille für die deutschen Athleten seit 1936.

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