Ratgeber

Volleyballer nach 36 Jahren wieder bei Olympia

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Das deutsche Volleyball-Herrenteam hat am Wochenende nach einer 36 Jahre langen Durststrecke das Olympia-Comeback geschafft. Gegen Spanien setzten sich die Männer mit 3:2 (25:23, 25:23, 23:25, 22:25, 15:10) durch und machten beim letzten Qualifikations-Turnier in Düsseldorf die Teilnahme an den Olympischen Spielen perfekt.

Nach diesem Erfolg meinte Werner von Moltke, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV): „Das ist einer der größten Triumphe der deutschen Volleyball-Geschichte.“

Der DVV war das letzte Mal bei den Olympischen Spielen 1972 in München vertreten, wobei das deutsche Team Platz elf belegte. „In Peking können wir einen Rang zwischen sieben und neun schaffen“, sagte von Moltke hoffnungsvoll. Tränen der Freude vergoss Bundestrainer Stelian Moculescu. „Ich habe immer an meine Jungs geglaubt. Nach 36 Jahren sind wir trotz erheblicher Widerstände wieder aus der Volleyball-Diaspora heraus. Ich ziehe meinen Hut vor den Spielern“, erklärte Moculescu erleichtert.

Bilder vom Turnier:

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Den Grundstein für die Rückkehr zu Olympia legten die deutschen Männer in der zweiten Partie im Fünfsatz-Drama gegen Kuba. Nach einem 0:2-Rückstand erzwangen die Deutschen nach einer grandiosen Leistung noch einen 3:2 (24:26, 21:25, 25:21, 25:18, 15:13)-Sieg. „Wir haben gekämpft und Großartiges vollbracht“, meinte der Außenangreifer Andrae.

Keine Angst hatte der 58-jährige Bundestrainer, als sein Team nach einer 2:0-Führung noch den 2:2-Satzausgleich hinnehmen musste. „Das war ein Spiegelbild der vergangenen Jahre, die Jungs haben es sich immer schwer gemacht.“ Im fünften Satz kam dann aber beim 15:10 die Erlösung. „Es war wie ein kleiner Rausch. Die Halle tobte, die Mannschaft tobte“, sagte Andrae weiter.

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