Ratgeber

Eishockey-WM 2010 in Deutschland

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Im Mai ist Deutschland Ausrichter der Eishockey-Weltmeisterschaft 2010. Zwei Wochen lang präsentiert sich die Bundesrepublik als Gastgeber für die besten Eishockey-Nationen der Welt.

Es wird wieder um jedes Tor gefightet © flickr.com / pointnshoot

Der DEB-Auswahl können dabei nur Außenseiterchancen ausgerechnet werden.

Die Olympischen Winterspiele 2010 liegen erst einige Wochen zurück, da konzentrieren sich die Nationaltrainer der weltbesten Eishockey-Nationalmannschaften schon auf das nächste Highlight. Die Weltmeisterschaft 2010 steht vor der Tür. Vom 07. bis zum 23. Mai wird der Nachfolger von Russland ermittelt.

Nach 2001 präsentiert sich Deutschland damit erneut als Ausrichter einer Eishockey-Weltmeisterschaft. Siegchancen können sich die deutschen Kufencracks jedoch nicht ausrechnen. Bisher gelang es einer deutschen Auswahl in der langen WM-Geschichte noch nie den Titel zu feiern. Zwei Silbermedaillen sind die größten Erfolge. Zuletzt 1953.

Nach dem schwachen Abschneiden bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver gibt es kaum Hoffnung auf Besserung. Zudem fällt mit Dennis Seidenberg eine Stammkraft, die sein Geld in der amerikanischen NHL (bei den Boston Bruins) verdient verletzt aus. Auf welche NHL-Crack Bundestrainer Uwe Krupp zurückgreifen kann, steht ohnehin noch in den Sternen, da während der Weltmeisterschaft 2010 noch die Playoffs der NHL ausgespielt werden.

Das ist eine kleine Chance für die DEB-Auswahl, da die großen Stars des Eishockeysports wohl noch zum den Stanley Cup spielen werden. Die Mannschaften sind deshalb fast schon traditionell hauptsächliche mit Spielern aus Europa (auch der DEL) bestückt. Mit den eigenen Fans im Rücken könnte hier Deutschland eine kleine Überraschung gelingen. Es muss aber alles zusammen passen, um vielleicht wieder eine Medaille zu erringen. Topfavorit ist Russland, das als Titelverteidiger und Nation mit den meisten WM-Titeln in die WM 2010 startet. Größter Konkurrent dürfte Kanada sein, dass 2008 und 2009 jeweils erst im Finale Russland unterlag. Zudem dürfen sich die skandinavischen Mannschaften aus Schweden und Finnland gute Chancen ausrechnen.