Ratgeber

Asienspiele 2010 in Guangzhou – Konkurrenz für Olympia?

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Die Asienspiele oder auch Panasiatischen Spiele sind ein an die Olympischen Spiele angelehnter sportlicher Wettkampf, der seinen Ursprung im Jahr 1913 hat, als auf den Philippinen die „Fernöstlichen Olympischen Spiele“ stattfanden. Im November 2010 finden die Asiangames im chinesischen Guangzhou statt, in China auch unter dem Namen Kanton bekannt.

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In der südchinesischen Provinz Guangdong werden vom 12. bis 27. November die Teilnehmer in 41 Disziplinen gegeneinander antreten, von denen immerhin 28 auch bei den Olympischen Spielen auf dem Programm stehen, darunter natürlich auch jede Menge Kampfsport. Darüber hinaus werden aber auch in Asien deutlich bekanntere Sportarten wie Wushu, Kabbadi oder Sepak Takraw bei den Asienspielen 2010 von den Teilnehmern ausgefochten.

Die Asienspiele haben schon fast die Olympischen Spiele eingeholt

Bei den 2006 Asiangames in Doha nahmen über 10.000 Athleten aus 45 Nationen teil, insgesamt wurden mehr als 1.350 Medaillen vergeben, 316 allein an chinesische Teilnehmer. Aber auch die Japaner lagen damals mit 50 Goldmedaillen auf einem guten dritten Platz, nachdem die Athleten aus dem Land der aufgehenden Sonne zwischen 1951 und 1978 bereits jeweils die meisten Wettbewerbe für sich entscheiden konnten.

Umgerechnet ganze 20 Milliarden Euro wurden in Guangzhou in die Infrastruktur investiert, um die bislang grössten Asienspiele aller Zeiten auszurichten. In diesem Jahr rechnen die Veranstalter mit rund 11.000 Teilnehmern. Damit reichen die 2010 Asian Games in Guangzhou schon fast an die Olympischen Spiele 2008 in Peking heran, bei denen etwa 11.100 Athleten in 28 Sportarten teilnahmen.

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