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Wimbledon: Fed-Express kommt ins Rollen, Ivanovic scheitert

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Das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon geizt nicht mit Überraschungen: Nach dem hämisch kommentierten Ausscheiden von Maria Scharapowa hat es nun die Weltranglisten-Erste Ana Ivanovic erwischt. Die topgesetzte Serbin verlor in der dritten Runde gegen die Chinesin Zheng Jie mit 1:6, 4:6. Souverän hingegen war der Auftritt von Roger Federer. Der fünffache Champion steht nach einem 6:3, 6:3, 6:1 gegen den Franzosen Marc Giquel im Achtelfinale.

Die Partie des Schweizers hatte wegen Regens mit eineinhalbstündiger Verspätung begonnen. Für Federer war es der 62. Sieg auf Rasen in Serie. „Die Bedingungen waren wiederum schwierig. Der Wind drehte sich ständig. Keinen Satz verloren zu haben ist immer schön“, sagte Federer. Nächster Gegner ist Lleyton Hewitt. Der Australier, der 2002 – vor Federers Siegesserie – in Wimbledon triumphiert hatte, gewann mit 6:1, 6:3, 7:6 (7:2) gegen Simone Bolelli aus Italien.

Pech hatte Mischa Zverev. Der 20-jährige Hamburger musste wegen einer Verletzung am linken Oberschenkel das Match gegen den an Nummer 13 gesetzten Schweizer Stanislas Wawrinka beim Stand von 5:7, 1:6 aufgeben.

Maria Scharapowa wurde nach dem Ausscheiden noch hinterhergekübelt. Vielleicht hatte sie den kleinen Centre-Court mit einem Laufsteg bei einer Modenschau verwechselt, mutmaßte die Londoner Times. Leiser wird es jetzt auf dem „Heiligen Rasen“ zugehen. Die exaltierten Schreie der 21- Jährigen hatten immer wieder für Ärger gesorgt. Der frühere Oberschiedsrichter Alan Mills wollte der russischen Diva einen Maulkorb verpassen, wenn ihre Laute wieder einmal den Lärm eines startenden Jumbojets überboten. Boris Becker forderte im Magazin GQ ein „Stöhnverbot“: „Das hat was Sexuelles – das wird man reduzieren müssen.“

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