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Uefa-Cup: Wirft Wiese Werder raus?

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Das Achtelfinalspiel zwischen den Glasgow Rangers und Werder Bremen 2:0 (1:0) wurde nur von Werder-TV live übertragen, dabei hatte die clowneske Vorstellung des Bremer Keepers Tim Wiese mehr Zuschauer verdient. Die Lachnummern finden sich natürlich längst bei YouTube.

Was geschah auf der grünen Bühne des Ibrox-Parks? In der 45. Minute schoss der französische Rangers-Spieler Daniel Cousin aus 30 Metern aufs Tor, nicht allzu hart, nicht sonderlich platziert, freie Sicht – ein optimaler Ball für eine beifallheischende Flugeinlage des Modellathleten im Bremer Kasten. Doch Wiese konnte den Ball nicht fangen und landete kurios mit dem Spielgerät im Tor. Das Gelächter der Zuschauer war beinahe lauter als der Torjubel. „Es ist eigentlich nichts passiert, und wir liegen doch zur Halbzeit 0:1 hinten“, sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf gegenüber Spiegel Online. Es sollte noch schlimmer kommen, gerade zwei Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt, als wieder Cousin das Bremer Tor anpeilte, diesmal versuchte er es mit einem flachen Ball. Wie ein Volleyballer baggerte Wiese, der sich nach drei gehaltenen Elfmetern im Februar schon fast als Nationalkeeper sah, nach vorn, vor die Füße von Steven Davis, der verwundert einschob. Schuld war laut Torwartclown die „Scheiß-Pille, die komisch fliegt“. Doch komisch war allein Tim Wiese, der Bremer Tor.

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