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Besim Kabashi: Eine Medikamenten-Überdosis wurde dem Thai-Boxer zum Verhängnis

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Thai-Boxer Besim Kabashi verstarb Anfang Dezember. Mittlerweile gibt es erste Ergebnisse der Obduktion, die belegen, dass der 35-Jährige an einer Medikamenten-Überdosis starb.

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Am Samstag den 4. Dezember wurde der 35-Jährige Thai-Boxer Besim Kabashi regungslos in seiner Münchner Wohnung aufgefunden. Er verstarb kurze Zeit nachdem ihn die Sanitäter ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht hatten. Da ein Selbstmord unter anderem aufgrund eines fehlenden Abschiedsbriefes ausgeschlossen werden konnte, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Obduktion an.
Kabashi hatte mit dem Kampfsport erst recht spät begonnen, seine ersten Erfahrungen sammelte er als 17-Jähriger in Augsburg. Im Jahre 2006 wechselte er zu einem Kampfsportverein in München. Neben seiner Selbstständigkeit kämpfte er sich bis zu seinem 25. Lebensjahr an die Spitze.

Besim Kabashis Karriere

Zwischen 2007 und 2011 wurde Besim Kabashi zweimal Europa- und viermal Weltmeister der World Kickboxing Association (WKA). Zuletzt bereitete er sich auf seine Verteidigung des WM-Titels im Circus Krone vor, zu der er jedoch bereits nicht mehr antreten konnte.
Das Geheimnis seines Erfolgs war immer eine Kombination aus Kraft und Training gewesen. Aus diesem Grund schien es an jenem Samstag Abend auch verwunderlich, dass Kabashi vor einem solch wichtigen Wettkampf nicht zum Training erschienen ist.
Der fünfte Weltmeistertitel hätte für Kabashi der letzte sein sollen, denn er dachte nach 5 Jahren des Erfolgs bereits daran seine Profikarriere aufzugeben. Frei nach dem Motto „Man soll gehen wenn’s am schönsten ist“ wollte er den Menschen als Weltmeister in Erinnerung bleiben. Umso tragischer, die Tatsache, dass ihm zum Zeitpunkt seines Todes ein Gerichtsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung anhängig war.

Tod durch Medikamenten-Überdosis

Mittlerweile gibt es bereits erste Obduktionsergebnisse. Laut Gutachten der Gerichtsmedizin starb Besim Kabashi an einer Medikamenten-Überdosis. Aus diesem Grund wurde nun eine toxikologische Untersuchung angeordnet um herauszufinden an welchen Arzneien der Profisportler starb. Das Erstellen eines solchen Gutachtens nimmt jedoch sehr viel Zeit in Anspruch und kann durchaus mehrere Monate dauern.

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