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Wimbledon: Rafael Nadal triumphiert im Finale gegen Roger Federer

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Wahnsinn! Was für ein unglaubliches, dramatisches, hochklassiges Finale, das längste dort aller Zeiten, in Wimbledon: Rafael Nadal besiegt Roger Federer mit 6:4, 6.4, 6:7, 6:7, 9:7 nach 288 Minuten reiner Spielzeit, unterbrochen vom Londoner Regen. Spanien regiert Europa – nach dem glanzvollen Sieg der Kicker bei der Fußball-EM gewinnt der mallorquinische Tennis-Profi das bedeutendste Turnier der ATP-Tour.

Federers Reaktion auf die Niederlage ist gewohnt gentleman-like: „Ich habe alles versucht. Aber hier steht ein Sieger, der es verdient hat. Er ist mein schlimmster Gegner!“ Nadal findet kaum Worte auf die Frage, was er im Moment des Sieges fühlte. Seine erste Antwort: „Ich kann gar nicht beschreiben, was in mir vorgeht. Ich bin einfach nur überglücklich. Ein Traum ist in Erfüllung gegangen.“

Seit 65 Spielen auf Rasen war der Schweizer Weltranglisten-Erste ungeschlagen. Bereits im vierten Satz stand Federer knapp vor der ersten Niederlage in Wimbledon seit 2002. Er holte sich aber mit 10:8 im Tie-Break noch den Satzausgleich. Knapp vor 21 Uhr musste beim Stand von 2:2 im fünften Satz zum zweiten Mal wegen Regens unterbrochen werden. Nach 30 Minuten konnte die Partie doch noch fortgesetzt werden, nach 4 Stunden 48 Minuten Spielzeit verwertete Nadal seinen vierten Matchball zum 9:7.

Nadal schaffte es damit als erster seit Björn Borg 1980, die French Open und Wimbledon in einem Jahr zu gewinnen. Er ist der erste Spanier seit Manuel Santana, der 1966 den Titel bei den All England Tennis Championships gewinnen konnte.

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