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Die deutschen Beachduos konnten in Prag überzeugen             ©flickr/Edvard Wendelin

Das deutsche Beach-Duo Julius Brink und Christoph Dieckmann verlor bei der Beachvolleyball-Welttour in Prag das Endspiel gegen Jake Gibb/Sean Rosenthal aus den USA mit 0:2 (13:21, 21:23). Für die Berliner war es das bisher beste Saison-Ergebnis.

Dank dieser guten Leistung konnten Brink/Dieckmann in der nationalen Olympia-Qualifikation für Peking 540 Weltranglistenpunkte einheimsen und bauten ihre Spitzenposition weiter aus. Für den zweiten Platz gab es ein Preisgeld von 19 500 Dollar.

Die beiden Deutschen standen zum vierten Mal bei der Welttour im Finale. Seit 2006 sind sie ein Beach-Paar, wobei sie damals auf Anhieb im portugiesischen Espinho und im brasilianischen Victoria Turniersieger und auch Europameister wurden. Bis zur Endspiel-Niederlage gewannen beide fünfmal hintereinander. Erst bezwangen sie am Samstag im Kampf um den Einzug ins Halbfinale die Athen-Olympiasieger Ricardo Santos/Emanuel Rego aus Brasilien 2:1. Danach putzte das Duo im Spiel um den Einzug ins Endspiel die ehemaligen Hallen-Olympiasieger Reinder Nummerdor/Richard Schuil aus den Niederlanden mit 2:0-Erfolg weg.

Bilder vom Matchball:

Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka erreichten mit einem fünften Platz ebenfalls eine Topplatzierung, die 8500 Dollar und 360 Weltranglistenpunkte einbrachte. Das derzeit zweitbeste deutsche Duo unterlag im Viertelfinale dem Turnier-Dritten Ricardo/Emanuel mit 0:2.

Bei der Europatour in St. Pölten (AUT) feierten die Ex-Europameisterinnen Stephanie Pohl und Okka Rau aus Hamburg im rein deutschen Finale einen 2:0-(21:16, 21:15)-Erfolg über die EM-Zweiten aus Berlin Sara Goller/Laura Ludwig.




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Drücken wir dem deutschen Team die Daumen         ©flickr/docteur_es_sport

Die deutschen Volleyballer testen in den kommenden Tagen in sechs Länderspielen ihre Olympia-Tauglichkeit für die Qualifikations-Runde vom 23. bis 25. Mai in Düsseldorf.

“Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Peking-Teilnahme schaffen. Das wäre wichtig für den deutschen Volleyball und die Krönung für diese Mannschaft. Die Jungs haben jahrelang hart auf dieses Ziel hingearbeitet”, argumentierte der Bundestrainer Stelian Moculescu, der gegen Taiwan, Kuba und Europameister Spanien einen Turniersieg fordert. Damit wäre das Team erstmals seit 1972 in München endlich wieder bei Olympischen Spielen dabei.

Ende Mai müssen sich die Deutschen für Olympia qualifizieren               ©flickr/roc.p.yuSchon am Donnerstag beginnt die erste Probe in Dessau gegen Olympia-Gastgeber China und einen Tag danach gleich nochmal in Nordhausen. Anschließend, am 11. bis 13. Mai, geht es weiter mit dem Turnier in Leipzig gegen China, Tschechien und die USA. Die Generalprobe findet dann am 15. Mai in Chemnitz noch einmal gegen die USA statt. Ab dem 23. Mai heißt es dann den Olympia-Qualifikationsdaumen drücken für die deutschen Volleyballer.

Für den Bundestrainer, der den VfB Friedrichshafen seit 1998 zu 19 von 22 nationalen Titeln und im Vorjahr zum Gewinn der europäischen Königsklasse Champions League geführt hat, hängt vom Ausgang der Olympia-Qualifikation die Länge seines Engagements als Honorar-Coach der Nationalmannschaft ab. Für Moculescu soll spätestens nach Peking Schluss sein. “Der Abschied von der Truppe wird nicht leicht, von den anderen schon”, so der 58-Jährige.

Seit neun Jahren arbeitet der Rumäne mit diese Team, welches für seine Begriffe das Zeug dazu hat, Medaillen zu holen. “Diese Zeit hat sehr, sehr viel Kraft gekostet und war kein Zuckerschlecken. Dass es zur EM im Vorjahr nicht zur Medaille gereicht hat, hat mir mehr wehgetan als die missglückte erste Olympia-Qualifikation im Januar in Izmir. Da ist einiges nicht rund gelaufen”, argumentierte Moculescu.



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Diesmal siegte das brasilianische Duo Renata/Talita     ©flickr/beachvolleyball.com.au

Das zweite FIVB World Tour-Turnier dieser Saison in Shanghai gewannen bei den Herren wie auch schon beim World Tour-Auftakt in Adelaide die Brasilianer Marques Harley/Pedro Salgado. Bei den Damen siegte ebenfalls das brasilianische Duo Renata/Talita. Während die deutschen Herren Reckermann/Urbatzka enttäuschten, belegten das deutsche Damen Duo Brink-Abeler/Jurich einen hervorragenden fünften Platz und konnten somit wichtige Olympia-Qualifikationspunkte sammeln.

Wie auch schon in Adelaide konnten sich die an Nummer Drei gesetzten Brasilianer im Spiel um Gold gegen das Duo Wu/Xu aus China durchsetzen (21-16, 21-16). Mit diesem Triumph rückt das duo Harley/Pedro immer näher an die Konkurrenz aus dem eigenen Lande Marcio Araujo/Fabio Luiz heran, die in der nationalen Olympia-Rangliste noch Platz 2 belegen. Nach Platz 9 in Adelaide ließ Araujo/Luiz nun einen vierten Rang in Schanghai folgen. Im Spiel um Bronze unterlagen sie ihren Landsleuten Cunha/Franco (21-23, 15-21). Das Duo Harley/Pedro kann nun schon den vierten Sieg bei den letzten fünf World Tour-Teilnahmen für sich verbuchen.

Auch in Shanghai siegte wieder das brasilianische Duo Harley/Pedro   ©flickr/beachvolleyball.com.auBei den Damen siegten in Shanghai die Brasilianerinnen Renata/Talita. Somit gelang dem Duo aus Rio de Janeiro die direkte Revanche über die Konkurrentinnen Juliana/Larissa (21-18, 22-20), wobei sie im Finale von Adelaide knapp im Tiebreak verloren. Platz 3 ging an die Lokalmatadorinnen Xue/Zhang Xi. Die baldigen Olympia-Gastgeberinnen setzten sich gegen Ana Paula/Shelda aus Brasilien durch. (23-21, 21-18). Die chinesische Nummer Eins der Damen Tian Jia/Wang enttäuschte mit Platz 9 ebenso wie die Brasilianer Emanuel/Ricardo, die schon Runde 3 ausschieden.

Nur ein deutsches Herren-Team reiste nach China. Reckermann/Urbatzka hatten Probleme ihren Rhythmus zu finden. Das an Nummer 5 gesetzte Duo erreichte nur den 17. Platz. Bei den deutschen Damen konnte vor allem das Duo Brink-Abeler/Jurich mit Platz 5 überzeugen. Das zweite deutsche Duo Claasen/Röder erreichte ebenfalls mit Platz 9 eine gute Platzierung. Die Damen Holtwick/Semmler konnten sich einen Platz dahinter einreihen. Das an Nummer 9 gesetzte Duo Pohl/Rau kam über Platz 13 nicht hinaus.    [...mehr]


Im rein brasilianischen Finale setzten sich Juliana/Larissa durch     ©flickr/beachvolleyball.com.au

Beim FIVB World Tour-Auftakt der Beachvolleyballer im australischen Adelaide gewann am letzten Wochenende das brasilianische Duo Harley/Pedro erneut. In der olympischen Saison triumphierten bei den Damen Juliana/Larissa ebenfalls aus Brasilien. Die deutschen Duos zeigten beachtliche Ergebnisse.

Die Brasilianer Harley/Pedro haben nach dem Titelgewinn des FIVB World Tour-Auftakts 2007 in Schanghai auch in dieser Saison beim ersten World Tour-Stop im australischen Adelaide den Titel geholt. Das derzeit drittbeste brasilianische Team setzte sich im Finale am Sonntag gegen die an Sieben gesetzten Chinesen Wu/Xu durch (23-21, 21-12). Das chinesische Team stand das erste Mal in einem Endspiel auf der Weltserie.

Bei den Damen gingen beim FIVB World Tour-Auftakt „Down Under“ die besten drei Plätze an brasilianische Teams. Das Duo Juliana/Larissa triumphierte im Endspiel über ihr Landsteam Renata/Talita (21-13, 18-21, 15-12). Im Kleinen Finale setzten sich Ana Paula/Shelda gegen die Amerikanerinnen Branagh/Youngs durch (21-19, 21-13).

Das brasilianische Duo Harley/Pedro gewann wie im letzten Jahr den Tourauftakt    ©flickr/beachvolleyball.com.auDie deutschen Beachvolleyball-Teams errangen teilweise gute vordere Plätze beim Auftakt in Australien. Das derzeit beste Herren-Team aus unseren Landen Brink/Dieckmann verlor erst gegen die Weltmeister Rogers/Dalhausser aus den USA und erreichten einen vorderen fünften Platz (21-16, 26-24). Reckermann/Urbatzka verloren gegen die Spanier Herrera/Mesa und belegten Platz 17 (21-19, 17-21, 13-15). Das dritte Herrenduo Klemperer/Koreng musste aus gesundheitlichen Gründen ihre Teilnahme absagen.

Das beste deutsche Damen Team Goller/Ludwig landete mit einem fünften Rang auch weit vorne (21-14, 21-17). Sie verloren erst im Viertelfinale gegen die US-Amerikanerinnen Branagh/Youngs, die eine Runde vorher das zweite deutsche Duo Pohl/Rau rauswarf, welches Platz 7 erreichte (21-14, 18-21, 15-13). Die Dritten im Bunde Brink-Abeler-Jurich erspielten sich Platz 9, nachdem sie auch vom Deutschland-Schreck Branagh/Youngs aus den USA geschlagen wurden (16-21, 17-21).

Nächster Tour-Stopp ist vom 29. April bis 4. Mai in Shanghai. Dann gilt es für unsere deutschen Teams wieder wichtige Weltranglisten- und Qualifikationspunkte für Olympia zu erspielen.




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Am Dienstag beginnt die Olympia-Saison     ©flickr/Schlawi

Für die Beachvolleyballer beginnt am Dienstag im australischen Adelaide ihre lukrative Weltserie. Dabei wird in dieser Saison nicht nur um ein Preisgeld von über 5,3 Millionen Euro aufgeschlagen. Auch werden die Olympia-Tickets vergeben. Hoffnungen auf die jeweils zwei deutschen Peking-Fahrkarten können sich vier Frauen- und drei Männer-Paare machen.

Bis zum Abschluss der Olympia-Qualifikation am 20. Juli werden die besten acht Wettbewerbe pro Team aus dem Vorjahr und den elf Frauen- sowie zwölf Männer-Turnieren der Saison gewertet.

Goller und Ludwig haben große Chancen ein Ticket zu ziehen    ©flickr/Edvard WendelinDie Welttour, die dieses Jahr in Australien beginnt, besteht aus 20 Frauen- und 21 Männer-Turnieren und endet Mitte November in China. In Deutschland werden in diesem Jahr zwei große Turniere gespielt, wobei wichtige Punkte für Olympia gesammelt werden können. Vom 9. bis 15. Juni findet in Berlin wieder der Grand Slam am Hauptbahnhof statt und in Hamburg werden die Europameisterschaften vom 10. bis 13. Juli ausgetragen.

Schafft Julius Brink mit seinem Partner Christoph Dieckmann die Olympia-Quali?   ©flickr/romainbabsiBei den Frauen gehen die Weltranglisten-Siebten Sara Goller/Laura Ludwig von Hertha BSC mit 3470 Punkten mit der besten Ausgangsposition ins Rennen. Des Weiteren kämpfen die Olympia-Fünften von Athen Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburger SV/2830), Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (USC Münster/2820) und Helke Claasen/Antje Röder (VC Olympia Berlin/2070) um die Tickets.

Das chancenreichste Herrenpaar sind die Europameister von 2006, Julius Brink/Christoph Dieckmann (VC Olympia Berlin). Das Paar, welches vor zwei Jahren zwei Welttourturniere gewinnen konnte, führt mit 3300 Punkten vor David Klemperer/Eric Koreng (MTV 48 Hildesheim/Seaside Beach Club Essen/3080), die in Berlin und Klagenfurt Zweite waren, und Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka (1. FC Köln/3030), die einmal im Finale standen.




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Volleyballmatch

Ein schweres Qualifikationsprogramm muss die deutsche Volleyballnationalmannschaft der Männer in den kommenden Monaten absolvieren, um sich erstmals seit 36 Jahren wieder für das olympische Turnier zu qualifizieren.

Zum Auftakt gilt es das vorolympische Turnier in Portugal vom 28. November bis 2. Dezember zu gewinnen. Dies wird zunächst in zwei Dreiergruppen ausgetragen, dabei trifft das deutsche Team in seiner Gruppe auf Gastgeber Portugal und Tschechien. Die ersten beiden jeder Gruppe treffen im Halbfinale aufeinander. Möglicher Halbfinalgegner sind Schweden, Frankreich oder die Slowakei. Sollte den Volleyballern der Turniersieg gelingen, darf die Mannschaft somit an der eigentlichen Olympiaqualifikation im türkischen Izmir vom 7. bis 13. Januar 2008 teilnehmen. Die Qualifikation bereits erreicht haben Russland, Spanien und Bulgarien.

Sollte die Mission Olympia auf diesem Wege scheitern, bleibt unseren Herren noch ein kleines Hintertürchen. Zwischen dem 23. und 25. Mai 2008 ist Deutschland Gastgeber eines weiteren Qualifikationsturnieres mit drei Teilnehmern, dessen Sieger kann sich ebenfalls das Ticket für Peking sichern. Nachdem die deutsche Nationalmannschaft mit einem 5. Platz bei der Europameisterschaft in Russland auf sich aufmerksam machen konnte, ist die Hoffnung auf eine erfolgreiche Qualifikation immens angestiegen.

Den deutschen Volleyballfrauen bleibt eine Vorqualifikation erspart. Sie sind Gastgeber des Olympiaqualifikationsturnieres vom 15. bis 20. Januar 2008 in Halle/Westfalen. Dass sie mit den besten Mannschaften Europas mithalten konnten, hat unsere Frauennationalmannschaft bei der vergangenen Europameisterschaft in Luxemburg und Belgien bereits nachgewiesen.    [...mehr]


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