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Für die deutschen Wasserballer und Wasserballerinnen geht es vom 18. Juli bis zum 2. August um alles. In Rom findet die Weltmeisterschaft statt, bei der sowohl die Männer, als auch die Frauen versuchen werden den Titel nach Deutschland zu holen.
Bei der Auslosung für die Wasserball WM in Italien haben Deutschlands Wasserballer eine lösbare Vorrundengruppe erwischt. Die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm wird in der Gruppe A auf Rekord-Olympiasieger Ungarn, den Weltligasechsten Kanada sowie Südafrika treffen.
Die Frauen des DSV stehen vor einer schwierigeren Aufgabe. Das Team des neuen Trainers Rene Reimann muss in der Gruppe D gegen Olympiasieger Niederlande, dem EM-Zweiten Spanien und Brasilien spielen.
Als kleine Randnotiz: Wie fast immer, heisst der deutsche Meister im Wasserball auch im Jahr 2009 Spandau 04. Aus diesem Grund wird Spandau 04 sicher auch in diesem Jahr wieder die meisten Nationalspieler stellen. Bislang ist das Aufgebot jedoch noch nicht bekanntgegeben worden.
Drücken wir den Teams also die Daumen, dass sie das Turnier erfolgreich bestreiten und den Weltmeistertitel nach Deutschland holen. [...mehr]
Die Schwimm-Europameisterschaften auf der Kurzbahn finden vom 11. bis 14. Dezember in Rijeka statt. Deutschlands bester Schwimmer Paul Biedermann wird das 30-köpfige DSV-Team in Kroatien anführen.
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SCHWIMMEN Paul Biedermann schwimmt Weltrekord
Biedermann, schwimm du voran: Der 22-Jährige knackte beim Weltcup in Berlin den acht Jahre alten Weltrekord des Australiers Ian Thorpe über 200 Meter Freistil. Biedermann schlug nach 1:40,83 Minuten an. “Es war so geil”, jubelte Deutschlands Vorzeigeschwimmer. Nach dem Olympiadebakel ist dieser Paukenschlag Balsam für den Schwimm-Verband.
SKI ALPIN Maria Riesch wird Dritte beim Weltcup-Slalom in Levi
Ausgerechnet die amerikanische Speed-Spezialisten Lindsay Vonn gewann den Slalom im finnischen Levi und jubelte im Ziel: “Das ist ein Wahnsinnstag. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals einen Slalom gewinnen kann.” Groß war die Freude auch bei Maria Riesch, die Dritte wurde hinter Vonn und der Schwedin Maria Pietilä-Holmner. “Es ist schön, dass es gleich so gut geklappt hat. So kann es weitergehen”, freute sich die 23 Jahre alte Partenkirchenerin. Cheftrainer Matthias Berthold lobte: “Maria hat noch mal einen Schritt nach vorne gemacht.”
SNOOKER Neil Robertson gewinnt die Bahrain Championship
Es war ein Thriller, den sich im Finale der Bahrain Championships der Waliser Matthew Stevens und der Australier Neil Robertson lieferten. Hohe Breaks, aber auch atemberaubende Safety-Phasen - die Snookerstars zeigten alles, was das Spiel so attraktiv macht. “Das hätte für jeden von uns ausgehen können”, sagte Robertson nach seinem Sieg und setzte keck nach: “Ich stand dreimal im Finale und habe dreimal gewonnen. Große Champions wie Roger Federer und Michael Jordan nutzen die Gelegenheit.” [...mehr]
Schwimmstar Antje Buschschulte nimmt eine Auszeit. Die 29-jährige Schwimmerin hat an der Uni Magdeburg eine Promotionsstelle angetreten und will noch einige Meetings absolvieren, aber nur “aus Spaß an der Freude”. Buschschulte sagte dem “Tagesspiegel”: “Ich habe jetzt vier Olympische Spiele erlebt, für mich ist das alles nicht mehr so aufregend. Ich fühle mich da irgendwie rausgewachsen.”
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Thomas Rupprath, der erfolgreichtse aktive deutsche Schwimmer, äußerte drei Wochen nach den Olympischen Spielen scharfe Kritik am DSV. Er moniert individuelle Trainingsfehler, die Sportdirektor Örjan Madsen zu verantworten habe. Der 31-Jährige forderte zudem ein “Bindeglied zwischen Athleten und Teamleitung”, wie es die deutsche Fußball-Nationalelf in Manager Oliver Bierhoff hat, und brachte sich selbst ins Spiel.
Gold für Lena Schöneborn in der olympischsten aller Sportarten. Die 22-Jährige Fünfkämpferin aus Berlin verteidigte im abschließenden 3000-Meter-Lauf ihren Vorsprung souverän. Silber ging an die Britin Heather Fell, Bronze gewann Europameisterin Victoria Tereschuk aus der Ukraine. Schöneborn, Vize-Weltmeisterin 2007, gewann die erste Fünfkampf-Olympiamedaille für die deutschen Athleten seit 1936.
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Der deutsche Langstrecken-Spezialist Thomas Lurz hat bei der Premiere im olympischen Freiwasser-Schwimmen über 10 Kilometer die Bronzemedaille gewonnen. Gold ging in Peking an den Niederländer Maarten van der Weijden und Silber an David Davies aus Großbritannien. Van der Weijden schlug in einem starken Schlussspurt nach 1:51:51,6 Stunden an.
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Für mich haben die Olympischen Spiele erst jetzt begonnen: mit dem Synchronschwimmen.
Moderator Michael Antwerpes beweist wahren olympischen Geist.
Wenn ihr so weiter reitet, lauft ihr als Schimmel nach Hause. Dann habt ihr nämlich graue Haare!
Carsten Sostmeier, der beste aller Olympiareporter, droht den deutschen Springreitern.
Bis auf die zwei Radrennen war es eine schöne Zeit.
Radprofi Stefan Schumacher bringt seinen Eindruck von den Olympischen Spieleen auf den Punkt.
Sie sieht aus wie ein Psycho, der es noch nicht begreifen kann.
Franziska van Almsick beschreibt Britta Steffen bei der Siegerehrung über 50 Meter Freistil.
Ihr Ergebnis nach guten Trainingsleistungen war unter der Gürtellinie. Es gab jetzt genug Extrawürste. Die letzte ist verbrannt.
Grillmeister und Bundestrainer Claus-Dieter Roth über die separate Vorbereitung der Schützin Sonja Pfeilschifter.
Mit etwas Pathos ließe sich formulieren, dass Britta Steffen bei den Olympischen Spielen in Peking die Ehre des Deutschen Schwimm-Verbands gerettet hat: Nach dem Titel über die 100 Meter Freistil ließ die Berlinerin heute noch Gold über die halbe Distanz folgen. Ihr Kommentar: “Das ist gigantisch!” Steffen schwamm bei ihrem Sieg in 24,06 Sekunden Europarekord. “Einfach nur Hammer”, sagte die 24-Jährige.
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Ein Mann der Superlative: Michael Phelps ist der Schwimmer des Jahrtausends. Phelps triumphierte mit der amerikanischen Lagen-Staffel, natürlich mit Weltrekord, und ließ mit Gold Nummer acht in Peking Mark Spitz in der olympischen Bestenliste hinter sich. Der Australier Grant Hackett verlor über 1500 Meter Freistil Gold an einen Dopingsünder aus Tunesien.
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