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Tour de France: Ricco gibt Doping bei der Tour zu

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Radprofi Riccardo Ricco hat sich drei Tage nach dem Ende der Tour de France zum Doping bekannt. Der Italiener sagte bei einer Anhörung vor der Anti- Doping-Kommission des Italienischen Olympischen Komitees (CONI), er habe eine Jugendsünde begangen.

„Ich übernehme die volle Verantwortung. Es war nur mein Fehler. Ich hatte eine große Last zu tragen, davon wollte ich mich befreien“, meinte der diesjährige Giro-Zweite. „Jetzt bin ich ein falsches Idol. Momentan habe ich keine Lust mehr, zurück auf das Rad zu steigen“, erklärte der 24-Jährige weiter.

Ricco wurde mit einem neuen Kontrollverfahren des Dopings mit dem EPO-Präparat CERA überführt. Nun wird er wahrscheinlich mit einer zweijährigen Sperre belegt. Ob er danach wieder Radprofi wird, bleibt offen.

Der Italiener mit der großen Klappe bekräftigte aber, den zweiten Platz beim diesjährigen Giro d’Italia sauber errungen zuhaben: „Vor der Tour habe ich immer mit meinen Beinen gewonnen. Nach dem Giro d’Italia war ich psychisch und physisch sehr müde. Deswegen habe ich EPO benutzt.“ Wer es glaubt, wird seelig!

Der Profi mit dem so lustigen Spitznamen „Kobra“ war verwundert, dass man ihn nicht früher positiv getestet hatte: „Bei der Tour habe ich sehr viele Kontrollen gemacht. Nur zwei sind positiv ausgefallen, aber eigentlich hätten es alle sein müssen. Offensichtlich ist das Testverfahren nicht zu 100 Prozent ausgereift.“ Erst behauptete dieser lustige Geselle, dass er seit seiner Kindheit einen erhöhten Hämatokritwert besitzt.

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